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Kunst vom Maschteich kommt in Privatgärten

Abbau von „leine de lights“ Kunst vom Maschteich kommt in Privatgärten

Eine Woche früher als geplant musste am Sonntag die Klang- und Lichtinstallation „leine de lights“ abgebaut werden. Die Künstler vom Trafo-Lab haben das Beste daraus gemacht und ihre Utensilien, kaum abgebaut, vor Ort verkauft.

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 Künstler Franz Betz beim Abbau der Installation.

Quelle: Tim Schaarschmidt

Hannover. So manche Hochzeitspaare und Pokémon-Jäger entdecken vermutlich erst im Nachhinein, dass sie auf ihren Fotos am Maschteich auch eine schwimmende Kunst-Installation festgehalten haben. Am Sonntag mussten Franz Betz und seine Kollegen vom Lichtkunst-Labor Trafo-Lab die lange Kette aus weißen Waben und schwarzen Schwimmschläuchen an Land holen. Die Klang- und Lichtinstallation „leine de lights“ war zum 775. Stadtgeburtstag als dezenter Hingucker zu Wasser gelassen worden und sollte eigentlich bis kommenden Sonntag mit Option auf Verlängerung bis 31. Juli leuchten und klingen.

Der NDR hat jetzt aber doch von seinem vertraglich vereinbarten Vetorecht Gebrauch gemacht. Wenn das Klassik-Open-Air im Maschpark erklingt, soll die Lichtkunst nicht stören. Die Künstler vom Trafo-Lab haben das Beste daraus gemacht und ihre Utensilien, kaum abgebaut, vor Ort verkauft. So konnte Gert Schmidt drei große weiße Kunststoffwaben für zusammen 30 Euro ergattern. „Uns ist gerade eine Gartenlaterne kaputt gegangen. Diese Waben sind würdige Nachfolger.“ Helga Schäfer, Unterstützerin des Trafo-Lab, ärgert sich allerdings über das frühe Abschalten der Lichtkunst. „Freunde von auswärts kommen für das Konzert nach Hannover und wollten sich dabei auch die Installation ansehen.“

bil

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