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Kröpcke-Lichtskulptur kostet jährlich 2600 Euro

Steuerverschwendung? Kröpcke-Lichtskulptur kostet jährlich 2600 Euro

Kunst, notwendige Beleuchtung oder Steuerverschwendung? Die Lichtskulptur, die über dem Kröpcke hängt, kostet die Stadtverwaltung jährlich rund 2600 Euro. Das hat die Verwaltung auf Nachfrage des Piraten-Vertreters Jürgen Junghänel im Bezirksrat Mitte mitgeteilt. Kritiker halten das für zu teuer. 

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Quelle: Michael Thomas

Hannover. Die Lichtskulptur, die über dem Kröpcke hängt, kostet die Stadtverwaltung jährlich rund 2600 Euro. Darin enthalten sind die Stromkosten von 1900 Euro sowie Reinigung und Wartung, die beide mit knapp 700 Euro zu Buche schlagen. Das hat die Verwaltung auf Nachfrage des Piraten-Vertreters Jürgen Junghänel kürzlich im Bezirksrat Mitte mitgeteilt.

Endlich ist es so weit: Die Lichtwolke über dem Kröpcke wurde zum ersten Mal eingeschaltet.

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Junghänel wollte auch wissen, ob die Lampe mit der derzeitigen Lichtstärke ihren Zweck erfülle, nämlich den Kröpcke besser auszuleuchten. „Das geplante Lichtkonzept ist mit der Installation der Lichtskulptur erreicht“, antwortete die Verwaltung.

Das Licht-Ufo ist umstritten. Der Bund der Steuerzahler hält die Leuchte mit ­ihren Anschaffungskosten von 350.000   Euro für eine Verschwendung. Nur ein kleiner Teil des Platzes werde ausgeleuchtet, bei Tag falle die Installation kaum auf.

Zudem hatte es vor der Installation mehrfach Verzögerungen gegeben, unter anderem damals schon, weil das Projekt zu teuer wurde. Dann musste das Metallwerk im Windkanal getestet werden und eine Heizung erhalten, damit sich im Winter kein Eis bildet, das auf Passanten fallen könnte.     

asl     

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