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Im Namen der Großstadt

Kulturritter kämpfen mit Bürgerinitiative für mehr Lärm in Hannover

Von Dany Schrader

Lärm ist in Hannover ein viel diskutiertes Thema. Jetzt melden sich die zu Wort, die sich nicht gestört fühlen – mit einer Bürgerinitiative. Unter dem Namen Kulturritter habt sich jetzt eine Bürgerinitiative gegründet, die das großstädtische Leben in der Landeshauptstadt schützen und fördern soll.
„Wir wollen den Gesetzgeber fordern“: Uwe Thedsen.

„Wir wollen den Gesetzgeber fordern“: Uwe Thedsen.

© Rainer Surrey

Uwe Thedsen erzählt gern von einem besonderen Erlebnis, wenn er gebeten wird, seine Mission zu erklären. Neulich, als der hannoversche Sommer bereits so heiß war, wie sonst nur im Süden, wurde der Küchengartenplatz in Linden plötzlich zur Tanzfläche. Die Musik kam aus dem Kassettenrekorder, das Paar, das unter freiem Himmel dazu Tango tanzte, gab in der untergehenden Sonne ein so schönes Bild ab, dass die Gäste des anliegenden Restaurants applaudierten. Es war jedoch nur eine Momentaufnahme. Ein Anwohner informierte bald das Ordnungsamt. Die Musik war ihm zu laut.

Beispiele wie diese erzählen sich zahlreiche Hannoveraner bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wein. Doch anders als Lärmbetroffene, die in der Großstadt bisweilen sogar vergebens nach Ruhe suchen, werden sie nie gehört. Sie haben weder eine Lobby, noch einen Sprecher, geschweige denn einen Ansprechpartner, an den sie sich wenden könnten.

Sieben Hannoveraner, darunter Thedsen, der Manager des Jazz-Clubs Hannover ist, und Matthias Wilkenning, wollen das künftig ändern. Unter dem Namen Kulturritter haben sie jetzt eine Bürgerinitiative gegründet, die das großstädtische Leben in der Landeshauptstadt schützen und fördern soll. Die Ziele der Gruppe sind dabei nicht gerade bescheiden: Eine Liste mit 70.000 Unterschriften wollen die Mitglieder sammeln, um schließlich eine Petition im Landtag zu erreichen. „Wir wollen damit den Gesetzgeber fordern, aber keinen Druck ausüben“, sagt Thedsen. Ziel des Vorhabens ist im besten Fall sogar eine Gesetzesänderung: Gaststättenbesitzer sollen in lauen Sommernächten nicht mehr verpflichtet sein, Tische und Stühle bereits um 22 Uhr nach drinnen zu räumen, sondern erst eine Stunde später. „Das Leben der Menschen hat sich verändert: Viele arbeiten bis in den Abend, da beginnt man auch den Feierabend im Restaurant entsprechend später“, sagt Thedsen.

Der Bürgerinitiative, deren Mitglieder keine jungen Disko-Gänger, sondern Hannoveraner zwischen Ende 30 und Mitte 60 sind, geht es jedoch auch um hannoversche Einrichtungen wie Maschseefest oder Kleines Fest im großen Garten. Viele Veranstaltungen beinhalten eines oder mehrere Feuerwerke als Höhepunkt. „Die Anzahl der Menschen, die sich beschweren, wächst in großem Maße“, sagt der 64-Jährige. „Das darf nicht dazu führen, dass das kulturelle Leben der Stadt eingeschränkt wird.“ Die Kulturritter, die sich später auch als Verein organisieren möchten, wollen Kulturschaffende in Hannover daher ermutigen, weiterzumachen und sich nicht einschüchtern zu lassen. „Eine Stadt wie unsere braucht ungewöhnliche Projekte, sonst werden wir nichtssagend und still“, erklärt Thedsen.

Die Reaktionen auf die Kulturretter geben ihm Recht: Bereits 200 Anfragen auf Mitgliedschaft seien schon vor der Gründung der Bürgerinitiative eingegangen. „Dabei ist alles noch im Entstehen“, sagt Thedsen. Die Internetseite www.kulturritter-hannover.de wird erst in den nächsten Tagen freigeschaltet. „Sobald sie fertig ist, können sich Interessierte registrieren und mitmachen.“

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  • Spießbürgertum Flix – 29.07.10
    Es kann ja wohl nicht wahr sein! Wieso können ein paar wenige Spaßverderber den Kulturstandort Hannover kaputt machen?
    Man man ich wollte eh nach Hamburg ziehen, aber jetzt hab ich noch nen Grund mehr. Vorher untschreib' ich aber noch für die Petition und werde bei all meinen Freunden dafür werben.

    Dankeschön Herr Thedsen!
  • Regelungen Herr Vorragend – 28.07.10
    Also die Argumentation sollte nicht schwer fallen. Ich wollte mich mit einigen Freunden zur Eröffnung zum Maschseefest treffen. Nur wegen dem Feuerwerk. Wir sind in der Regel 10 Leute. DA jeder im Schnitt 50€ ausgibt fehlen 500€ Umsatz beim Fest. Das ist jetzt aber nur weil ich mit Freunden nicht komme. So zieht sich das wie ein weißes Band durch sämtliche Veranstaltungen. Da ist es klar dass Preise angehoben werden müssen, weil die Standgebühr bezahlt werden muss. Umso mehr eingeschränkt wird, umso weniger Leute kommen.
    Hier geht es (wie über all) um Kohle. Es muss also deutlich gemacht werden, dass es so nicht geht. Es gibt keinen Anreiz zum Maschseefest zu gehen. Musik ist um 22 Uhr zu ende und Feuerwerk gibt es eh nicht. Warum dann zwischen tausenden Leuten drängeln zu überhöhten Preisen?
    Weniger Umsatz heißt weniger Steuern fürs Land!
    Ich muss es nicht haben.
  • Spießbürger Partyfreund – 26.07.10

    Altstadtfest: seit längerem untersagt. Jazz am Ballhof: durch übertriebene Auflagen zur Absage gezwungen. Maschseefest: zeitlich beschnitten(jetzt auch noch ohne Feuerwerk). Kleines Fest im Großen Garten: künftig ohne Abschluss.Schützenfeste bald auch ohne Feuerwerk und Musik??
    Wie kann es sein, das ein paar frustrierte Leute hunderttausenden ein Fest vermiesen ?Schön wenn man noch über gute Kontakte verfügt,Namen und Adressen der Kläger kommen demnächst per Flyer pünktlich zum Maschseefest.
    Wünsche allen Spaßbremsen eine demnächst wohl nicht mehr so angenehme Zeit!!!
  • Lärm bei Veranstaltungen in Hannover Klose – 24.07.10
    Endlich bewegt sich mal einer gegen die kleingeister die zum Feiern in den Keller gehen.
    Wer und was war zu erst da ? Maschsee o. Herrenhäusergärten? Oder sind es die Anwohner,die 6-oder7 die jede schöne Veranstaltung attakieren und den restlichen Hannoverraner so langsam die Lust nehmen zu feiern.

    Also wo muss ich unterschreiben
  • Schützenfest Laatzen Wohlfarth – 22.07.10
    In Laatzen wurde das Schützenfest durch einen Anlieger erheblich behindert!
  • Kulturritter Dieter – 22.07.10
    Du hast nichts verstanden!
  • Gute Initiative N. – 22.07.10
    Ich finde die Initiative super! Als Südstädterin teile ich definitiv nicht die Meinung einiger weniger in unserem Stadtteil die alles einschränken und verbieten lassen wollen was Spaß macht, über einen absehbaren Zeitraum stattfindet und eben auch mal laut wird (Maschseefest, Konzerte, etc.). Wäre gut wenn die Initiative Gehör findet.
    Toll wäre dann auch noch wenn die Stadt zusätzlich reagieren und ein größeres Parkplatzangebot ermöglicht, damit die Besucher auch Parkplätze haben und die Anwohner in diesen Zeiten nicht oft den Kürzeren ziehen (wie auch zu Messezeiten), gibt ja eh schon zu wenige...
  • Tröööööööt Auchmal – 21.07.10
    Lärm ist keine Kultur, die ganzen schönen Feste die hier sämtliche (hierbeliebigesVorurteilSchimpfworteinsetzen) aus dem Landkreis anziehen, sind auch keine Kultur sondern nur noch Sauf- und Fressgelage. Da ist die Interessenlage doch eindeutig. Kulturrrrrrrrrrritter *pffft*

    Es ist ja nix gegen Feuerwerk zu sagen, mich störts nicht großartig, die 10 min kann man verkraften, aber Dauerparty und besoffenes Gegröhle in der Nacht vor der Wohnung könnte man schon als störend empfinden - wenn man da zufällig wohnt. Ich wohne in so einer Gegend und der Partylärm ist hierher gezogen, nicht andersrum.

    In einer Stadt wird eben dummerweise auch hier und da gewohnt, nicht nur gefeiert. da mit dem Totschlagsargument zu kommen "mach doch rüber aufs Dorf" zeugt nicht gerade von ... was auch immer.
  • Großartig Der Kleine – 21.07.10
    Ich finde das großartig. Wieso können einzelne mit Erfolg gegen etwas vorgehen, für das die überwiegende Mehrheit ist? Nur weil es gerade Recht ist!
    Zum Glück leben wir nach demokratischen Grundsätzen – wir können Gesetze ändern. Dafür muss es eine Mehrheit geben. Dass die in dieser Diskussion ander Seite der Kulturritter reitet, ist wohl offensichtlich.
    Also Leute, keine Aufregung: Es ist eine Frage der Zeit, bis sich die rechtliche Basis klärt und kein einzelner mehr so tolle Veranstaltungen wie das Maschseefest zum Kippen bringen könnte.

    Es braucht nur Unterstützer. Die gibts offensichtlich zu hauf!
  • @Lindener Herrenhäuserin – 21.07.10
    Es können auch ruhig 10 % sein, wenn es nicht täglich in der Woche über mehrere Wochen ist! Für mich ist 22:45 spät, wenn ich um 5:00 aufstehen muss! Ich könnte dann den Hahn wecken!
  • @ Carsten Herrenhäuserin – 21.07.10
    Ja - z.B. Es könnte meinetwegen jedes Wochenende im Sommer Feuerwerk sein! Dann würde ich begeistert zuschauen! Dann hatte ich 4 - 5 Tage Ruhe und kann ausschlafen!

    Auch ich würde mich freuen, hin und wieder Abends etwas länger feiern zu können und finde es schade, dass es Menschen gibt, die jeglichen "Lärm" (Musik, Feuerwerk usw.) bekämpfen wollen. Ich gehe auch gern zu den Veranstaltungen und bin fast täglich auf dem Maschseefest! An meinem Urlaubsort in Spanien feiern die Einheimischen Feste mit lauter Live-Musik bis 6:00 morgens ... aber nicht jeden Tag! Und es beschwert sich niemand!

    Ich vermute, dass die ganzen Klagen gegen alles mögliche (u.a. Lärm) ein Resultat allgemeiner Unzufriedenheit und Frust in Deutschland sind. Außerdem wird einem dieser behördliche Schritt zu einfach gemacht, wenn man z.T. noch nicht einmal etwas bezahlen muss.
  • Genau das ist die Absicht... M. C. – 21.07.10
    Mein lieber Herr "Dr."...den Artikel genau lesen, dann sollte klar werden, dass genau DAS die Absicht der Initiative ist ;o)...absolut unterstützenswert! Ich werde in HH und Berlin immer ausgelacht, wenn ich ähnliche Geschichten zum Nachtleben in Hannover erzähle. Deutschland verändert sich und dementsprechend müssen sich auch immer wieder die Gesetze den gesellschaftlichen Realitäten anpassen. Das tun sie aber nicht von alleine, sondern oft nur auf Druck bestimmter Lobbys (das ist nicht unbedingt negativ, denn Lobbys sind notwendig genau dafür). Deshalb ist es toll, dass es jetzt auch eine für die Stadtkultur gibt.
  • Armes Hannover Wafri – 21.07.10
    Wenn Kultur mit Lärm gleich gesetzt wird,dann strebt Hannover wohl "Ballermannniveau"an? Oder handelt es sich hier um die Gruppe der Walkmanträger oder durch zuviele Discobesuche hörgeschädigte spätpubertierende Möchtegernjugendliche, die es nicht nicht einsehen wollen, daß sie bereits der Großvätergeneration angehören?
  • potentielle Rechtsbrecher Dr. Hans Olg – 21.07.10
    Diese sogenannte Bürgerinitiative setzt sich faktisch für den Bruch geltenden Rechts ein.
    Es gibt zur Änderung der Lage nur den Weg der Gesetzesänderung, dafür sollte die sich einsetzen...
  • Ist das deutsch? DEW – 20.07.10
    habt sich jetzt (Aus dem oberen Abschnitt / Fettschrift)...????

    Kauft Euch eine Tüte deutsch, kostet nur 2 Geld, hat mich auch geholfen.....
  • Bebrauchte Waschmaschine? XtraDry – 20.07.10
    Wo muss ich unterschreiben?
  • Ruhig lauter Hermann555 – 20.07.10
    Man wird in einer Großstadt, besonders im Citybereich, mit entsprechenden Geräuschen leben müssen. Wer sich daran stört, findet trotz alledem zahlreiche ruhige Wohngegenden in der Stadt, auch direkt im Stadtzentrum! Man muss also für "viel Ruhe" noch nicht einmal an den Stadtrand ziehen! Mir ist Hannover schon heute viel zu ruhig. Es könnte noch ein bissl lebendiger sein. Dörfliche oder kleinstädtische Ruhe stellt für mich als überzeugter Großstadtbewohner jedenfalls keinen Gewinn an Lebensqualität dar.
  • Auweia! Hannoveraner – 20.07.10
    Mein Gott! Wie kann man sich nur über Veranstaltungen in einer Stadt wie Hannover aufregen? Zieht nach Vechta, da ist nichts los!
    Der Trend ist ja ansich ganz bezeichnend: Mehr Menschen wollen wieder in der Stadt wohnen – weil da das LEBEN ist. Für wen allerdings das Leben um 22 Uhr beendet ist, hat in der Stadt nichts verloren.
    Der Stadt das Stadt-sein zu verbieten, ist ja wohl das allerschärfste!!! Ich glaub es hackt ja wohl!
  • @Herrenhäuserin Lindener – 20.07.10
    Die Herrenhäuer Gärten gibt es seit 1683. Irgendwann seit dann gibt es da auch Vorführungen, Spiele und Lärm. 10 min. Feuerwerk nach 22 Uhr an ca. 11 Abenden pro Jahr (3%) für das Kleine Fest ist ja nun wirklich kein Problem, zumal 22.45 ist ja nun auch nicht wirklich spät ist. Feuerwerk geht nunmal nur, wenn es dunkel ist.
    Wen es stört, darf gern aufs Land ziehen. Aber Achtung, da kräht morgens um 6 Uhr der Hahn.....
  • Zu laut? Bibi – 20.07.10
    Meine Güte, Stadt ist Stadt! Zieht doch aufs Land! Da ist es ruhig. aber selbst dann würden sich Hannovers Bürger über den Pferdemist auf den Feldwegen und über krähende Hähne aufregen. Kein Wunder das Hannover so einen Ruf hat.
    Schade! Dabei kann man so viel daraus machen...
  • Endlich Ein Leser – 20.07.10
    Endlich mal eine Initiative, die sich den engstirnigen Spaßbremsen entgegenstellt.
    Wenn ich weiß, dass es dort lauter werden kann, ziehe ich nicht in die Stadt. So einfach ist das. Wir sollten froh sein, dass Hannover (noch) ein so buntes und fröhliches Rahmenprogramm für Jedermann anbietet.
    Vergessen wir nicht, was diese Veranstaltungen touristisch und somit auch finanziell für die Stadt bedeuten. Davon profitieren auch Sie, liebe Lärmgegner.
  • Ritterlaerm So – 20.07.10
    @stadtbewohner:
    Die Jazzreihe am Ballhof haette 18x !!! im Jahr ohne teure Auflagen durchgefuehrt werden koennen! So wurde es mit der Stadt vereinbart.

    Bei der Kampagne stimmt doch was nicht:

    Mich wuerde uebrigens auch interessieren, welche
    Veranstaltungen durch Anwohnerbeschwerden untersagt wurden?

  • @Herrenhäuserin Carsten – 20.07.10
    Dann spräche also aus Ihrer Sicht nichts dagegen, das Kleine Fest incl. Feuerwerk nur am Wochenende auszurichten und dafür zwei bis drei Wochen länger?

    Leider sind da nicht alle so kompromissbereit. Man bekommt den Eindruck, die Anwohner wollten Feuerwerke am liebsten ganz verbieten. Ein zeitliches Vorziehen von pyrotechnischen Effekten ist nunmal im Sommer nicht möglich.

    Und was das Maschseefest angeht, wird hier gerne so getan, als sei dort auf jeder Bühne drei Wochen am Stück Halligalli. Dabei findet Live-Musik seit Jahren nur am Mittwoch und am Wochenende statt.

    Niemandem geht es hier um 365 Tage Dauerbeschallung. Aber Sinn des ganzen ist es doch, Kompromisse zu finden die allen gleichermaßen gerecht werden. Wenn aber auf der einen Seite klagewütige Anwälte lauern und auf der anderen die Stadt aus Angst vor juristischen Konsequenzen widerstandslos einknickt, kann man wohl kaum von einem Kompromiss sprechen. Da es nun auch eine Interessenvertetung für ein lebendiges Hannover gibt, sind zielführende und faire runde Tische eher möglich.

  • Egoismus Rücksicht – 20.07.10
    @joerch (über 60..., alles klar. Wenn sie z.B. im Alter gehbehindert sind, erwarten sie dann keine Rücksicht (z.B. das mal jemand die Tür aufhält)? Wenn nicht, OK!)




    Komisch bei der WM haben sich noch alle über den LÄRM der "Vuvudingsda`s" in den Stadien beklagt...

    Es gibt scheinbar den einen "Lärm" und den anderen "Lärm"..
    Wo ist die Grenze, wo sind die Unterschiede und wer meint das festlegen zu können?
    Eine Lobbygruppe (egal welche)?
    Wohl kaum....

    Der pure Egoismus, der in den "Beiträgen" (von beiden Seiten) deutlich wird, ist es, der uns von der Politik vorgelebt wird und der kritiklos von den Leuten übernommen und gelebt wird...





  • Mission Arnulf Neumann – 20.07.10
    'Mission' ist wohl die zutreffende Bezeichnung für jene selbst ernannten Ritter für den Lärm. Solche 'Missionare' haben noch nie Widerspruch geduldet, vor allem nicht von jenen, welche es nachts gern etwas ruhiger haben.

    Vorschlag: ich bin für das freiwillige Umsiedeln solcher Lärm Fetischisten in großem Stil: nach Langenhagen, in die Nähe des Flughafens.
  • Super, Klasse - richtige Antwort joerch – 20.07.10
    Endlich was positives für MEIN Hannover. Diese engstirnigen Provinzbürger in meiner Stadt die alles, aber auch alles, verbieten wollen was ein fröhliches Zusammenleben möglich macht und meiner Stadt ein positives Image geben.
    Ich bin über 60 und in Hannover geboren, lebe in Mitten in dieser Stadt mit den vielen ehemals tollen Angeboten, auch die Feuerwerke, Maschseefesten etc. Diejenigen, die dies alles nicht haben wollen sollen da wohnen wo einige von diesen bedauerlichen physisch Kranken hingehören: ab aufs Land und betreutes Wohnen in Anspruch nehmen.
  • Was denn nun? Rücksicht – 20.07.10
    Ein offizielles Feuerwerk (ca. 10 Minuten)ist das eine.

    Laute Musik (von privat) auf der Straße mit Tanz (Ende offen) ,etwas anderes....

    Interessant auch das Alter der Mitglieder der Initiative. Da setzt man bei sich selbst wohl voll auf "Altersschwerhörigkeit".
    Und genau die Leute sind es dann auch die später von den "Jungen Leuten" Rücksicht in vielen anderen Bereichen fordern (oftmals sicher auch zurecht).
    Nur müssten sie dann auch bereits JETZT selber damit anfangen Rücksicht auf andere, lärmempfindlichere Leute zu nehmen, die nicht gerade Manager eines Jazz-Clubs sind....


    Es fordert jeder Rücksicht vom anderen, bei sich selbst möchte, wie üblich, keiner anfangen...


  • Super Idee Altstadtfan – 20.07.10
    Eine sehr gute und ich hoffe auch gut durch dachte Bewegung.

    Wenn ich mir den Wandel der Zeit anschaue, dan war es früher wirklich so, dass es den typischen nine to five Job gab. Wer hat den heutzutage noch ?
    Entweder man ist im Schichtdienst oder siehe Einzelhandel bis mindestens 19-20 Uhr unterwegs.
    Sollen diese Leute kein Recht auf Kultur haben ?
    Gut finde ich auch, dass es keine Discogänger sind, die sich hier einsetzten wollen.
    Meine Unterstützung, liebe Ritter, habt Ihr !
    Kämpft für das gute in dieser Stadt und es wird Euch gedankt werden !


  • Schlaflos! Herrenhäuserin – 20.07.10
    @HansHuckebein: Ich bin nicht nach Herrenhausen gezogen, sondern bin gebürtige Herrenhäuserin, wohne auch so lange dort (54 Jahre) und bin mit den Feuerwerken aufgewachsen! Meinetwegen kann jedes Wochenende ein Feuerwerk stattfinden, aber bitte nicht jeden Tag über mehrere Wochen von 22:45 - 22:55 (also weit nach 22:00!)
  • Sommergewitter - Feuerwerk Herrenhäuserin – 20.07.10
    Sommergewitter dauern nicht so lange! Ich finde das Fest schön und mag Feuerwerk! ... Aber - nicht jeden (!) Tag außer montags bis 23:00 (!) für mehrere Wochen! Als Frühaufsteher schreckt man durch die Knaller aus dem Schlaf, wenn man es vorher versucht. Wartet man, bekommt man nicht genug Schlaf! Das kann man mal eine Woche oder 3 x wöchentlich (Fr, Sa - auch So)aushalten.
  • Kultur Stadtbewohner – 20.07.10
    Verehrter 'z.Zt. auf Juist' (wohl eher z.Zt. am Maschsee, wenn ich die übertriebene Profilierungssucht vieler Kommentatoren als Maßstab anlege),

    Kultur findet auf unterschiedlichstem Niveau und in unterschiedlichen Bereichen, auch außerhalb von Museen und Theatern und ja, Tatsache, ob sie's glauben oder nicht, auch außerhalb Ihres persönlichen Geschmackshorizonts statt.

    Auch DSDS und Lena sind strenggenommen Kultur. Und was Sie als 'lahmes Feuerwerk' bezeichnen, ist für andere der krönende Abschluss eines Kleinkunstfestivals.

    Altstadtfest: seit längerem untersagt. Jazz am Ballhof: durch übertriebene Auflagen zur Absage gezwungen. Maschseefest: zeitlich beschnitten. Kleines Fest im Großen Garten: künftig ohne Abschluss. Das reicht mir fürs Erste als negativer Trend.

  • Laermkultur "?" z.zt auf Juist – 20.07.10
    Liebe Jazzritter der Laermkultur,
    am Strand habe ich heute die Moeglichkeit genutzt, den Artikel mehrmals zu lesen.
    Aber sorry, ich verstehe Eure Kampagne nicht.
    Warum sind Euch diese lahmen Feuerwerke so wichtig?
    Was haben Feuerwerke mit Kultur zu tun?
    Die Stadt hat doch keine einzige Veranstaltung untersagt?

    Kann die Red. der HAZ behilflich sein?

    (So, genug geschrieben, ich muss jetzt ins Meer und danach gibts Fish&chips und einem kalten Pils in einem Strandlokal
    meiner Wahl).


  • Bin dabei! Bewohner dieser Stadt – 20.07.10
    Endlich!!
  • @Mohnblume Carsten – 20.07.10
    Durch viermalige Wiederholung wird Ihre engstirnige Meinung nicht besser.

  • Feuerwerk Südstädter – 20.07.10
    Ich wage mal zu behaupten, dass ein Sommergewitter lauter ist als jedes Feuerwerk. So ein Pech, dass man dagegen nicht klagen kann. ;-)

    Aber diese Individuen, die 500.000 Stadtbürgern ihre Meinung aufzwingen wollen, halten vermutlich jedes von Menschen verursachte Geräusch für 'vermeidbar'.

    Hannover überrascht mich doch immer wieder positiv. Hätte nicht gedacht, dass eine solche Initiative in dieser Stadt möglich ist.

  • Lärmritter Mohnblume – 20.07.10
    Dieser Kommentar wurde übersichtshalber von der HAZ.de-Redaktion gelöscht. Bitte geben sie unserem System in Zukunft etwas mehr Zeit um ihren Beitrag für alle sichtbar online zu stellen.
  • Dumme Idee Mohnblume – 20.07.10
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  • Lärmritter werden sich nicht durchsetzen Mohnblume – 20.07.10
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  • Dazu wird es nicht kommen Mohnblume – 20.07.10
    Gesundheitsschutz, Kinderschutz und überall geltendes Recht lassen sich nicht aushebeln. Zum Glück.

    Lärm am Abend ist für die in der Überzahl befindlichen Anlieger auf Dauer eine einzige Folter und zu Recht verboten.

    Die plumpe Aufforderung zum Umziehen greift für Kinder, Schichtarbeiter, worunter ja auch Ärzte zählen, die sich echt konzientrieren müssen und für die stetig alternde Bevölkerung nicht.

    Lärm ist wirklich keine Kultur.
  • Kultur - Leben - Lachen - Freude am Leben HansHuckebein – 20.07.10
    Ich freue mich über diese Initiative. So bekommen einmal die, die in Hannover leben und erleben Gehör.

    wer freiwillig in die Nähe von Orten zieht, an denen Veranstaltungen statt finden, der darf später nicht meckern, wenn es mal laut wird.

    Feuerwerk: Wir reden über 10 Minuten Licht- und Knallschauspiel. Meist ca. um 22 Uhr. (in Worten: zehn Minuten)

    Es wird Zeit, dass auch einmal Politik für die Menschen gemacht wird, die Spaß an und in dieser Stadt haben.

    Wem es zu laut ist, wenn die Mehrheit dieser Stadt und des Umlandes in Hannover feiert, ah ja, der möge doch weg ziehen.

    Ich bin dabei. Her mit dem Aufnahmeantrag.

    H.W. 52 Jahre alt und nicht taub.
  • Kulturritter Bärennase – 20.07.10
    Ich bin ja mal gespannt, ob man auch beim "Sommerbiwak" im Congresszentrum, daß ja bald stattfindet, das Feuerwerk verbieten wird. Obwohl, glaube ich nicht, denn da ist geug Prominenz aus Hannover und um zu.
    Außerdem, wenn das mit den verboten so weitergeht, ist Hannover wirklich bald tiefste Provinz. Meine Unterstützung ist den Kulturrittern gewiß.
  • Hervorragend! Roddy – 20.07.10
    Ich bin begeistert! Sobald die Internetseite freigeschaltet ist, werde ich mich anmelden. Auch wenn ich nicht mehr lange in Hannover wohne finde ich es äußerst wichtig endlich mal einen Schritt gegen diese ganzen Einschränkungen zu unternehmen. Ein Maschseefest bis 22 Uhr, ohne Feuerwerk zum Beispiel! Was kommt als nächstes?? Keine Feuerwerkswettbewerbe in Herrenhausen mehr, kein kleines Fest im großen Garten? So verliert Hannover nach und nach all seine Kultur und den Lebenswert. Wollt ihr etwa denen Recht geben, die unsere Stadt als banal, langweilig und spießig bezeichnen?
    - Ich nicht!
  • Ich bin verliebt. Escobar – 20.07.10
    Du liebes bisschen – ich bin verliebt! Ich liebe diese Stadt. Seit heute wieder. Endlich gibt es einen Kulturritter, der sich für mich einsetzt; ich werde dich unterstützen wie ich nur kann!
    Jazz am Ballhof, Maschseefest und viele, viele andere, auch kleine Veranstaltungen machen eine Stadt wie diese erst bunt und damit lebenswert. Und nur wer erkennt, dass es hier um Stadtkultur geht und nicht um Statt-Kultur, kann einen Ort wie Hannover liebenswert gestalten.

    DANKE KULTURRITTER! Ihr macht das schon!
  • Endlich! Schele – 20.07.10
    Ach wie schön ist Polarisierung... ;-)

    Natürlich ist Lärm nicht Kultur gleichzusetzen, wie es hier mancher den Kulturrittern unterstellt... Aber die unterschiedlichsten Veranstaltungen verursachen nun mal... nennen wir es "Geräusche"...

    Und Hannover, das vor Wochen noch stolz auf den nationalen Hype rund um Lena, Wulff & Co. war, kann nun wahrhaft etwas mehr Toleranz und Gelassenheit gebrauchen.

    Kleinstädtisch provinzielles Miesmachertum wegen einiger geräuschreicher Abende erschrickt mich jedenfalls immer wieder, egal ob in Waldheim/ Waldhausen, Herrenhausen, an der Limmer Str. oder sonstwo! Wo ist die sommermärchenreife Toleranz und Lebensfreude? Oder ist dafür nur alle 4 Jahre für 4 Wochen Zeit?

    Liebe Leute, entspannt Euch ein bisschen, nehmt die Schärfe aus der Diskussion und freut Euch, dass es so viele Menschen gibt, die Hannover mit bunten, spannenden und aufregenden Veranstaltungen jeden Tag ein bisschen lebenswerter machen! Und nein, es ist nicht schlimm, dass diese Menschen daran Geld verdienen! Das machen der Bäcker, der Banker und der Buchhändler auch...

    Ich danke den Kulturrittern jedenfalls für ihren tollen Ansatz - und freue mich darauf, sie zu unterstützen!

    Um Missverständissen vorzubeugen: ich wohne an der Lister Meile, die mit entsprechendem Fest, Weihnachtsmarkt, bester Sicht und Akustik hinsichtlich der Feuerwerke am Schützenplatz, Maschsee und teilweise auch Herrenhausen sicherlich nicht zu den wattiertesten Gegenden Hannovers gehört...
  • Logikumkehr? Carsten – 20.07.10
    @XYZ: sicher, wer es ruhig möchte, zieht an den Stadtrand nach Anderten, Kirchrode, Groß-Buchholz etc. - oder gleich in die Region. Das ist ja auch nur logisch und vermutlich in jeder Großstadt so.

    In Hannover ist es allerdings Usus geworden, traditionelle Veranstaltungsorte wie die Altstadt oder Herrenhausen als reines Wohngebiet zu reklamieren, in dem gefälligst Totentanz zu herrschen hat.

    Und hypochondrische Südstädter haben in der Vergangenheit nicht nur gegen Schützen- und Maschseefest geklagt (wo es in der Tat einen nicht unwesentlichen Prozentsatz stumpfer Discoveranstaltungen gibt), sondern auch gegen einmalige Ereignisse wie Rockkonzerte im Stadion. Spießbürgertum pur.

  • Weiter so! Ashe – 20.07.10
    Toll, endlich mal eine Initiative, die Hannover wieder interessanter macht. Genau diese Punkte gehen mir schon eine Weile durch den Kopf und genau die sind es auch, warum Hannover immer mehr in die graue Langeweile abdriftet. Vor nicht allzu langer Zeit war Hannover noch interessant, war Studentenstadt, mit vielen kulturellen und Freizeitangeboten, hatte Charakter.
    Aber was ist hier denn heute noch los? Nichts und immer wenn es doch versucht wird, dann bitte nur bis maximal 22 Uhr, weil sonst Anwohner ein paar Nächte im Jahr nicht in Ruhe verbringen können. Da muss sich auch keiner wundern, dass Hannover halt nicht die tolle, funkelnde Metropole ist, die sie gerne wäre.
    Und ich finde es sehr positiv, dass diese Initiative von 30-60ern gegründet wurde. So wird die entsprechende Zielgruppe, die es zu überzeugen gilt, vielleicht eher angesprochen, als wenn sich einer meines Alters hinstellt.
    Sobald die Homepage online ist, trete ich bei und will dazu beitragen, diese Stadt wieder interessant zu machen!
  • Lärm-Kultur? Arnulf Neumann – 20.07.10
    was Kultur mit Lärm zu tun haben soll, kann ernsthaft doch nur nur von denjenigen behauptet werden, die ein direktes monitäres Interesse als Veranstalter haben: Viel Saufen und viel Lärm - sprich höhere Einnahmen - gehörte immer schon dicht zusammen.
  • Prof.Kohlenbrenner XYZ – 20.07.10
    Kann man als Pro Lärm Hansel eigentlich auch unter Verfolgungswahn leiden?
    Andersrum, wenn ich wie Herr Strauch am A.... der Welt in Anderten wohne, kann ich leicht für Lärm in der Stadt eintreten.
    Ich wohne auch in Anderten und kann nur sagen, boah ist das ruhig da.
    Ich fahre zum Party machen natürlich auch in die Stadt und freue mich, wenn ich dann die Schnauze voll habe, in mein ruhiges Heim zurück fahren zu können.
    Freue mich schon auf´s Maschseefest, habe extra Urlaub und es bis morgens krachen.
  • Logische Reaktion grautvornix – 20.07.10
    Eine Mehrheit, die sich nicht wehrt, wird bald eine Minderheit sein. Die Kulturritter sind eine logische und unterstützenswerte Reaktion auf paranoide "Mit-Bürger" und Verwaltungs-Murks.
    Eigentlich sollte man eine solche Initiative auf alle Gängelungen aus der Verwaltungs- und Querulantenecke ausdehnen.
  • Sehr sinnvoll prof.kohlenbrenner – 20.07.10
    Schön zu sehen, wie aktiv und etwas aufgeregt plötzlich die Lärm-Hypochonder von der Kontra-Fraktion in diesem Forum auftreten und kurioserweise "Qualitäts-Anhebungen" bei Festivitäten für sich reklamieren.
    Das zeigt doch, wie notwendig die Kulturritter als Mehrheitsvertreter sind und welche Nervosität die Gründung einer solchen Interessengemeinschaft bei den Prozess-Hanseln von der Gegenseite auslöst. Gutes Gelingen und Erfolg bei der Vertretung von Mehrheitsinteressen.
  • Knaller ohne Knall? XtraDry – 20.07.10
    Also von dem leisen Feuerwerk hab ich nichts gemerkt. Ich habe die Feuerwerke früher gehört und habe das letzte auch gehört. Hat mich aber auch nie gestört. Also: zurück zum Höhenfeuerwerk...
  • Lautstärke Peter – 20.07.10
    Kampagne hin oder her.
    Es gilt die Qualität eines Festes zu verbessern und nicht die Lautstärke in den Vordergrund zu stellen.
    Bei jedem Konzert ist Fakt: Lautstärke ist nicht gleich Qualität.
    Wer glaubt jedes Fest mit einer Disko, womöglich noch mit laut schreienden Radiomoderatoren die Werbematerial verteilen, aufwerten zu können, ist im Irrglauben.
    Es dient einzig und allein dazu den Kommerz, mit Hilfe des Ballermann Klientel, zum Wohle der Veranstalter zu steigern.
    Wenn Sie das wollen, bitte meine Herren.
  • Für Lärm ? – 20.07.10
    Diese Kampagne kann man nur als absolut dumm bewerten.
    Es werden Äpfel mit Birnen vertauscht.
    Die angesprochenen Feste mit ihrem ureigenen Charakter wurden erst zum Stein des Anstoßes, als sie durch nicht enden wollende Disconächte erweitert wurden.
    Kultur mit Anspruch stellt sich nicht durch ausschweifende Disco Exzesse dar.
    Die Macher des gehobenen Jazzvergnügens sollten sich eigentlich von diesen Auswüchsen distanzieren und auf das Wesentliche der jeweiligen Veranstaltung besinnen.
    Dann ist auch wieder mehr Toleranz in der anliegenden Bevölkerung vorhanden.
  • Wilkening Ex – 20.07.10
    [... Unbelegte Tatsachenbehauptung von der HAZ.de-Redaktion gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen unter: www.haz.de/nutzungsbedingungen ... ]
  • Kultur und Laerm G.S. – 20.07.10
    Herr Strauch als Jazzerinsidersollte aufpassen, mit wem er sich solidaridiert. Ich habe Hannover 2020+ anders verstanden und kann diese Kampagne ganz und gar nicht nachvollziehen.
    Egal, welche Veranstaltung auch war, sowie gegen den sog. Ballermannkrach was unternommen wurde, stieg die Qualitat und die Wertigkeit. Siehe zB das Maschseefest.
  • Fuer Laerm? B – 19.07.10
    Kulturritter? Ihr wohnt selber noch nichtmal in Hannover! Macht doch den Laerm in eurem eigenen Dorf und gleich ne Ritterschaft gegen zuviel Ruhe.
  • super :-) Stadtinsasse – 19.07.10
    Einfach klasse. Endlich wird etwas dagegen getan, daß Hannover zu einem Beamtenfriedhof mit ÖD-nisgarantie verkommt.

    Die Friedhofsfraktion mit ihren Anti-Feuerwerksexzessen und sonstigen unser-Dorf-soll-ruhiger-werden-Zumuten gehört nach Rinteln, Gehrden oder Vechta, aber nicht in eine Stadt, die Großstadt werden möchte. Nicht wahr ?
  • Endlich! Carsten – 19.07.10
    Sehr reißerische Schlagzeile: '...kämpfen für mehr Lärm'. So soll es sicher nicht ausarten. Auch eine Gesetzesänderung ist vielleicht etwas übertrieben. Aber endlich haben in Hannover auch diejenigen eine Lobby, die sich um den Fortbestand der vielfältigen Kulturlandschaft in dieser Stadt sorgen und nicht länger tatenlos zusehen wollen, wie eine zahlenmäßig verschwindend geringe Querulantenschar eine ganze Stadt unterjocht.

  • Endlich Fan – 19.07.10
    Endlich ergreift hier mal jemand die Initiative. Danke Ihr Ritter!!
  • Find ich gut Fisch – 19.07.10
    Endlich wird gezeigt, dass Hannoveraner nicht nur jammern können, sondern das Leben in ihrer Stadt genießen wollen. Das Beschweren über den vermeindlichen Lärm ist doch eh nichts weiter als Langeweilegemecker von Leuten, die einfach nicht kreativ genug sind, sich echte Probleme zu suchen.
  • Kultur = Laerm ???? Ibiza – 19.07.10
    Liebe Jazzfreunde, kommt mal wieder aus Eurem Keller, renoviert Eure Ohren und geht an einen Strand Eurer Wahl und bestaunt einen Sonnenuntergang.

  • Laermritter Staedter – 19.07.10
    Was fuer ein Schwachsinn! Aber das Wilkening mitmacht wundert mich nicht, wahrscheinlich gehen ihm in Ihlten die Pflegefaelle aus.
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Hannover in Zahlen

Hannover in Zahlen
  • Bundesland: Niedersachsen
  • Landkreis: Region Hannover
  • Fläche: 204,14 km²
  • Einwohner: ca. 521.000
  • Bevölkerungsdichte: 2552 Einwohner je km²
  • Postleitzahlen: 30159 - 30669
  • Ortsvorwahl: 0511
  • Kfz-Kennzeichen: H
  • Lage: 52° 22´ N / 9° 43´ O
  • Wirtschaft: Firmendatenbanken
  • int. Flughafenkürzel: HAJ
  • Stadtverwaltung: Trammplatz 2
    30159 Hannover
    Telefon: 0511 168-0
  • Oberbürgermeister: Stephan Weil (SPD)


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