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Aus der Stadt Landesgesundheitsamt wird für 9 Millionen erweitert
Hannover Aus der Stadt Landesgesundheitsamt wird für 9 Millionen erweitert
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20:04 06.06.2017
Von Bärbel Hilbig
„Optimale Voraussetzungen“: Hans-Gerd Aper (v. l.), Cornelia Rundt und Mathias Pulz bei der Grundsteinlegung. Foto: Franson Quelle: Samantha Franson
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Hannover

Das Landesgesundheitsamt in der Roesebeckstraße bekommt für gut 9 Millionen Euro einen lange ersehnten Anbau. „Krankheitsbekämpfung und Vorbeugung funktioniert nur mit top ausgebildeten Mitarbeitern. Und dazu gehören auch die passenden Räume“, unterstreicht Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt. Sie assistierte gestern gemeinsam mit Behördenleiter Matthias Pulz und Hans-Gerd Aper vom Staatlichen Baumanagement Hannover bei der Grundsteinlegung im Hof des bestehenden Gebäudes in Nähe des Siloah.

Der fünfgeschossige Anbau mit 550 Quadratmetern Grundfläche wird den Mitarbeitern nach Abschluss der Bauarbeiten deutlich mehr Platz und bessere Arbeitsbedingungen bieten.

Vorbeugung vor Krankheiten

Zu den Aufgaben des Landesgesundheitsamts gehört die Fortbildung von Mitarbeitern im Gesundheitswesen zu Themen wie Infektionsschutz oder Umweltmedizin. Dabei geht es zum Beispiel um den Umgang mit Antibiotika in der Humanmedizin. Bislang mussten für diese Veranstaltungen meist Räume angemietet werden.

Alles unter einem Dach

Im Erweiterungsbau sind ein großer Vortragssaal sowie weitere Räume für Schulungen geplant. Außerdem kommen dort die Informations- und Kommunikationstechnik, die Hausverwaltung und das Epidemiologische Krebsregister unter. Und das bestehende Hochsicherheitslabor zieht, mit neuester Technik ausgestattet, in das neue Gebäude.

„Dieses moderne S3-Sicherheitslabor bietet optimale Voraussetzungen, damit wir bei einem Auftreten hochinfektiöser Erreger gerüstet sind“, betont Matthias Pulz, Präsident des Landesgesundheitsamtes. Bereits jetzt können die Fachleute des Landesgesundheitsamts im Hochsicherheitslabor sogar so gefährliche Erreger wie Ebola untersuchen. Dazu ist es bisher nicht gekommen. Gängiger ist die Bestimmung von hochansteckender Tuberkulose oder neuen Influenzaviren.

Krebsregister zieht um

Wenn alles nach Plan läuft, ist der Anbau im Frühjahr 2019 fertig. Das niedersächsische Krebsregister, das seit 2003 alle Fälle der Krankheit anonymisiert sammelt, kann dann ebenfalls aus angemieteten Räumen ins Landesgesundheitsamt ziehen. Das Staatliche Baumanagement hat die Erweiterung geplant. „Die Idee stammt noch aus einer Zeit, als ein Baumoratorium galt. Wir haben unsere Pläne aber beharrlich und mit Optimismus entwickelt“, sagt Pulz. Rundt hat sich dann für den Bau eingesetzt.

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