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Längere Wartezeiten bei Führerscheinen

Region fährt Sonderschichten Längere Wartezeiten bei Führerscheinen

Wer bei der Region einen Führerschein beantragt hat, muss sich gedulden. Bis zu acht Wochen dauert die Bearbeitung. Die zuständige Stelle ist überlastet. Grund ist eine Gesetzesänderung, die Berufskraftfahrer betrifft.

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Wer bei der Region einen Führerschein beantragt hat, muss derzeit längere Wartezeiten in Kauf nehmen.

Quelle: dpa

Hannover. Wer bei der Region einen Führerschein beantragt hat, muss derzeit längere Wartezeiten in Kauf nehmen. „Unsere zuständige Stelle ist überlastet“, sagt Regionsprecherin Christina Kreutz. Vergehen zwischen Antrag und Aushändigung üblicherweise zwei bis vier Wochen, sind es derzeit sechs bis acht. Um das Ganze wieder in geordnete Bahnen zu bringen, leisten die Mitarbeiter der Regionsverwaltung Sonderschichten. Trotzdem harren nach Auskunft der Sprecherin noch 1000 gestellte Anträge der weiteren Bearbeitung.

Grund für den Stau ist eine Gesetzesänderung, die Berufskraftfahrer betrifft. Sie müssen seit gestern einen Fortbildungsnachweis in ihrem Führerschein eingetragen haben. Fehlt dieser, erlischt die Fahrerlaubnis und damit die Berufsgrundlage. „Die Regelung ist seit Anfang des Jahres bekannt, und wir haben die Unternehmen auch darauf hingewiesen“, erklärt Kreutz. Ziel sei es gewesen, dass die betroffenen Kraftfahrer ihre Führerscheine samt entsprechenden Nachweisen frühzeitig zur Bearbeitung einreichen. Diese lässt sich nicht einfach per Stempel durch Regionsmitarbeiter vornehmen, sondern geschieht zentral bei der Bundesdruckerei in Berlin. „Leider haben viele trotzdem erst auf den letzten Drücker reagiert“, sagt Kreutz. An manchen Tagen der vergangenen Wochen hätten bis zu 300 Kunden die Führerscheinstelle aufgesucht – ein mehrfaches des üblichen Aufkommens. Bis zu 90 Prozent davon seien Berufskraftfahrer gewesen.

Weil die Region vermeiden will, dass sich Lastwagenfahrer nicht mehr ans Steuer setzen dürfen, behandelt sie deren Anträge derzeit mit Priorität. Wann sich die Situation wieder normalisiert, kann die Führerscheinstelle noch nicht sagen. Immerhin: Weil die Gesetzesänderung jetzt in Kraft ist, rechnet man im Regionshaus damit, dass die durch sie ausgelöste Antragsflut in den nächsten Tagen merklich abebbt.

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