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LKA findet 500 Kilo Marihuana in Werkshalle

Drogen LKA findet 500 Kilo Marihuana in Werkshalle

Rekordfund: Das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen und der Zoll Hannover haben 500 Kilogramm Marihuana in einer Werkshalle gefunden. Es ist der größte Marihuanafund in der Geschichte Hannovers. Die Halle sei "randvoll" mit Drogen gewesen, so das LKA. Wert des Rauschgifts: zwei Millionen Euro.

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"Randvoll" mit Marihuana: So beschreibt das LKA die Werkshalle.

Quelle: LKA

Hannover. Monatelang hatten die Beamten ermittelt, bevor sie am Montagnachmittag zuschlugen: Sie drangen unterstützt von Spezialeinheiten in die Halle in Hainholz ein, die angeblich als Autowerkstatt genutzt wurde. Doch statt dort Wagen zu reparieren, hatten die Verdächtigen an dem Ort ihre Drogengeschäfte abgewickelt.

Als die Ermittler die Halle betraten, war die Überraschung groß: Dort trafen sie auf vier Menschen, die gerade dabei waren Marihuana aus 30-Kilo-Säcken in kleinere Verkaufspäckchen umzufüllen. Dazu hatten die Täter offenbar sogar eine Verpackungsmaschine angeschafft, um schneller arbeiten zu können. Insgesamt fanden LKA und Zoll etwa 500 Kilogramm Marihuana. Es dauerte mehrere Stunden, bis die Fahnder alle Drogen sichergestellt hatten.

Es ist die größte Einzelsicherstellung von Marihuana in der Geschichte der Stadt und Region Hannover. Am Montagnachmittag haben Ermittler in einer Werkshalle in Hannover-Hainholz 500 Kilogramm Marihuana beschlagnahmt.

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Bei den vier Männern handelt es sich um einen 35-jährigen Montenegriner sowie drei Albaner im Alter von 33, 36 und 39 Jahren. Gegen den 35-Jährigen war bereits 2015 wegen Marihuana-Handels ermittelt worden.

Neben der Halle in Hainholz durchsuchten die Beamten zwölf weitere Objekte, unter anderem Wohnungen, Geschäfte und Kleingärten. Sie fanden etwa 60.000 Euro in bar, Schmuck, Stichwaffen und weitere 2,3 Kilogramm Marihuana, die vermutlich aus einer alten Lieferung stammen.

Das Rauschgift hat einen Verkaufswert von etwa zwei Millionen Euro und soll für den Straßenverkauf bestimmt gewesen sein. Die vier Männer sowie der Bruder des 35-Jährigen, der die Drogen mit beschafft haben soll, sitzen in Untersuchungshaft.

cf/r.

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