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Zwangsheirat weiter Thema in Hannover

Krisentelefon Zwangsheirat weiter Thema in Hannover

Das niedersächsische Krisentelefon gegen Zwangsheirat wird im zehnten Jahr seines Bestehens unverändert stark angerufen. Im vergangenen Jahr kümmerten sich die Beraterinnen um 151 Fälle, sagte ein Sprecher des Sozialministeriums in Hannover.

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Das niedersächsische Krisentelefon gegen Zwangsheirat bietet seit zehn Jahren Hilfe an.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Hannover. Vor zwei Jahren waren es 145. Von Zwangsheiraten sind nicht nur junge Frauen, sondern auch Männer aus Migrantenfamilien betroffen. "Bei Jungen und Männern ist die Schamgrenze aber viel höher, darüber zu reden", sagte Krisentelefon-Mitarbeiterin Tanja Kovacevic. Von den 151 Beratungssuchenden im vergangenen Jahr waren 18 junge Männer.

Alarmiert wird das Krisentelefon von Menschen aus ganz Niedersachsen. "Die Anrufe kommen teilweise auch bundesweit", sagte Kovacevic. Die Beratungsstelle in Hannover gibt es seit 2007, Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) hält die Arbeit für unverändert notwendig. "Das Krisentelefon hat sich etabliert und ist als Beratungsinstitution anerkannt, die hohe Zahl an Anrufen unterstreicht das."

Betroffene finden unter der Telefonnummer 0800-0667888 oder im Internet kostenlos Hilfe.

dpa

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