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Kunden wütend nach Ausfall von Kabel-TV

250.000 Haushalte betroffen Kunden wütend nach Ausfall von Kabel-TV

Nach der großflächigen Störung des TV-Empfangs bei Kunden von Kabel Deutschland ebbte auch am Dienstag die Kritik nicht ab. Betroffen waren etwa 250.000 Haushalte in der Region Hannover. Der Empfang läuft zwar wieder – doch die Betroffenen fühlen sich schlecht informiert.

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Netzanbieter Kabel Deutschland kämpft nun nicht mehr mit Empfangsproblemen, dafür aber mit der Kritik der Kunden.

Quelle: dpa

Hannover. Die Kunden konnten von Montagnachmittag bis Dienstagmorgen kein Kabelfernsehen empfangen. Viele wütende Kunden kritisierten die spärlichen Informationen durch das Unternehmen – auch wenn Kabel Deutschland zu diesem Zeitpunkt wieder störungsfrei senden konnte.

Am Montag war gegen 17 Uhr in einer Betriebsstelle eine Hauptsicherung durchgebrannt, wodurch es zu einem Stromausfall kam. Nach Informationen von Unternehmenssprecherin Heike Koring arbeiteten schon kurz nach dem Zwischenfall mehrere Techniker fieberhaft an dem Problem. „Bereits in der Nacht zu Dienstag schafften es die Mitarbeiter, die Stromversorgung kurzzeitig provisorisch wieder herzustellen“, sagt Koring. Da aber kein stabiler Betrieb möglich war, stellten die Techniker den Strom wieder ab, beschafften noch in der Nacht die benötigten Bauteile und schafften es so, bis um 5.30 Uhr die Stromversorgung vollständig instand zu setzen. Bis zu diesem Zeitpunkt konnten rund 250.000 Haushalte in Hannover Bad Nenndorf, Barsinghausen, Burgdorf, Burgwedel, Garbsen, Gehrden, Hemmingen, Isernhagen, Laatzen, Langenhagen, Lehrte, Ronnenberg, Seelze, Suthfeld und Wennigsen kein Fernsehen- und Radio über Kabel empfangen. Viele konnten auch weder Internet noch Telefon nutzen.

Mehr noch als der TV-Ausfall ärgerte viele Hannoveraner aber, dass sie beim Kundenservice von Kabel Deutschland keine detaillierten Informationen zu der Störung erhielten. Dort hatte das Unternehmen eine Bandansage geschaltet, der Anrufer lediglich entnehmen konnten, dass es eine Störung gab. „Bei einer Störung wie in diesem Fall, bei der circa 250 000 Haushalte betroffen waren, steigt das Anrufaufkommen kurzfristig stark an“, sagt Koring. Da die Kapazitäten im Servicecenter nicht reichten, um sich um jeden Kunden persönlich zu kümmern, richtete Kabel Deutschland die Ansage ein. „Dadurch stellen wir sicher, dass alle anrufenden Kunden schnellstmöglich informiert sind.“

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