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Ladenflächen in der Galerie Luise werden neu geordnet

Erneute Investition Ladenflächen in der Galerie Luise werden neu geordnet

Die Galerie Luise in der Luisenstraße in Hannover wird in Teilen erneuert. Der Eigentümerfonds stellt für die Sanierung der Haustechnik und die Neuordnung der Ladenflächen einen Millionenbetrag zur Verfügung. Erstmals seit Jahren wird die Passage künftig wieder voll vermietet sein.

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Die sogenannte kleine Rotunde in der Galerie Luise soll geschlossen werden.

Quelle: Kristoffer Finn

Hannover. Die Galerie Luise steht nach der optischen Verschönerung im Jahr 2008 vor der nächsten großen Investition: Für eine Summe von „knapp unter fünf Millionen Euro“ sollen nach Angaben der mit dem Centermanagement beauftragten Hamburger Völkel Company sowohl die Haustechnik komplett erneuert als auch die Ladenflächen der exklusiven Passage teilweise neu geordnet werden. Vor wenigen Tagen habe die Eigentümerin, eine luxemburgische Fondsgesellschaft, die Investition bewilligt, nun werde die Baugenehmigung beantragt, sagt Mario Zanolli, Leiter der Abteilung Centermanagement bei der Völkel Company. Voraussichtlich im Spätsommer könne Baubeginn sein, vor dem Weihnachtsgeschäft soll alles fertig sein.

Von der Umrüstung der Lüftungs- und Klimatechnik auf den neuesten Energiesparstandard oder den Investitionen in den Brandschutz werden die Kunden nach Abschluss der Arbeiten nichts mehr bemerken. Anders sieht es mit den Veränderungen beim Zuschnitt der Ladenfläche aus: Die sogenannte kleine Rotunde, die als eine Art Sackgasse bisher von der aus Richtung Luisenstraße verlaufenden Ladenstraße abzweigte, wird geschlossen.

Fünf Ladenlokale werden zu zwei großen Einheiten zusammengelegt

Die Flächen der fünf Ladenlokale dort werden zu zwei großen Einheiten zusammengelegt, deren Fronten künftig an die zentrale Ladenstraße anschließen. „Uns war wichtig, größere Läden als Kundenmagneten zu schaffen und die etwas versteckte Lage der kleinen Rotunde aufzulösen“, sagt Zanolli. Die Mietverträge der bisherigen Geschäftsinhaber – darunter das beliebte „Design Forum“ – waren nach seinen Angaben entweder ausgelaufen, oder die Mieter wechseln nun innerhalb der Passage den Standort. Derzeit hat in der kleinen Rotunde nur noch das Geschäft für Maßoberhemden „La Chemiserie Traditionelle“ geöffnet, das voraussichtlich zum 30. Juni schließt. Die Inhaberin zieht auf eine freie Fläche in der Passage um.

Einer der beiden Mieter für den neu zu schaffenden Bereich steht bereits fest: Lothar John mit seinem Geschäft für „Tischkultur“, der erst in diesem Frühjahr von der Kröpcke-Passage in die Galerie Luise gewechselt war, zieht jetzt innerhalb der Galerie erneut um und vergrößert seine Fläche damit von 150 auf 270 Quadratmeter.

4500 Quadratmeter Handelsfläche

Für die zweite neue Geschäftseinheit stünden Verhandlungen mit einem Anbieter von hochwertiger italienischer Damenmode kurz vor dem Abschluss, sagt Zanolli. Das gelte auch für die seit Längerem leer stehende Fläche in der Nähe des Eingangs zur Joachimstraße, auf der früher „Licht & Ambiente“ zu Hause war. Hier seien die Gespräche mit einem Gastronomen weit fortgeschritten. Das derzeit nur als Schaufläche des Innenausstatters Bockhorst genutzte Ladenlokal an der sogenannten großen Rotunde, wo sich auch das Restaurant „Ocean City“ befindet, werde zum Café oder Eiscafé.

Wenn all diese Verträge unterzeichnet sind, wird die Galerie Luise erstmals nach Jahren wieder voll vermietet sein. 4500 Quadratmeter Handelsfläche gibt es nach dem Umbau in der schicken Einkaufspassage, durch die geplante Neuordnung der Ladenfläche werden 250 zusätzliche Quadratmeter gewonnen. „Wir sind mit der Vermietungssituation mittlerweile sehr zufrieden“, meint Zanolli. Das gelte auch für die Kundenfrequenz: Die Zahl der Einkaufsbummler sei 2010 auf mehr als zwei Millionen gestiegen, sagt der Manager – der indes nicht verrät, wie hoch der Wert des Vorjahres war. Für die Zukunft erwartet er noch mehr: „Wir werden die Zahlen des vergangenen Jahres 2011 auf jeden Fall übertreffen.“

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