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"Jugend forscht" bleibt an der Leibniz-Universität

Regionalwettbewerb "Jugend forscht" bleibt an der Leibniz-Universität

Zum ersten Mal läuft "Jugend forscht" zwei Tage lang an der Leibniz-Uni. 139 Schüler stellen beim Regionalwettbewerb ihre Experimente und Entwicklungen vor – unter anderem "intelligente" Jalousien, Rettungsroboter und Flugzeuge ohne Flügel.

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Unterstützen Jugend forscht: Hauke Jagau, Holger Sindemann, Günter Kämpfert, Martin Scholz.

Quelle: Eberstein

Hannover. Die neuen Sponsoren des Regionalwettbewerbs haben zugesagt, Jugend forscht auch 2017 zu unterstützen. Leibniz-Universität, MTU Maintenance und Region Hannover sind dieses Jahr als Förderer eingestiegen und äußern sich sehr zufrieden über Qualität und Kreativität der Projekte. "Wir brauchen Nachwuchs aus den naturwissenschaftlich-technischen Fächern und Jugend forscht ist dafür eine hervorragende Plattform", betonte Holger Sindemann, Geschäftsführer der MTU Maintenance Hannover GmbH. Dienstagabend waren die Schüler zu einer Betriebsbesichtigung mit Kennenlernessen im Unternehmen. Sindemann sicherte zu, die Förderung 2017 fortzusetzen. "Danach entscheiden wir neu, aber es sieht gut aus. Es macht Spaß."

Region und Leibniz-Uni erklärten, dass sie den Wettbewerb längerfristig fördern wollen. "Jugend forscht ähnelt der Ideen-Expo, hat aber den besseren Ansatz, weil Schüler ein Projekt längerfristig entwickeln", sagte Regionspräsident Hauke Jagau. Manche Schüler fangen mehrere Jahre vor der Teilnahme am Wettbewerb mit ihrer Idee an, berichtete Günter Kämpfert, Leiter des Regionalwettbewerbs. "Sie stecken viel Energie in ihre Vorhaben."

Die Leibniz-Uni hatte dieses Jahr zum ersten Mal den Lichthof des Welfenschlosses als Austragungsort zur Verfügung gestellt, wo 68 Teams ihre Entwicklungen vorgestellt haben. "Es ist ganz hervorragend, mit wie viel Begeisterung die Jugendlichen dabei sind", lobte Martin Scholz, Leiter der Zentralen Studienberatung der Uni. Nico Kock vom Bundesvorstand der Stiftung Jugend forscht hob hervor, dass der Nachwuchswettbewerb nur mit einem Netzwerk aus ehrenamtlich engagierten Lehrern, die ihre Schüler als Coach begleiten, möglich sei. Gleichzeitig sei die finanzielle und organisatorische Unterstützung durch Firmen und Institutionen unabdingbar.

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