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Ingrid Spieckermann verabschiedet

Neustädter Kirche Ingrid Spieckermann verabschiedet

Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Neustädter Kirche wurde Landessuperintendentin Ingrid Spieckermann in den Ruhestand verabschiedet. Zuletzt hatte sie angeregt, dass aufgegebene Kirchen als Moscheen genutzt werden könnten. Dies sieht der Landesbischof Ralf Meister jedoch skeptisch.

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Feierlicher Abschied: Landesbischof Ralf Meister und die scheidende Landessuperintendentin Ingrid Spieckermann in der Neustädter Kirche.

Quelle: Eberstein

Hannover. Die Granden des Protestantismus waren gekommen, dazu Vertreter der Weltreligionen und die Spitzen der Politik: Mehr als 450 Gäste drängten sich in der restlos gefüllten Neustädter Kirche, um Ingrid Spieckermann  zu verabschieden. Nach 16 Jahren als Landessuperintendentin geht die 65-Jährige in den Ruhestand. Ihre Nachfolgerin wird die langjährige Kulturbeauftragte des Rates der EKD, Petra Bahr.

"Ich bin reicher geworden im Hören auf Menschen", sagte Spieckermann in dem feierlichen Gottesdienst, der musikalisch vom Kammerchor Hannover und dem Helian Quartett gestaltet wurde. Landtagspräsident Bernd Busemann erinnerte daran, dass die scheidende Theologin neue Formen wie die Dialogpredigten in der Neustädter Kirche etabliert hatte.

Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Neustädter Kirche wurde Landessuperintendentin Ingrid Spieckermann in den Ruhestand verabschiedet. Zuletzt hatte sie angeregt, dass aufgegebene Kirchen als Moscheen genutzt werden könnten. Dies sieht der Landesbischof Ralf Meister jedoch skeptisch.

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Die Feier stand ganz im Zeichen des Dialogs zwischen den Religionen, für den Spieckermann sich stets stark gemacht hatte: Ingrid Wettberg von der Liberalen Jüdischen Gemeinde und der katholische Propst Martin Tenge hielten die Lesungen, und die Schiitin Hamideh Mohaghegi würdigte Spieckermanns Dialogbereitschaft.

Diese hatte vor ihrer Verabschiedung für einen innerkirchlichen Paukenschlag gesorgt: Sie hatte angeregt, dass aufgegebene Kirchen unter Umständen zu Moscheen umfunktioniert werden könnten. Solchen Plänen erteilte Landesbischof Ralf Meister am Rande des Gottesdienstes jedoch eine Absage: "Ich sehe das höchst skeptisch", sagte er: "So eine Umwandlung könnte die Gefühle von Christen verletzen." Auch aus Sicht von Muslimen sei sie nicht unproblematisch: "Es ist besser, wenn diese sich eigene religiöse Orte suchen."

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