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Aus der Stadt Kundencenter nach Attacke auf die Üstra geräumt
Hannover Aus der Stadt Kundencenter nach Attacke auf die Üstra geräumt
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19:23 23.02.2017
Von Tobias Morchner
Einsatz am Üstra-Kundencenter.  Quelle: Elsner
Hannover

Das Kundenzentrum der Üstra in der Karmarschstraße ist am späten Donnerstagnachmittag wegen einer Stinkbombenattacke geräumt worden. Gegen 17.30 Uhr war im Bereich eines Treppenaufgangs übelriechende Buttersäure ausgetreten.  Mehrere Personen klagten über Übelkeit

Unmittelbar nach dem Auftreten des Gestanks baten die Üstra-Mitarbeiter alle Kunden, das Gebäude zu verlassen. Rund 30 Besucher und Angestellte waren von der Maßnahme betroffen. Die Feuerwehr erhöhte während der Erkundungsmaßnahmen die Alarmierungsstufe, weil die Einsatzkräfte zunächst davon ausgingen, dass noch mehr Menschen die stinkenden Dämpfe eingeatmet hatten. 

Insgesamt ließen sich 15 Personen von den Einsatzkräften behandeln, drei Betroffene wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt eingeleitet.

Die Üstra spricht bei dem Vorfall über einen „schlechten Scherz“. „Zum Glück ist der Gestank nicht in die oberen Räume gezogen, wo unsere Hotline sitzt, deswegen waren wir telefonisch weiterhin erreichbar“, sagt Üstra-Sprecher Udo Iwannek. Die Feuerwehr lüftete das Kundenzentrum ausgiebig. Den Betrieb konnten die Mitarbeiter, die eigentlich bis 20 Uhr für die Stadtbahnfahrer da sein sollten, am Donnerstag nicht wieder aufnehmen. Ob es sich bei der Attacke wirklich um einen Streich oder um eine Tat mit ernsthaftem Hintergrund gehandelt hat, müssen die Ermittlungen zeigen.tm     

Bei Twitter erklärte die Üstra, dass man das Zentrum aus "technischen Gründen" vorzeitig geschlossen habe. Am Freitag soll das Kundenzentrum wieder zum gewohnten Zeitpunkt öffnen.

tm/ewo

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