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Aus der Stadt Deshalb war der Südschnellweg so lange gesperrt
Hannover Aus der Stadt Deshalb war der Südschnellweg so lange gesperrt
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17:07 18.12.2017
Wei die Arbeiten am Südschnwellweg länger dauerten, gab es am Montag lange Staus. Quelle: Archiv
Hannover

 Berufspendler mussten am Montagmorgen rund um den Südschnellweg starke Nerven haben. Denn anders als angekündigt, war die Strecke zwischen der Hildesheimer Straße und dem Landwehrkreisel nach den Bauarbeiten vom Wochenende nicht um 5 Uhr frei.  Erst am 8.30 Uhr konnten die Aufräumarbeiten auf dem Streckenabschnitt beginnen. Der Grund: Nach Angaben der zuständigen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr war der Beton auf der Brücke nicht rechtzeigig ausgehärtet. Die CDU kritisiert die Planungen der Straßenbaubehörde. „Das ist der absolute Super-Gau für die Pendler, das darf nicht passieren“, sagt Ratsherr Felix Blaschzyk der HAZ.

„Der Beton ist noch nicht so fest gewesen, wie es notwendig ist“, erklärte dagegen Friedhelm Fischer, von der Landesbehörde . Schuld daran seien die niedrigen Temperaturen gewesen. Man habe zwar gewisse Erfahrungswerte mit dem Aushärten von Beton auf derartigen Baustellen, doch genau vorhersagen lasse sich die Fertigstellung eines solchen Bauabschnitts nicht. „Das ist zwar bitter für die Pendler, aber wir können es nicht ändern“, sagt Fischer.

Im Berufsverkehr bildeten sich wegen der Sperrung lange Staus. Viele Autofahrer waren verärgert, weil sie keine Informationen über die Verlängerung der Bauarbeiten bekamen. Nur aus einem Hinweis der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen war zu entnehmen, dass die Sperrung erst um 10 Uhr aufgehoben wurde. „Diese niedrigen Temperaturen kommen auch schon wieder so unerwarte“, schreibt Leser Tony Schneeberg auf der Facebookseite der HAZ. „Einfach nur unfähig. Und dann sind die Autofahrer noch so dämlich und blockieren die Kreuzungen“, schreibt HAZ-Leserin Desiree Knopf bei Facebook.

Am Wochenende sind nach Angaben der Landesbehörde für Straßenbau auf dem Streckenabschnitt Konsolen betoniert worden. „Durch die Erschütterungen, zu Beispiel durch den Autoverkehr, hätte der Beton wieder beschädigt werden können, wenn er nicht richtig fest gewesen wäre“, sagt Fischer. Deshalb sei mit der Öffnung der Strecke gewartet worden. 

Der CDU reicht diese Erklärung nicht aus. „Die Planungen müssen besser werden, damit eine solche Strecke nur so kurz wie möglich gesperrt werden muss“, sagt Ratsherr Blaschzyk.

Es wird nicht die letzte Sperrung des Südschnellwegs über ein Wochenende in diesem Winter sein: Eine weitere Baumaßnahme ist für Januar geplant.  „Sollten wir dann allerdings Dauerfrost haben, müssen die Arbeiten verschoben werden“, sagt Friedhelm Fischer von der Straßenbaubehörde. 

Am Wochenende war der Südschnellweg wegen Bauarbeiten wieder einmal gesperrt: An der Leinebrücke mussten Verstärkungsarbeiten ausgeführt werden. Dafür wurde der Schnellweg zwischen Landwehrkreisel und Hildesheimer Straße von Sonnabend, 5 Uhr, an in beide Fahrtrichtungen gesperrt. 

Von sbü

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