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Künstler sammeln Geld für die Straßenambulanz

Caritas-Projekt Künstler sammeln Geld für die Straßenambulanz

Die Straßenambulanz hat im vergangenen Jahr rund 2500 Menschen betreut - neben Obdachlosen auch immer mehr Migranten und ältere Menschen. Um die Ambulanz weiterführen zu können, sammeln am kommenden Montag Künstler bei einem Benefizabend im GOP Geld für die Einrichtung.

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Engagiert im GOP: Viele Helfer unterstützen die mobile Ambulanz.

Quelle: Frank Wilde

Hannover. „Mehr Patienten, mehr Nichtversicherte, mehr Ältere“: So sieht laut Annelie Heidenreich die Entwicklung bei der Straßenambulanz aus. Seit 2006 arbeitet die Ärztin ehrenamtlich in diesem Caritas-Projekt. Rund 2500 Menschen haben im vergangenen Jahr dort Hilfe gesucht. Nicht mehr nur Obdachlose wenden sich an die Ambulanz, sondern zunehmend auch Migranten und ältere Menschen, die unter Armut leiden. Das sagten Mitarbeiter der Caritas, die gestern die Zahlen zur Straßenambulanz vorstellten. Höchstwahrscheinlich, so hieß es, werde der Bedarf weiter steigen: durch die Flüchtlingsströme, durch Migranten von den Rändern Europas, die ohne Krankenversicherung ankommen, durch Menschen, die in der Illegalität leben.

Um die Ambulanz weiterführen zu können, seien Ehrenamtliche - durchaus auch Ärzte - und Geld nötig, hieß es. Geld wird am kommenden Montag dazukommen: Bei einem Benefizabend im GOP, bei dem etwa Comedian Robert Wicke, Clown Monsieur Momo und Diseuse Alix Dudel auftreten, wird der Erlös an die Ricarda und Udo Niedergerke Stiftung gehen, die die medizinische Versorgung Wohnungsloser unterstützt. Die Stiftung will laut Udo Niedergerke etwas gegen soziale Kälte unternehmen und den Menschen ihre Würde wiedergeben.

Für den GOP-Abend gibt es nur noch wenige Restkarten.

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