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Kurde nach Angriff noch nicht befragt

Ausschreitungen nach Demo Kurde nach Angriff noch nicht befragt

Mehr als eine Woche nach dem versuchten Tötungsdelikt vom Steintor konnte der verletzte Kurde noch nicht befragt werden. Der 26 Jahre alte Kurde war am Rande einer Anti-PKK-Kundgebung niedergestochen worden. Mittlerweile hat er das Krankenhaus wieder verlassen, er kann aber noch nicht wieder sprechen.

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Der 26 Jahre alte Kurde war am Reitwall mit einem Messer niedergestochen worden.

Quelle: Uwe Dillenberg

Hannover. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit dem versuchten Tötungsdelikt am Rande einer Kundgebung von Türken am Sonnabend vor einer Woche stocken. Obwohl der 26 Jahre alte Kurde, der am Reitwall mit einem Messer niedergestochen wurde, mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen wurde, konnten die Ermittler ihn noch nicht verhören. „Es geht dem Mann unseres Wissens zwar schon besser“, sagt Oberstaatsanwalt Thomas Klinge, „jedoch hat er durch die Notoperation eine Stimmbandlähmung erlitten und kann bisher nicht sprechen.“

Nachdem die Lage nach der Demonstration gegen die kurdische Arbeiterpartei PKK am Steintor eskaliert war, war es vor zehn Tagen immer wieder zu Handgreiflichkeiten zwischen Kurden und Türken gekommen. Dabei verletzte ein 50-Jähriger den Kurden lebensgefährlich mit einem Messer am Hals. In seiner Vernehmung berief sich der Deutsche mit türkischem Migrationshintergrund auf Notwehr. Bisher ist er noch immer auf freiem Fuß. Das könnte sich jedoch durch die Aussage des 26 Jahre alten Opfers ändern.

Mehrere Hundert Menschen demonstrieren in der Innenstadt von Hannover gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK. 

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400 Teilnehmer
Mit einem riesigen Banner an der Spitze des Demonstrationszuges fordern die Kurden die Freilassung des PKK-Anführers Abdullah Öcalan aus türkischer Haft.

Rund 400 Demonstranten haben am Sonnabend in der Innenstadt auf die aktuellen Konflikte zwischen Kurden und Türken in der Türkei aufmerksam gemacht. Die größtenteils kurdischen Teilnehmer der Kundgebung protestierten zudem gegen die von ihnen empfundene Kriminalisierung ihres Volkes in der Türkei, aber auch in Deutschland.

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