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Die Welt auf’m Dorf

Kultursommer in der Region Die Welt auf’m Dorf

Am 17. Juli startet der Kultursommer in der Region Hannover. Am Dienstag wurde das Programm vorgestellt. Neu bei der Landpartie sind unter anderem die immer noch recht neue Seebühne in Steinhude und die Kirche zu den 10 000 Rittern in Lenthe.

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Flamenco-Altmeister Jorge La Guardia eröffnet die Veranstaltungreihe.

Quelle: Peschke

Hannover. Musiker haben Träume. Vielleicht nicht zuvorderst den, irgendwann mal in der Kornbrennerei in Bredenbeck zu spielen. Aber wer wie die kolumbianische Formation Monsieur Periné um die halbe Welt reist und dann bei den umtriebigen Warneckes im Innenhof landet, der wird dieses Erlebnis so schnell nicht vergessen. In diesem Punkt rücken Künstler und Zuschauer beim Kultursommer der Region Hannover ganz nah zusammen: Für alle gibt es was zu entdecken.

Am 17. Juli geht es los, dann hoffentlich mit angemesseneren Temperaturen als am Dienstag bei der Präsentation des Programms im Hermannshof in Völksen. Denn hier wie auch an anderen Orten wird unter freiem Himmel musiziert - oder zumindest zugeschaut. Im Hermannshof treffen die experimentierfreudigen Kammermusiker von Musica assoluta am 2. August auf die Jagdhornbläservereinigung Springe. Gastmusiker: die Natur. Es wird also in jedem Fall ein Überraschungskonzert.

Neu bei der Landpartie sind unter anderem die immer noch recht neue Seebühne in Steinhude (A-cappella mit der Hörband und den Singers am 22. August) und die Kirche zu den 10 000 Rittern in Lenthe (Nomos Quartett am 19. Juli). Auch die Lütt Jever Scheune in Ronnenberg ist neu dabei - und gleich Teil einer besonderen Aktion. Auf der „Singer-Songwriter-Fahrradtour“ kann man zunächst Achim Rust und Daniel Barke erleben, radelt dann ins wenige Kilometer entfernte Devese, wo in der Gaststätte Mutter Buermann das Duo Milou & Flint spielt. Für die Gegenrichtung gilt natürlich dasselbe, man wird sich zwischen den Orten vermutlich klingelnd begegnen.

Musik mit Naturkunde gibt es auf der Bergbühne Empelde. Nomfusi und Poco Piu sorgen am 8. August mit afrikanischer Musik für viel Bewegung, aber Regionspräsident Hauke Jagau sagt: „Das lohnt sich schon wegen des Konzertortes“, womit der renaturierte Salzberg gemeint ist.

Aber auch die Stadt Hannover gehört zur Region. Am 17. Juli eröffnet der Kultursommer im erstaunlich lauschigen Innenhof des Regionshauses an der Hildesheimer Straße 18 in Hannover mit Flamenco-Altmeister Jorge La Guardia und seiner Familia sowie DJ Click. Auch das Zirkuszelt hinter dem Haus der Jugend an der Maschstraße wird genutzt, diesmal am 14. August von der israelischen Indierockband Acollective. Doch viel mehr als die kulturverwöhnte Stadt steht beim Kultursommer das Land im Mittelpunkt. Gut so!

Alle Informationen zum Programm unter www.kultursommer-region-hannover.de  oder (0 50 32) 89 91 54

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