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Krankenkasse auf Türkisch

Integrationshilfe Krankenkasse auf Türkisch

Das Ethno-Medizinische Zentrum lotst Migranten durch das Gesundheitssystem – sein Geschäftsführer bekommt nun das Bundesverdienstkreuz.

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Ihrem Rat vertrauen die Besucherinnen des Gesundheitskurses: Ömür Türk (hinten links) klärt über das deutsche Gesundheitssystem auf.

Quelle: Chris Finn

Der Weg zur Moschee am Weidendamm liegt etwas versteckt. Ömür Türk tritt durch das Eisentor, geht vorbei an dem Parkplatz und an den Kisten mit türkischen Lebensmitteln, die Treppe hinunter in einen Veranstaltungsraum, in dem es ein bisschen nach Schwimmbad riecht.

Während oben in der Moschee gebetet wird, sitzen unten etwa 20 türkische Frauen und warten auf ihre Unterrichtsstunde zur „Seelischen Gesundheit“. Türk, selbst gebürtige Türkin, arbeitet als Mediatorin für das Ethno-Medizinische Zentrum (EMZ) in Hannover und hilft im Projekt „Mit Migranten für Migranten“ (MiMi) ihren Landsleuten, sich im deutschen Gesundheitssystem zurechtzufinden. Sie erklärt geduldig, was genau die Krankenkasse bezahlt und welcher Facharzt bei Depressionen helfen kann.

Dabei redet die 40-Jährige nicht auf Deutsch mit den Frauen, sondern in ihrer Muttersprache, Türkisch. Es ist lebhaft, so wie es eben ist, wenn viele Frauen aufeinander treffen. Es wird Tee gereicht und die Kinder toben im Hintergrund mit Fußbällen durch den kargen Raum, während Ömür Türk erklärt, welche zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen jedem Krankenkassenmitglied zustehen. „Ihr könnt zweimal im Jahr zur Untersuchung gehen“, sagt sie.

Es geht um vieles an diesem Vormittag: Wie man mit Depressionen umgeht, wer helfen kann, wenn das Kind hyperaktiv ist, oder woran man bei jungen Mädchen eine Essstörung erkennen kann. Türk ist heute die einzige Frau ohne Kopftuch, viele der Teilnehmer des Seminars können kaum Deutsch, manche weder lesen noch schreiben. Sie werden von ihren Töchtern und Nichten begleitet, die auch sonst bei Arztbesuchen und Behördengängen dabei sind.

„Seit ich klein bin, gehe ich mit meinen Eltern zum Arzt, um zu übersetzen“, erzählt Selma Gürbüz und hofft, dass die Informationen des EMZ ihrer Mutter helfen, sich in Gesundheitsfragen auch allein zurechtzufinden. „Wir haben es ja einfach und können uns im Internet informieren, die meisten Frauen hier können das wegen der Sprache nicht“, fügt die 33-jährige Aysel Cinar hinzu.

Das Konzept, die Migranten in ihrer Landessprache über Gesundheitsthemen zu informieren und sie in ihrer vertrauten Umgebung abzuholen, hat Erfolg. So großen, dass das EMZ aus Hannover und sein Gründer und Geschäftsführer Ramazan Salman die Idee inzwischen in zehn Bundesländer exportiert hat. Seit 20 Jahren vermittelt das Zentrum in der Königstraße zwischen den Kulturen, seitdem wurden 20.000 Migranten im Bereich Gesundheit von etwa 800 ausgebildeten Mediatoren aus 69 Herkunftsländern in ihrer Landessprache aufgeklärt. „Es geht darum, die Migranten in das bestehende Gesundheitssystem zu integrieren“, sagt Salman

Es seien manchmal profane Situationen, an die der gebürtige Türke denkt, wenn er davon spricht, dass es in Deutschland im Gesundheitsbereich noch an Verständnis für Migranten mangelt. Er denke daran, dass zur Geburt eines Kindes bei Muslimen gleich die ganze Familie im Krankenzimmer sitzt, weil „sie überzeugt sind, dass die ganze Familie ein Kind kriegt“. Schickt das Klinikpersonal die Angehörigen nach Hause, könnte das sogar gesundheitliche Konsequenzen für die Schwangere haben, sagt der Medizinsoziologe.

Um Verständigungs- und Vertrauensprobleme abzubauen, vermittelt das EMZ zwischen Migranten und dem deutschen Gesundheitspersonal, bietet Informationsveranstaltungen und Broschüren in verschiedenen Sprachen an, beteiligt sich an Forschungsprojekten und stellt Dolmetscher. Etwa 180 speziell medizinisch geschulte Dolmetscher für 50 Sprachen und Dialekte kann das EMZ in Kliniken, Asyl- und Flüchtlingseinrichtungen und Beratungsstellen einsetzen.

Shahram Jennati Lakeh ist einer von ihnen. Der Iraner, der auch den afghanischen Dialekt Dari spricht, übersetzt im Auftrag des Ethno-Zentrums vorwiegend in psychiatrischen Einrichtungen. „Es sind manchmal erschütternde Schicksale. Menschen die in ihrer Heimat misshandelt, gesteinigt und verfolgt wurden“, erzählt er. Lakeh vermittelt dann sprachlich zwischen dem Patienten und dem Therapeuten. „Da braucht man auch kulturelles Fingerspitzengefühl.“

Doch die Finanzierung ist schwierig: Zwar arbeiten die EMZ-Dolmetscher lediglich für eine Aufwandsentschädigung, doch die Kosten müssen von den ohnehin finanziell nicht gut aufgestellten Kliniken oder Sozialeinrichtungen bezahlt werden. Und auch die niedergelassenen Ärzte haben wenig finanziellen Spielraum für diesen kostenpflichtigen Extraservice.

Die Stadt Hannover plant zurzeit, den Dolmetscherservice finanziell zu unterstützen, um die Übersetzer besser einsetzen zu können. Grundsätzlich wird das EMZ mit etwa 280.000 Euro jährlich an Förderungen vom Land Niedersachsen bedacht, hinzu kommen Gelder der EU und Krankenkassen.

Die Gesundheitsnachhilfe am Weidendamm ist für die türkischen Frauen kostenlos. Nach der Stunde wird Ömür Türk belagert und gibt noch Tipps für den Arztbesuch. Sie spricht immer noch türkisch, nur das Wort „Krankenkasse“ übersetzt sie nicht. „Das lässt sich nicht so gut auf türkisch sagen.“

Der Kulturvermittler

Ramazan Salman, Geschäftsführer und einer der Gründer des Ethno-Medizinischen Zentrums (EMZ), ist ein Beispiel gelungener Integration – und mag das doch nicht mehr so recht hören.

Zu oft haben Journalisten betont, dass er in den sechziger Jahren mit seiner Familie einer der ersten türkischen Migranten in Hannover war und schon als kleiner Junge so gut Deutsch sprach, dass er Dolmetscher für Familie, Nachbarn und Freunde wurde – und zu oft lobten ihn Politiker dafür, dass er aus seinen persönlichen Erfahrungen ein Konzept mit großem Erfolg entwickelt hat.

Nachdem der 49-Jährige im vergangenen Dezember bereits den Preis als Sozialunternehmer des Jahres bekommen hat, wird dem ehemaligen Tellkampfschüler am Montag im Kanzleramt in Berlin nun das Bundesverdienstkreuz verliehen.

„Das ist wirklich eine persönliche Auszeichnung“, sagt der studierte Medizinsoziologe dann doch ein wenig stolz. Seit Jahrzehnten kämpft der Türke für die Vermittlung zwischen den verschiedenen Kulturen. Er wolle keine Parallelwelten, sagt er, kein „die Migranten hier, die Deutschen dort“.

Sein Engagement geht über das Ethno-Medizinische Zentrum hinaus: Er beteiligt sich an Forschungsprojekten und ist als Integrationsexperte in verschiedenen Gremien tätig, arbeitet in der Integrationskommission im niedersächsischen Landtag und auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihn schon zum Integrationsgipfel nach Berlin eingeladen.

Ob die Kanzlerin selbst am Montag auch das Bundesverdienstkreuz überreichen wird, steht noch nicht fest. „Ach, das ist auch nicht so wichtig“, sagt er.

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  • Deutschland, aufwachen bitte! anissa – 13.08.09 Das ist ja wirklich empörend. Und dafür werden Verdienstkreuze verliehen, unglaulich. Wann wachen die Menschen in diesem Land aus ihrem 3. Reich-Dillirium auf, machen den Mund auf und tun was gegen diese Missstände? Die bildungsfernen Moslems lachen sich doch schön ins Fäustchen, wenn Deutschland die Integrationsfahne schwingt!
  • Erstaunt bin ich nicht Momo – 24.05.09 Bin nicht gerade erstaunt, dass sich beim Lesen des Artikels bei den meisten Menschen keine multikulti-getränkte Glückseligkeit einstellen will.

    Und das auch kritische Stimmen laut werden dürfen (es werden immer mehr), gehört für mich zum Grundrecht der Meinungsfreiheit.
    Das muss man dann auch mal aushalten können. Das verstehe ich unter Demokratie!

    Und es wurde hier in einigen Beiträgen sehr deutlich, dass Menschen mit (nichttürkischem) Migrationshintergrund diese Missstände genauso kritisieren. Die Nazi-Keule zieht da nicht, ääääätsch!!

    ich hoffe auch, dass die Verantwortlichen aus dem monokulturellen Ethnozentrum (multikulti wäre ein reiner Euphemismus) diese kritischen Kommentare lesen.

    Viel besser fände ich, wenn man diese Infos über REchte von Migranten in einen Deutschkurs einbindet und gleichzeitig auch noch ihre Pflichten benennt. Die werden besonders bei bestimmten Migranten-Subgruppen gerne mal unter den Tisch gekehrt.

  • Recherche, zur Zeit noch erlaubt. Jürgen – 23.05.09 Ich habe mal - wie weiter unten versprochen - ein wenig recherchiert:

    Helmut Schmidt über seine Begegnung mit Süleyman Demirel, Zeit-Punkte 1/1993

    “Ich kann mich gut daran erinnern, als ich ihn das erste Mal traf. Das muss anderthalb Jahrzehnte her sein. Wir trafen uns in Ankara. Er war damals Regierungschef und hat zu mir gesagt: ,Wissen Sie, Herr Schmidt, bis zum Ende des Jahrhunderts müssen wir noch fünfzehn Millionen Türken nach Deutschland exportieren.‘ Und ich habe zu ihm gesagt: ,Das wird nicht stattfinden, das werden wir nicht zulassen.‘ Da hat er gesagt: ,Warten Sie mal ab. Wir produzieren die Kinder und Ihr werdet sie aufnehmen.‘”

    Er sagte auch:
    “Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen.” -
    Die Zeit, Nr. 18/2004, 22. April 2004

    Helmut Kohl hatte noch deutlich gesagt: “Wir sind kein Einwanderungsland” und bestand auf Rückführung in die Heimat. Dann verstummte er plötzlich und hat nie wieder darüber gesprochen. Von wem wurde er zurechtgewiesen? Wir werden die Wahrheit nicht erfahren, vielleicht eine spätere Generation, wenn geheime Akten geöffnet werden dürfen.

    Heinz Kühn, offensichtlich der einzige Realist in diesem Amt, in der „Quick“ vom 15.01.1981, als es in Deutschland „erst“ 4,629 Millionen Ausländer gab und diese noch als solche bezeichnet wurden, mit den Worten zitiert wurde:
    „Unsere Möglichkeiten, Ausländer aufzunehmen, sind erschöpft. Übersteigt der Ausländeranteil die Zehn-Prozent-Marke, dann wird jedes Volk rebellisch.“
    Am 11.03.2008 teilte das Statistische Bundesamt mit, daß sich in Deutschland 15,1 Millionen Ausländer aufhalten, mehr als manches europäische Land Einwohner hat!

    Irgend etwas macht unseren Politikern panische Angst - aber was?

    Helmut Kohl (CDU) sagte im Wahlkampf um die Kanzlerschaft 1982/83, Quelle: taz vom 10. Juni 1998
    :
    “Wir werden die Arbeitslosigkeit und die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer um die Hälfte reduzieren.” -

    Herbert Wehner, Fraktionsvorsitzender (SPD) sagte:
    “Wenn wir uns weiterhin einer Steuerung des Asylproblems versagen, dann werden wir eines Tages von den Wählern, auch unseren eigenen, weggefegt. Dann werden wir zu Prügelknaben gemacht werden. Ich sage euch - wir sind am Ende mitschuldig, wenn faschistische Organisationen aktiv werden. Es ist nicht genug, vor Ausländerfeindlichkeit zu warnen - wir müssen die Ursachen angehen, weil uns sonst die Bevölkerung die Absicht, den Willen und die Kraft abspricht, das Problem in den Griff zu bekommen.” am 15.2.1982 in einer Sitzung des SPD-Vorstandes, Spiegel 22/1993

    Gerhard Schröder( SPD ) forderte am 20.7.1997 - sechs Wochen vor der Bürgerschaftswahl in Hamburg - in der Bild am Sonntag:

    “Wir dürfen nicht mehr so zaghaft sein bei ertappten ausländischen Straftätern. Wer unser Gastrecht mißbraucht, für den gibt es nur eins: raus, und zwar schnell.”

    El-Zayat, Neffe des Muslimbrudergründers über Deutschland:
    “Dieses Land ist unser Land, es ist unsere Pflicht, es positiv zu verändern. Mit Hilfe Allahs werden wir es zu einem Paradies auf der Erde machen, um es der Islamischen Ummah zur Verfügung zu stellen. Allah hat euch zu Erben gesetzt über die Ungläubigen, über ihre Äcker und Häuser, über all ihre Güter und alle Lande, in denen ihr Fuß fassen werdet.”

    Erdogan ist sehr offen. Am 6. Dezember 1997 zitierte er den türkischen Dichter Ziya Gökalp mit folgenden Zeilen:
    "Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten."

    PLO-Führer und Friedensnobelpreisträger Yassir Arafat, der Neffe von SS-Grossmufti Al-Husseini, schrie 1998 darum auch noch ganz überzeugt und vom Westen gestützt: “Wir kennen nur ein Wort: Dschihad, Dschihad, Dschihad, Dschihad…”

    Für den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan ist Demokratie „Ein Bus, aus dem man aussteigt, wenn man am Ziel ist“. Dafür saß er 4 Monate im Gefängnis, jetzt ist er Ministerpräsident.

    Necmettin Erbakan sagte im April 2001: „Die Europäer glauben, daß die Muslime nur zum Geldverdienen nach Europa gekommen sind. Aber Allah hat einen anderen Plan“ (Bayr. Verfassungsschutzbericht 2001, S. 147). Den „Plan Allahs“ findet man im Koran.

    Ausspruch des SPD-Abgeordneten Vural Öger (Öger-Tours), der vor türkischen Unternehmern unlängst sagte: „Das, was Kamuni Sultan Süleyman 1529 mit der Belagerung Wiens begonnen hat, werden wir über die Einwanderung, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen verwirklichen.“ (Hürriyet, dann stern und Bild).

    Der Koran enthält ca. 40 konkrete Mordaufrufe und ca. 160 Aufrufe zu weiteren Gewalttaten (einschl. Verstümmelungen) gegenüber Nichtmoslems sowie unzählige Beleidigungen. Diese Gebote sollen aber erst dann angewendet werden, wenn die Moslems über genügend Macht verfügen. Bis dahin gilt die sog. „Taqiyya“, die Täuschung der Ungläubigen über die wahren Absichten des Islam. Sie geht u.a. auf Sure 8 Vers 30 zurück: „Und habe keine Angst vor der List der Ungläubigen, siehe, Allah ist der Vater aller Listenschmiede“. Kennen Sie sonst noch eine Religion, die ihren Gott als „Vater aller Listenschmiede“ bezeichnet?

    Weitere Aussagen unserer Politiker:
    "Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen (...) das ertragen diese Gesellschaften nicht. Dann entartet die Gesellschaft" Helmut Schmidt
    "Mir kommt kein Türke mehr über die Grenze!" Helmut Schmidt, Die Zeit, 5. Februar 1982
    "Die Grenze der Belastbarkeit Deutschlands durch Zuwanderung ist überschritten." Otto Schily (SPD), Bundesinnenminister, in einem Interview Tagesspiegel, 15. November 1998

    Eibl-Eibesfeldt, Der Mensch, das riskierte Wesen, S.187
    „Eine Ethnie, die einer anderen, nicht integrationsbereiten in größerer Zahl Zuwanderung erlaubt, tritt damit zugleich Land an sie ab, Sie schränkt ihre eigenen Fortpflanzungsmöglichkeiten zugunsten eines anderen Volkes ein.“

    „Wer die Frage der Zuwanderung zum Gegenstand einer parteipolitischen Auseinandersetzung im Bundestags-wahlkampf machen will, der ist reif für die Psychiatrie.” Heiner Geißler, CDU, Münchner Merkur, 6.7.2001, Seite 2

    „Deutschland verschwindet immer mehr und das finde ich schön.“
    Der ehemalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin

    „Dank eurer demokratischen Gesetze werden wir euch überwältigen,
    dank eurer religiösen Gesetze werden wir euch beherrschen.“
    (Imam von Izmir, 1999 zu Christlichen Teilnehmern eines “Dialogtreffens”)

    Der Imam von Izmir sagte schon 1999:
    “Dank eurer demokratischen Gesetze werden wir euch überwältigen, dank eurer religiösen Gesetze werden wir euch beherrschen.”

    Manfred Kanther — „Vor einigen Jahren noch lautete es, durch Zuzug ließen sich Rentenzahler schaffen. Der Bundesarbeitsminister hat längst nachgewiesen, daß keine Rentenzahler, das müßten nämlich potentielle Arbeitnehmer in Lohn und Brot sein, zuziehen, sondern Sozialhilfeempfänger. Und Sozialhilfeempfänger belasten die Kassen und entlasten sie nicht. Also: ein Einwanderungsgesetz ist ohne jede Vernunft.“
    „Wir brauchen überhaupt keine Einwanderung - in keinem Berufsfeld. Wir haben etwa eine Million arbeitslose Ausländer im Land. Diejenigen, die dazu kommen, besonders die Asylbewerber, haben in der Regel keine für unseren Berufsmarkt erforderliche Ausbildung. Wir haben bei der minderqualifizierten Arbeit Schwierigkeiten, die eigenen Leute unterzubringen. Das ist der Arbeitslosensektor, der die größten Sorgen bereitet.“
    Ex-Bundesinnenminister Manfred Kanther (CDU) in einem Interview mit der FAS - FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG, 23.8.1998, Seite 5.

    Heinz Kühn — „Ich wäre glücklich, wenn heute eine Million Türken wieder zurückgingen in ihre Heimat!“
    Der SPD-Politiker Heinz Kühn, erster Ausländerbeauftragter der Bundesregierung und zuvor langjähriger Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, 1980 in einem Interview (Quelle: NZ, Nr. 8 - 14.2.92, S. 6)

    „Wenn die Zahl der Ausländer eine bestimmte Grenze überschreitet, gibt es überall auf der Welt Strömungen des Fremdheitsgefühls und der Ablehnung, die sich dann bis zur Feindlichkeit steigert.“ !!
    SPD-Spitzenpolitiker Heinz Kühn in 1982; lt. WETZLARER NEUE ZTG., 20.9.98, S. 18 (Leserbr.)

    Wahrscheinlich würde ich noch sehr viel mehr finden, bin nun aber doch etwas müde geworden und gehe jetzt ins Bett. Hoffen wir gemeinsam, daß die Internet-Zensur solche Statements in der Zukunft nicht unter irgendwelchen Deckmänteln blockiert, der Weg dazu wird ja gerade bereitet!



  • Man schämt sich Steven – 23.05.09 Es ist wirklich war, gemessen an den herzlich willkommenen, westlich-orientierten Leistungsträgern aus besagtem Kulturkreis gibt es einen extrem hohen Anteil an chronischen Leistungsempfängern (von der Wiege bis zur Bahre), den man immer schwerer unter den Tisch kehren oder als "Einzelfälle" behandeln kann.

    Wenn sich die wirtschaftlichen Verhältnisse noch weiter verschlechtern und die sozialen Ausgaben zurückgefahren werden, werden sich viele Steuerzahler zurecht fragen, ob man diese unnützen Projekte besser mal einspart und in zukunftsträchtigere und Investitionen steckt (Kitas, Bildungswesen, GEsundheitswesen).

    Aber die toleranten, westlichen,unreligiösen Erdogan-kritischen Türken die ich kenne(lustigerweise alle dem Bildungsbürgertum aus Istanbul entstammend ;)sind diese schwarzen SChafe aus dem Hinterland ein Dorn im Auge und sie schämen sich für ihre eigenen Landsleute. Es werden in Istanbul auch einige derbe Witze über die Landsleute in Anatolien gerissen, da würde jeder politisch korrekte Gutmensch hier laut aufheulen.

    Meine Bekannte mit der Deutschnachhilfe aus Istanbul meinte, dass die türkischen Migranten mit denen sie währen der Nachhilfe hier zu tun hatte, ganz komische Menschen sind, weder richtig türkisch, noch deutsch; alle sehr streng, konservativ und eine negative Einstellung gegenüber Deutschland. Als sie denen sagte, dass Nachhilfe allein nix bringt, sie müssen Kontakt mit Deutschen suchen, ihre Kinde müssen mit deutschen Kindern spielen, stieß sie auf Ablehnung und Unverständnis.
    Übrigens sei das Türkisch dieser Leute auch sehr sehr schlecht...







  • Es gibt selbstverständlich auch andere Jürgen – 23.05.09 @Steven:

    Ja, ich stimme dem auch zu, nicht alle entsprechen dem Klischee.
    Ich war während meines Studiums mit einem Türken befreundet. Er kam auch aus Istanbul und ist jetzt Ingenieur. Er ist als 10-jähriger nach Deutschland gekommen, als er studierte, sprach er fast akzentfrei deutsch.

    Solche Migranten brauchen wir und sie sind mit Sicherheit auch hoch willkommen!

    Aber das sind ganz, ganz wenige Ausnahmen, noch nicht einmal im Promille-Bereich.

    Leider kommen ganz überwiegend Leute, die selbst in ihrer Heimat nichts zustande bringen würden, obwohl es gerade dort noch sog. einfache Tätigkeiten gibt, die sie ausführen könnten, ohne übermäßig überfordert zu sein.

    Unsere Politik hat komplett versagt. Oder gibt es vielleicht irgendwelche geheimen Vereinbarungen, die uns zwingen, gerade solche Leute hierherzuholen?

    Ich werde diesbezüglich mal recherchieren.
  • @Steven Thomas – 23.05.09 natürlich sollte man nicht alle über einen kamm scheren, da haben sie vollkommen recht

    meine kritik geht eher in die richtung derer, die dieses projekt als gelungene integration feiern, es mit geldern unterstützen und hierfür auszeichnungen vergeben
  • Steven nicht alle über einen kamm scheren – 23.05.09 Glaubt mir, ich habe einige Menschen aus der Türkei kennen lernen können und nicht alle sind so steinzeitlich und integrationsresistent wie die Damen da oben.

    Im Gegenteil, auch sie prangern die Missstände in ihrer Community an und schämen sich für solche Mitglieder, die das ganze Bild der türkischen Menschen schlecht machen.

    Ich habe eine gute Freundin aus Istanbul, Chemie-Ingenieurin, offene Lockenpracht (kein Kopftuch) und mit dem Islam hat sie es gar nicht wie der Rest ihrer Familie. Alle, d.h. sowohl die Männer wie auch ihre kopftuchlosen Frauen und Töchter gehen einer geregelten Arbeit nach/studieren/ sind in Ausbildung und niemand ist arbeitslos. Sie fühlen sich mehr deutsch als türkisch und haben einen großen deutschen Freundeskreis. In die Moschee oder zu den sogenannten "Kulturvereinen" gehen sie nur alle SChaltjahre mal (Hochzeit/Beerdigung von Verwandten) und pflegen gebührenden Abstand zu gewissen Subjekten aus diesem Kreis.

    Eine andere Freundin aus Istanbul hatte sie sich um ihr Studium in Deutschland zu finanzieren, Deutschkurse für Türken gegeben, da sie schon sehr gut Deutsch konnte. Man stelle sich das mal vor: eine kurz aus der Türkei kommende Person gibt Deutschnachhilfe für Türken, die seit Jahrzehnten in Deutschland leben!!!
  • Welche Einwander benötigen wir wirklich? Jürgen – 23.05.09 Noch ein paar Fakten: 30 Prozent der Türken und Türkischstämmigen – die seit den 60er-Jahren massiv nach Deutschland zogen – haben keinen Schulabschluss, gar 72 Prozent verfügen über keinen Berufsabschluss. Die Erwerbslosenquote liegt bei 23 Prozent, und die Abhängigkeit von öffentlichen Leistungen wie Hartz-IV ist hoch. Insgesamt sind die Türken in Deutschland – obwohl seit fast 50 Jahren im Land – laut Berliner Institut die mit Abstand am schlechtesten integrierte Einwanderergruppe. Ähnlich fatal sieht das Ergebnis bei den meist arabischen und muslimischen Einwanderern (Libanesen, Iraker etc.) aus dem Nahen Osten aus. Mehr als ein Drittel lebt von öffentlichen Leistungen, 22 Prozent haben nicht einmal einen Schulabschluss (Sonderschule, Hauptschule).

    Unser Kapital sind Wissen, Forschung, Innovationen, Erfindungen...kurz gesagt, wir leben von unseren wissenschaftlichen Fähigkeiten und unserem Know How (wir haben schließlich keine eigenen Rohstoffe).

    Wie will man aus diesen ganzen bildungsresistenten und bildungsunwilligen Menschen (oft durch Heirat innerhalb der eigenen Familie (über unzählige Gernerationen hinweg) geistig vermindert leistungsfähig) Ingenieuere oder Wissenschaftler machen??
  • Kurze Frage: Michi – 23.05.09 Werden in diesen "preisgekrönten" Veranstaltungen der Gutmenschen die Migranten (für mich hat es den Anschein) aus zumeist islamischen Ländern auch über ihre Pflichten in ihrem Aufnahmeland aufgeklärt, d.h.
    Spracherwerb/Bildung/ Berufstätigkeit/ Integration/ oder belässt man es nur bei den Rechten?

    Bisschen einseitig!Dann muss man sich über gesellschaftliche Missstände vor allen in Ballungsbezirken (Parallelgesellschaften) nicht wundern. Letztere entwickeln sich leider Gottes schon zu Gegengesellschaften.

    Leider wird dieses heiße Eisen von den etablierten Parteien nicht angefasst. Das darf nicht sein!






  • Kosten der Zuwanderung Jürgen – 23.05.09 Die Bertelsmann Stiftung versuchte unlängst die Kosten durch Migration in Deutschland auf ein Minus von „nur 16 Milliarden Euro“ zu deckeln. Schleierhaft ist, woher die Bertelsmann Stiftung ihre Erkenntnis gewonnen hat - vom statistischen Bundesamt sicherlich nicht. Jeder Migrant erwirtschaftet nämlich, folgt man dem statistischen Bundesamt, eine Unterdeckung von sage und schreibe 5.106,79 Euro pro Jahr! Auf die Anzahl der Migranten, die sich in der Bundesrepublik aufhalten (inklusive Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund) ergibt sich somit eine Unterdeckung von 77.623.208.000 Euro (77,62 Milliarden).
    77,62 Milliarden Euro ist die Summe, die Migration die deutschen Steuerzahler jährlich kostet. Dies ist die Summe, die Jahr für Jahr nicht für Schuldentilgung und Infrastruktur ausgegeben werden kann. Die Summe ist fast doppelt so hoch, wie die Schuldentilgung bzw. der Zinsabtrag für die Staatsverschuldung.
  • Sowas ist nur in Deutschland möglich Silwia – 23.05.09 Mir fällt auf, dass andere Länder weitaus weniger Geschiss, ääh Bemühungen mit ihren Migranten veranstalten (USA, Kanada) und die Leute sind trotzdem besser integrieren und häufig zur Leistungselite der Gesellschaft gehören und sich dort sehr wohl fühlen.

    Ein normales Einreiseland stellt vernünftige Bedingungen an seine Einwanderer:

    - sie müssen über ausreichende Sprachkenntnisse und eine Berufsausbildung/Studium verfügen, sodass sie ihren Beitrag zur allgemeinen Wertschöpfung leisten können und ein Leben aufbauen können

    - sie müssen ausreichend Startkapital mitbringen, um nicht gleich die Sozialtöpfe zu schröpfen

    - sie müssen sich in die Aufnahmegesellschaft integrieren, was eine Bringschuld von Seiten der Migranten erfordert..

    Warum ist das hier nicht möglich?

    Um Chinesen, Spätaussiedler aus Osteuropa, Afrikaner, Skandinavier, Franzosen, Briten, Italiener, Spanier, Griechen Amerikaner etc... wird hier in Deutschland kein solches Aufhebens veranstaltet wie bei den Leuten aus der Türkei.

    Ach ja: eine Nachbarin arbeitet beim Sozialamt. Was die über das Verhalten von moslemische Migranten zu berichten weiß, die den Großteil der Antragssteller für Sozialleistungen ausmachen.... da klingeln einem die Ohren.

    Berichte von Bekannten, die beim Arbeitsamt, der Polizei und im GEsundheitswesen arbeiten, runden dieses Bild ab.

  • Integrationshilfe? L.D. – 23.05.09 Warum steht denn als Überschrift über dem Artikel "Integrationshilfe"? Dieses Prozedere ist doch eher eine Hilfe zum Nicht-Integrieren-Müssen. Ich verstehe nicht, wieso Leute, die die Sprachlern-Resistenz der türkischen Muttis noch unterstützen, noch geehrt werden sollen. Dass Leute 20 Jahre und länger in einem Land leben und kaum ein Wort der dortigen Sprache kennen / lernen wollen und diese Leute dann in ihrem Verhalten bestärkt werden, indem für sie das System zu ihren Gunsten umgestellt wird, gibt es auch nur bei uns. Traurig!
  • Eben! Milena – 23.05.09 Liebe Redaktion:

    Mir kommt es bei vielen Berichten in den Medien so vor, als ob nur bestimmte Migranten Probleme in Deutschland haben (Bildung/Erziehung/Sprache/Integration). Um genauer zu sein, Menschen aus den moslemischen Kulturkreisen.
    Warum? Vorschlag: kein wirkliches Interesse an Integration?

    Solche Berichte werfen aber leider einen schlechten Blick auf alle anderen Migranten, die des Deutschen mächtig sind, ihr Geld mit eigener Hände arbeit verdienen und integriert sind!

    Ich habe selbst durch meine Eltern einen Migrationshintergrund, aber alles dran gesetzt, die deutsche Sprache zu lernen (meine Eltern waren auch eher bildungsfern), habe mein Abitur auf dem 2. Bildungsweg nachgeholt und studiere seit 2 Semestern. Ich habe einen wirklich multikulturellen Bekanntenkreis mit Menschen aus allen Ländern (Deutschland, Südamerika, USA, Skandinavien, China, Japan, Russland etc).

    Weder meine ausländischen Bekannten noch ich hatten es in all den Jahren nötig, solche "multikulturellen" Zentren zu besuchen.

  • Multikulti? Monokulti! Irene – 23.05.09 Wenn ich mir das Foto so ansehe und auch manche Stadtgebiete, dann wird sehr deutlich, dass es schon lange keine multikulturelle Gesellschaft mehr ist.

  • ich frage mich Hermi – 23.05.09 wieviele dieser Damen auf dem obigen Foto einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis nachgehen und Steuern/Krankenkassenbeiträge bezahlen.
  • Es ist die perfekte Welle... Mira – 23.05.09 dann kann man sich mal ausrechnen (oder lieber nicht), was auf Deutschlands Gesundheitssystem zurollt, wenn die Türkei der EU beitritt. Oder sollen wir schon aufgrund der großen Landmasse der Türkei von einem Türkeibeitritt der EU sprechen?
    Es wird eine Massenzuwanderung an bildungsfernen/bildungsresistenten Menschen aus sehr konservativen, streng religiösen Regionen der Türkei in westliche Sozialsysteme geben. Ihre erste "Amtshandlung" in Deutschland wird wohl nicht der Gang zu einer möglichen Arbeitsstelle sein, sondern regelmäßige Besuche zu solchen integrationsfeindlichen Einrichtungen, die eine Parallelgesellschaft fördern.
  • steigende Krankenkassenbeiträge Nordländer – 23.05.09 Wie lange sollen wir das noch hinnehmen. Es ist doch geradezu offensichtlich, daß diese Moslems sich nicht intergrieren wollen, aber jede nur denkbare Leistung unserer Kranken- und Sozialsysteme abgreifen wollen.
    In Berlin sind 50% der Türken arbeitslos. Alle natürlich krankenversichert. Dazu kommen 6 bis 8 Kinder, natürlich beitragsfrei Krankenversichert. Dazu kommen noch die Eltern in der Türkei, die selbst wenn sie noch nie in Deutschland waren, auch mitversichert sind und in der Türkei den Status eines Privatversicherten haben.
    Und nun wundern sich alle, warum die Beiträge der Kassen immmer weiter steigen!
  • Tradierte Klischees ? Oswald Spängler – 23.05.09 Zitat:
    "Türk ist heute die einzige Frau ohne Kopftuch, viele der Teilnehmer des Seminars können kaum Deutsch, manche weder lesen noch schreiben."

    Und ich dachte immer, das seien rassistische Vorurteile.
    Aber wenn es in der Zeitung steht, dann wird's wohl stimmen, oder?
  • es geht zugrunde hoffnungsloser – 23.05.09 ist dieser artikel satire ? verspäteter 1. april oder gibt es sowas wirklich ?
  • Integration Dirk H. – 22.05.09 "Sie spricht immer noch türkisch, nur das Wort „Krankenkasse“ übersetzt sie nicht. „Das lässt sich nicht so gut auf türkisch sagen.“

    So viel zum Thema Integration...
    Und nun wird es auch noch bezuschusst, dass man auch gar kein Deutsch lernen muss. Aber gut, wenn nun endlich das medizinische Personal dahingehend mit teurem Geld geschult wird, sich den Muslimen und Ihrer Kultur anzupassen. Wunderbar!
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