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Kurden und Türken demonstrieren in der City

Kundgebungen Kurden und Türken demonstrieren in der City

In der Innenstadt von Hannover haben am Sonntag zwei Demonstrationen stattgefunden: 420 Kurden und Unterstützer aus der linken Szene waren bei einem Friedensmarsch unterwegs. Am Steintorplatz hatten sich 300 Türken zu ihrer Kundgebung versammelt.

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Die Kurden demonstrieren in der Stadt.

Quelle: Uwe Dillenberg

Hannover. Die Initiative "Almanya Yeni Türk Komitesi“ (AYTK, türkisch für Neues Türkisches Komitee Deutschland) hatte zu einen Zug rund um das Steintor unter dem Titel "Friedensmarsch für die Türkei und Deutschland" eingeladen. Erwartet waren  1000 bis 2000 Teilnehmer. Gekommen sind es laut Polizei etwa 300 Teilnehmer. Nach einer Ansprache, bei der die Medien beschimpft wurden und zahlreiche Teilnehmer der Demo wiederholt das sogenannte Wolfszeichen – der Gruß der türkischen Nationalisten – machten, setzte sich der Zug in Richtung Lange Laube und Goseriede in Bewegung. Dabei gab es eine Provokation von Gegendemonstranten, die die Polizei aber schnell beendete.

Am Sonntag demonstrierten Anhänger des Neuen Türkischen Komitee Deutschland in der Innenstadt von Hannover.

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Bereits um 15 Uhr waren das Demokratische Gesellschaftszentrum der Kurden in Deutschland (Navdem), die Alevitische Gemeinde Deutschland  und der Verband der Studierenden aus Kurdistan (YXK) unterwegs. Sie bezeichnen die bisher nicht in Erscheinung getretene Initiative AYTK als einen Zusammenschluss von "rassistischen, nationalistischen, faschistischen und konservativ-islamischen Gruppen" und protestieren dagegen. Ihre Veranstaltung ist friedlich verlaufen. Die Polizei will ein Zusammentreffen beider Demonstrationsgruppen in jedem Fall verhindern.

Am Sonntag demonstrierten rund 260 Kurden in der Innenstadt von Hannover.

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tm/sbü

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