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Ausstellung zeigt Problemwolf Kurti

Landesmuseum Ausstellung zeigt Problemwolf Kurti

Vor gut einem Jahr wurde er bei Lüneburg erlegt - jetzt steht der Wolf "Kurti" als Präparat im Mittelpunkt einer Ausstellung des Landesmuseums. Umweltminister Stefan Wenzel verteidigte die von Tierschützern kritisierte Schau: Diese zeige, was Menschen im Umgang mit Wölfen falsch machen können.

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Präpariert: Wolf Kurti im Landesmuseum.

Quelle: Benne

Hannover. Jetzt ist er zum Museumsstück geworden: Am 27. April 2016 wurde "Kurti" südlich von Lüneburg erschossen - als erster legal erlegter Wolf in Deutschland seit der Rückkehr der Wildtiere. In der Ausstellung "Der Wolf - ein Wildtier kehrt zurück" ist das präparierte Tier vom Sonntag an im Landesmuseum zu sehen.

Der im vergangenen Jahr im Heidekreis in Niedersachsen getötete Wolf, der Kurti genannt wurde, wird ab dem 21. Mai als Präparat in der Ausstellung "Der Wolf. Ein Wildtier kehrt zurück" im Landesmuseum Hannover gezeigt.

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Mit Texttafeln, Videos und Hörstationen informiert die kleine Ausstellung über die Lebensweise der Wölfe, von denen nach Schätzungen mittlerweile rund 100 in Niedersachsen heimisch sind. Es geht auch um Chancen und Gefahren, die von der Rückkehr der Tiere ausgehen. Umweltminister Stefan Wenzel verteidigte die von Tierschützern kritisierte Ausstellung des erschossenen Wolfes, den Experten als "MT 6" bezeichnen. Mit dem Präparat lasse sich illustrieren, was Menschen im Umgang mit Wölfen falsch machen können, sagte er vor der Eröffnung der Ausstellung. So sei "Kurti" vermutlich gefüttert worden und habe so die  Scheu vor Menschen verloren.

Die Ausstellung wird am Sonntag offiziell eröffnet und ist im Landesmuseum bis zum 15. Oktober zu sehen. Anschließend soll sie in Lüneburg sowie im Emsland gezeigt werden.

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