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Aus der Stadt Laser-Projekt für 40 Millionen Euro in Hannover in Aussicht
Hannover Aus der Stadt Laser-Projekt für 40 Millionen Euro in Hannover in Aussicht
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11:09 16.06.2011
Von Juliane Kaune
David McAllister besucht das Laserzentrum in Hannover. Quelle: Rainer Surrey
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Das LZH, die Niedersächsische Technische Hochschule (NTH) sowie die Unis in Bremen und Dresden wollen die Potenziale eines neuen Leichtbauwerkstoffs untersuchen, der für den Flugzeug- und Automobilbau ebenso interessant ist wie für den Einsatz in Windkraftanlagen. Der bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft gestellte Projektantrag ist jetzt in die nächste Auswahlrunde gekommen. Im März 2012 soll die endgültige Entscheidung über die millionenschwere Förderung fallen, die über einen Zeitraum von zwölf Jahren gewährt würde.

In dem sogenannten Sonderforschungsbereich geht es um kohlenstofffaserverstärke Kunststoffe (CFK), die McAllister als „Wunderwerkzeug der Zukunft“ bezeichnete. Noch seien die Herstellungskosten für CFK-Bauteile aber zu hoch. Ziel des LZH und seiner Partner – zu denen im NTH-Verbund auch die Leibniz-Uni gehört – ist es, die Verarbeitung mittels Lasertechnik so zu optimieren, dass eine industrielle Serienfertigung möglich ist.

An acht weiteren Sonderforschungsbereichen ist das LZH schon beteiligt. Auch in den Exzellenzprojekten „Rebirth“ und „Quest“ wirken die Laserexperten mit. 250 Mitarbeiter sind zurzeit im LZH beschäftigt; binnen 25 Jahren gab es 18 Ausgründungen mit 5000 Arbeitsplätzen.

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