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Land gibt Geld für Nachfolger grüner Stadtbahnen frei

Üstra Land gibt Geld für Nachfolger grüner Stadtbahnen frei

Die Üstra kann von 2014 an 50 neue Stadtbahnwagen im Gesamtwert von mehr als 100 Millionen Euro auf die Schienen stellen. Am Montag hat der Aufsichtsrat der Nahverkehrsgesellschaft des Landes beschlossen, dass diese die Hälfte der Kosten übernimmt.

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Werden bald ausgemustert: Die grünen Stadtbahnen.

Quelle: Christian Behrens

Die neuen Bahnen sollen die grünen Züge ersetzen, die die Üstra verkaufen will.

Gutachter hatten schon vor einem Jahr ermittelt, dass ein Neukauf insgesamt günstiger kommt als eine Überarbeitung der 30 Jahre alten Wagen vom Typ TW 6000. Bei denen haben sich zuletzt die Ausfälle gehäuft, Ersatzteile sind schwierig zu beschaffen und Kundenbeschwerden nehmen zu. „Wir danken dem Land für die Förderung. Mit den neuen Zügen können wir Fahrgästen den gewohnt hohen Komfort auf neuem technischen Niveau bieten“, sagte am Montag Üstra-Vorstand Wilhelm Lindenberg. Ohne finanzielle Hilfe hätte sich das Verkehrsunternehmen die Wagen nicht leisten können. Bei den 50 Exemplaren handelt es sich nur um eine erste Tranche. Bis 2023 sollen dann nach und nach auch die weiteren 96 grünen Züge ersetzt werden.

Laut Zeitplan will die Üstra Mitte Juni mit der Ausschreibung für die neuen Züge beginnen. Als Auftragnehmer kommen vor allem drei große Hersteller in Frage: Siemens, die französische Alsthom und die kanadische Bombardier-Gruppe. Siemens und Alsthom zeichneten als Partner schon für die Silberpfeile verantwortlich.

Die Planungen für den die neue Stadtbahn sind weit gediehen. Ein Designbüro aus dem Großraum Stuttgart hat Entwürfe gefertigt, die die Üstra aber noch unter Verschluss hält. Gewünscht ist, dass sich die neue Stadtbahn in der Optik an die Silberpfeile anlehnt. „Bei den weiteren Detailplanungen werden wir Mitarbeiter, Fahrgast- und Behindertenverbände beteiligen“, verspricht Lindenberg. Auch hierfür gibt es schon Vorgaben. So soll das neue Fahrzeug für Behinderte mit Rollstühlen, Eltern mit Kinderwagen sowie Fahrgäste mit Gepäck oder Fahrrädern leichter zugänglich sein. Im Innenraum soll es mehr Plätze in sogenannten Mehrzweckabteilen und einen besseren Sitzkomfort geben. Außerdem will die Üstra ihren Fahrern Gutes tun. Um Rückenbeschwerden und Bandscheibenschäden vorzubeugen, erhalten ihre Arbeitsplätze eine verbesserte ergonomische Ausstattung.

Einsetzen will man die Bahnen auf den Linien 3 Altwarmbüchen-Wettbergen und 8 Hauptbahnhof-Messe/Nord. Beide Strecken sind bis Ende 2009 komplett mit Hochbahnsteigen ausgerüstet. Deshalb kann die Üstra bei ihren Neuanschaffungen auf die wartungsanfälligen Klapptrittstufen verzichten. Durch Gewichtseinsparungen und eine effizientere Rückgewinnung von Bremsenergie sinkt der Energieverbrauch gegenüber den Silberpfeilen um 15 Prozent. Pro Fahrzeug ergibt sich eine Jahreseinsparung von 14 Tonnen Kohlendioxid.

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