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Laser-Projekt für 40 Millionen Euro in Hannover in Aussicht

Forschung Laser-Projekt für 40 Millionen Euro in Hannover in Aussicht

Passend zur Jubiläumsfeier des Laserzentrums Hannover (LZH) verkündete Ministerpräsident David McAllister am Mittwoch eine gute Nachricht: Das seit 25 Jahren in Marienwerder ansässige Institut hat die erste Hürde im Antragsverfahren für einen 40 Millionen Euro umfassenden Forschungsverbund genommen.

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David McAllister besucht das Laserzentrum in Hannover.

Quelle: Rainer Surrey

Das LZH, die Niedersächsische Technische Hochschule (NTH) sowie die Unis in Bremen und Dresden wollen die Potenziale eines neuen Leichtbauwerkstoffs untersuchen, der für den Flugzeug- und Automobilbau ebenso interessant ist wie für den Einsatz in Windkraftanlagen. Der bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft gestellte Projektantrag ist jetzt in die nächste Auswahlrunde gekommen. Im März 2012 soll die endgültige Entscheidung über die millionenschwere Förderung fallen, die über einen Zeitraum von zwölf Jahren gewährt würde.

In dem sogenannten Sonderforschungsbereich geht es um kohlenstofffaserverstärke Kunststoffe (CFK), die McAllister als „Wunderwerkzeug der Zukunft“ bezeichnete. Noch seien die Herstellungskosten für CFK-Bauteile aber zu hoch. Ziel des LZH und seiner Partner – zu denen im NTH-Verbund auch die Leibniz-Uni gehört – ist es, die Verarbeitung mittels Lasertechnik so zu optimieren, dass eine industrielle Serienfertigung möglich ist.

An acht weiteren Sonderforschungsbereichen ist das LZH schon beteiligt. Auch in den Exzellenzprojekten „Rebirth“ und „Quest“ wirken die Laserexperten mit. 250 Mitarbeiter sind zurzeit im LZH beschäftigt; binnen 25 Jahren gab es 18 Ausgründungen mit 5000 Arbeitsplätzen.

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