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Aus der Stadt Land bangt um Zeitplan für Sprengel-Bau
Hannover Aus der Stadt Land bangt um Zeitplan für Sprengel-Bau
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12:08 06.08.2011
Von Andreas Schinkel
Die Planungen für den Anbau des Sprengel Museums müssen schnell gehen. Quelle: Christian Burkert
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Hannover

Das Land Niedersachsen mahnt die Stadt Hannover zur Eile bei den Planungen für den Anbau des Sprengel Museums. Bereits mehrfach habe man darauf hingewiesen, sagt Rüdiger Fischer, Sprecher des Wissenschaftsministeriums, dass die Fristen für den Antrag auf EU-Mittel unbedingt einzuhalten sind, da die Fördersumme von zehn Millionen Euro sonst verfalle. Fischer bezieht sich dabei auf zwei Briefe von Wissenschaftsministerin Johanna Wanka (CDU) an Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD). Darin betont Wanka, dass Verzögerungen das gesamte Projekt gefährden.

Tatsächlich ist der Zeitrahmen äußerst eng. Bis zum 1. Januar 2012 müssen alle Antragsunterlagen bei der NBank, die die EU-Mittel bewilligt, eingereicht sein. Doch damit nicht genug. Um in den Genuss der zehn Millionen Euro zu kommen, muss der Anbau am 31. Dezember 2014 abgeschlossen sein, wie Jörg Wieters von der NBank betont. Nach Informationen dieser Zeitung hat die Stadt das Ende der Bauarbeiten auf den 24. November 2014 terminiert – und sich somit einen Spielraum von nur einem Monat verschafft. Der erste Spatenstich soll Ende November kommenden Jahres erfolgen, also zu Beginn des Winters. Wenn sich witterungsbedingt Verzögerungen ergeben, so befürchtet das Ministerium, könnte es knapp werden für die Zuschüsse aus Europa.

Derweil bleibt unklar, ob die verspiegelte Glasfassade des Anbaus umgesetzt wird oder aus Kostengründen einer Hülle aus Sichtbeton weicht. Dem Vernehmen nach favorisiert das Baudezernat letztere Lösung, da man sich eine Ersparnis von rund 300.000 Euro verspricht. Das Land bleibt skeptisch und bevorzugt den Entwurf der Spiegelfassade der Architekten Meili + Peter. Sollte sich aber bewahrheiten, dass eine weniger aufwendige Fassadengestaltung Kosten in größerem Umfang spart, werde man sich dieser Lösung nicht verschließen, heißt es aus dem Ministerium.

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