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Aus der Stadt Lehrter Flüchtlinge sind nach Abschiebung zurück
Hannover Aus der Stadt Lehrter Flüchtlinge sind nach Abschiebung zurück
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00:16 22.04.2017
Von Mathias Klein
Quelle: Symbolbild
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Hannover

Wie die Region auf Anfrage mitteilte, hat der Anwalt der Familie die Einleitung eines Asylfolgeverfahrens für die Familie angekündigt. Nach Rechtsauffassung der Region ist die erneute Einreise illegal. Zudem seien der Vater und der 14-jährige Sohn, die in Lehrte geblieben waren, weiterhin ausreisepflichtig. Die Region unternehme aber derzeit nichts, da der Aufenthaltsort des Sohnes noch immer nicht bekannt sei.

Vor rund zehn Tagen hatte das Verwaltungsgericht die Abschiebung eines 19 Jahre alten Sohnes der Familie jesidischen Glaubens nach Bulgarien untersagt. Die Behandlung von Asylbewerbern in dem osteuropäischen Land sei „unmenschlich und existenzbedrohend“, hieß es in dem Gerichtsbeschluss. Daraufhin hatte der Flüchtlingsrat Niedersachsen seinen Appell an Regionsverwaltung und Landesinnenministerium erneuert, der Familie ein gemeinsames Leben in Deutschland zu ermöglichen.

Die Mutter mit den drei Kindern war Anfang Februar in einer nächtlichen Aktion von Lehrte aus mit einem größeren Polizeiaufgebot nach Bulgarien abgeschoben worden. Weil die beiden 14 und 19 Jahre alten Söhne sich vor der Polizei versteckt hatten, konnte der Vater zunächst hierbleiben. Wenige Tage später hatte das Verwaltungsgericht entschieden, dass es keine Rechtsgrundlage für die Abschiebung gab.

mak

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