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Wieder Verkehrschaos in Hannover

Lange Staus Wieder Verkehrschaos in Hannover

Das gleiche Bild wie am Donnerstag: Auch am Freitag brauchten Autofahrer viel Geduld im Feierabendverkehr. Zahlreiche Staus in der Innenstadt und auf den Schnellwegen sowie der Autobahn verzögerten die Heimfahrt. Nach einem Unfall in Stöcken standen zudem die Stadtbahnlinien 4 und 5 still.

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Auf Hannovers Autobahnen und Bundesstraßen staut es sich derzeit.

Quelle: Archiv

Hannover. Dauerbaustellen und der Beginn der Herbstferien haben am Freitag zu langen Staus auf den Autobahnen rund um Hannover geführt. Auf der A 2 ging zeitweise kaum noch etwas voran, auch auf den Schnellwegen und in der Innenstadt kam es zu langen Staus. Besonders hart traf es Autofahrer, die auf der A 2 in Richtung Dortmund unterwegs waren: In Spitzenzeiten staute es sich zwischen Hämelerwald und Kreuz Hannover-Ost auf sechs Kilometern Länge, zwischen Bothfeld und Wunstorf-Kolenfeld waren es sogar bis zu zehn Kilometer. 

Auf der Autobahn 7 in Richtung Süden staute es sich vor dem Kreuz Hannover-Ost auf mehreren Kilometern, ebenso auf der A 37 in Richtung Messe sowie auf der Autobahn 352. Nicht viel besser erging es Autofahrern auf der Bundesstraße 65: Dort kam es wegen des hohen Verkehrsaufkommens sowie eines defekten Lastwagens in beiden Richtungen zu erheblichen Behinderungen.

Stadtbahnunfall in Stöcken

In Hannovers City bot sich das gleiche Bild wie am Donnerstag: Lange Staus lähmten den Feierabendverkehr besonders auf der Marienstraße, Berliner Allee, Brühlstraße und Schlosswender Straße. Wer auf die Stadtbahn umsteigen wollte, hatte zumindest in Stöcken schlechte Karten: Nach einem Unfall an der Freudenthalstraße standen am späten Nachmittag die Stadtbahnen der Linie 4 vorübergehend still. Auch die Linie 5 war betroffen.  

Dichter Verkehr in Hannovers City hatte bereits am Donnerstagabend zu erheblichen Behinderungen unter anderem im Busverkehr der Üstra geführt. Die Innenstadtlinien hatten nach Angaben des Unternehmens bis zu 30 Minuten Verspätung. Die Polizei hatte keine Erklärung für die vollen Straßen. So gab es am Donnerstagabend weder besucherstarke Großveranstaltungen noch außerplanmäßige Baustellen oder größere Unfälle im Innenstadtbereich. Zwar zählte die Polizei mit 142 Unfällen deutlich mehr als einem normalen Werktag. Diese hätten jedoch keine nennenswerten Auswirkungen auf den Verkehr gehabt.

sbü/frs

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