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Koreanerin gewinnt den 7. Modepreis Hannover

Hochschule Hannover Koreanerin gewinnt den 7. Modepreis Hannover

Origami, Jugendsünden oder die Tauben in der Fußgängerzone: Beim Modepreis der Hochschule Hannover dienten den angehenden Modedesignerinnen die unterschiedlichsten Grundlagen zur Gestaltung ihrer Kollektionen. Große Gewinnerin des Abends war Seo Yeon Hur, die koreanische Trachten mit westlichen Schnitten kombinierte.

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Den Modepreis Hannover 2015 und somit den Platz ganz oben auf der Siegertreppe bekam Seo Yeon Hur mit ihrer Kollektion „Min Cho“.

Quelle: Jonas Wresch

Hannover. Martina Glomb sollte Recht behalten. In weiser Voraussicht hatte die Leiterin des Studiengangs Modedesign gleich zwei goldene Scheren als Trophäe für den siebten Modepreis der Hochschule Hannover organisiert. Und tatsächlich sollten am späten Sonnabend im Design Center an der Expo Plaza beide Exemplare benötigt werden.

Models führen die neue Mode der Studenten des Design Center der Hochschule in Hannover vor. 20 angehende Modedesignerinen nehmen an einem Wettbewerb teil. Es werden über 120 Outfits gezeigt.

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Der Hauptpreis ging an Seo Yeon Hur, die neben dem wertvollen Handwerksgerät auch einen Geldpreis über 5000 Euro von der Sparkasse Hannover überreicht bekam. „Manche Leute haben mir vorher gesagt, dass sie meine Kollektion wirklich gut finden“, erzählt die 30-Jährige. „Aber gerechnet habe ich damit nicht.“ Sie hatte koreanische Trachten mit westlichen Schnitten kombiniert – und ist damit offensichtlich erfolgreich. Was sie mit ihrem Preisgeld machen will, weiß die Koreanerin bisher noch nicht.

Jury vergibt Sonderpreis

Die international zusammengesetzte Jury entschied sich jedoch, mit einem Sonderpreis auch die zweite Trophäe zu vergeben. So erhielt Absolventin Sabrina Dortmund für ihre Dessous-Kollektion „Die grauen Herren“ ebenfalls eine goldene Schere überreicht. Den Preis für das beste Männeroutfit erhielt Lisa Rammelkamp, der vom Herrenausstatter Wormland mit 2000 Euro dotiert war. Dazu ging jeweils ein Publikumspreis an das Duo Lisa Matischok und Kristina Stahmer sowie an Irina Voronov.

Von Origami über Jugendsünden bis hin zu den Tauben in der Fußgängerzone – den Teilnehmerinnen des Modepreises dienten verschiedene Grundlagen zur Gestaltung ihrer Kleidung. Somit wurden den rund 1000 Zuschauern zwei facettenreiche Shows an einem Abend geboten, in denen die 20 Jungdesignerinnen rund 120 Outfits präsentierten.

Neben den Studierenden aus Hannover nahmen in diesem Jahr auch drei Studentinnen der Partnerhochschule aus dem schwedischen Borås teil. Hochschulpräsident Josef von Helden lobte die Arbeit der angehenden Modedesignerinnen – und zeigte sich wieder einmal begeistert. „Jedes Jahr denke ich, dass man es nicht mehr toppen kann, und jedes Jahr gelingt es erneut.“

Von Nils Oehlschläger

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