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Kulturfestival am Raschplatz startet mit Musik

„Summer in the City“ Kulturfestival am Raschplatz startet mit Musik

Mit einer Kulturoffensive will die Stadt Hannover dem Raschplatz das Schmuddel-Image nehmen. Bis Anfang September soll das Festival „Summer in the City“ Menschen anlocken. Der Start am Mittwoch wurde allerdings durch den Regen getrübt.

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Pop und Pfützen zum Start der Musikreihe am Raschplatz.

Quelle: Frank Wilde

Hannover. „Eine Schwalbe macht noch keinen Sonmer“, sagt Harald Härke. Und eine Kulturreihe, die „Summer in the City“ heißt, macht noch kein schönes Wetter. Es ist einfach Pech, dass es regnet zum Start der kleinen Kulturoffensive, mit der die Stadt den Problemort Raschplatz zu dem machen will, was er eigentlich seit Langem sein soll: ein Ort der Begegnung. Mit dem Songwriterduo Wine in Cana startet das Projekt, das bis Anfang September mittwochs bis freitags von 18 bis 20 Uhr Menschen anlocken soll.

An der Treppe zum Bahnhof, an sich oft eine größere Gruppe Trinker aufhält, ist an diesem Abend niemand zu sehen. Was Massoud und Mahboub Kader wundert. Sie betreiben die „Oase“ und das „Warm up“ direkt daneben. „Die wollen nicht fotografiert werden“, mutmaßen die Brüder. Den Platz mit Kulturangeboten zu beleben, sei grundsätzlich eine gute Idee, sagt Massoud Kader. Grundsätzlich müsse man trotz aller rechtlichen Probleme ein Alkoholverbot außerhalb der gastronomischen Flächen auf dem Raschplatz prüfen.

"Summer in the City" auf dem Raschplatz: Den Auftakt machen am Mittwoch das hannoversche Songwriterprojekt Wine in Cana (Foto) und die Liedermacherin Sarah Mertins.

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Zunächst aber werden junge hannoversche Musiker und Poetrykünstler den Platz an 18 Vorabenden zum Schwingen bringen. Songwriterin Sarah Mertins übernimmt an diesem Eröffnungstag den zweiten Teil. Für Kulturdezernent Härke ist das ein Beitrag zur „Transformation dieses Platzes im Sinne einer friedlichen Eroberung“. Der Platz habe Zukunft und Perspektive. Sozialarbeiterische Betreuung stehe dabei gleichberechtigt neben Sauberkeit und Sicherheit, „und jetzt kommt auch noch die Kultur dazu“.

Zwischen den zwei Dutzend Zuhörern vor der kleinen Bühne sind mittlerweile auch ein paar Radfahrer stehengeblieben und lauschen den sanften Klängen von Sarah Mertins. Aus der Passage unter dem Bahnhof hört man jemanden gröhlen. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Aber diese ist immerhin losgeflogen.

Am Donnerstag geht es auf der Raschplatzbühne um 18 Uhr weiter mit Martiste und Emma Lost.

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