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„Krümelmonster" lässt Bahlsen zappeln

Keks-Entführung „Krümelmonster" lässt Bahlsen zappeln

Bahlsen wartet weiter auf Antwort des „Krümelmonsters". Seit am Dienstag der "Erpresserbrief" des vermeintlichen Keksdiebes bei der HAZ einging, hat der Erpresser nichts mehr von sich hören lassen.

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Hat sich Krümelmonster am Keks verschluckt? Eine Antwort auf das Bahlsen-Angebot schickte der Erpresser bislang nicht.

Quelle: Michael Thomas

Hannover. Auch auf das Angebot von Bahlsen, 52.000 Kekspackungen an 52 verschiedene Organisationen als Gegenleistung für die Rückgabe des vergoldeten Firmensymbols zu spenden, ist der Erpresser noch nicht eingegangen. „Hallo "Krümelmonster", wir warten auf unseren goldenen Leibniz Keks...", hieß es am Freitag auf der Facebook-Seite des Unternehmens. Dazu postete das Unternehmen ein Bild des Kekses, mit der Überschrift "We miss you". Auch bei der Polizei gab es am Freitag keine neuen Erkenntnisse.

In der HAZ-Redaktion ist am Dienstagvormittag ein „Erpresserbrief“ eingegangen, dem ein Foto beigefügt war.

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Mittlerweile, so scheint es, kennt die halbe Welt die Geschichte vom goldenen Leibniz-Keks, der Mitte Januar von der Bahlsen-Fassade an der Podbielskistraße verschwand. Der Krümel-Krimi von Hannover hat in den vergangenen Tagen ein großes Medienecho ausgelöst. Nicht nur zahlreiche deutsche Zeitungen und Fernsehstationen griffen den Fall auf. Auch über die Grenzen Deutschlands hinaus sorgte der Erpressungsversuch der Keks-Dynastie für Schlagzeilen.

Der amerikanische Fernsehsender NBC griff das Thema ebenfalls auf und fragte: „Ist das Krümelmonster böse geworden?“ Die Internetzeitung „Huffington Post“ titelte: „Krümelmonsters Erpresserbrief“. Die Zeitung „Times of Malta“ informiert ihre Leser ebenso über das Keks-Verbrechen von Hannover wie das Blatt „La Repubblica“ aus Italien und die Zeitung „Der Standard“ aus Österreich. Auch in der Pressestelle des Keksherstellers können sich die Mitarbeiter vor Anfragen aus dem In- und Ausland nicht retten. „Das Interesse ist sehr groß, es reicht von Kanada bis Neuseeland“, erklärt eine Mitarbeiterin.

Auch die internationale Fangemeinde der „Sesame Street“, wie die Sendung im amerikanischen Original heißt, ist durch die „Krümelgate-Affäre" aufgewühlt. Nachdem das „Cookie Monster“ auf der hauseigenen Twitterseite alle Vorwürfe mit den Worten „Me no steal the golden cookie“ zurückgewiesen hatte, überschlugen sich die Kommentare der Fans. „Wir wissen, dass du es hast“, twitterte etwa Nutzer Child to Cherish, und James Church schlug für eine der kommenden Sesamstraßen-Folgen ein „Wort des Tages“ zum Thema vor: „Alibi“.

Twitter-Nutzer Dave hingegen hat einen Verdacht: Er wisse, wer den goldenen Keks gestohlen habe, schrieb er und schickte den Internetlink zu einer alten Folge der Sesamstraße gleich mit. In der Episode wird das Krümelmonster per Fahndungsplakat als „The Great Cookie Thief“, also als der „Große Keksdieb“, gesucht - kann sich am Ende aber herausreden.

"Erpresserbrief" vom Krümelmonster: So lacht man bei Twitter über den Keks-Klau.

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Am vergangenen Dienstag war bei Bahlsen und in der Redaktion der HAZ ein Schreiben mit den Forderungen des Erpressers eingegangen. Nach seinen Vorstellungen soll das Kinderkrankenhaus auf der Bult einen Tag lang mit Schokoladenkeksen versorgt werden. Das Tierheim in Langenhagen soll die ausgesetzte Belohnung in Höhe von 1000 Euro erhalten.

sag/tm

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Keks-Diebstahl

Der Bahlsen-Erpresser hält die Mitarbeiter der hannoverschen Keksmanufaktur weiter in Atem. Denn noch rätseln die Verantwortlichen des Unternehmens aus der List, wie sich der Täter zu dem Angebot von 52.000 Leibniz-Keksen für insgesamt 52 verschiedene Organisationen als Gegenleistung für die Rückgabe des vergoldeten Firmensymbols verhalten wird.

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