Die sieben Exponate werden von der Polizei verhüllt und versiegelt, da sie im rechtlichen Sinne als Leichen gelten. Um diese Plastinate zeigen zu können, müssen die Veranstalter erst den Nachweis über das Einverständnis der Spender vorlegen.
Am Montag will der Rechtsanwalt der Aussteller, Helmut Hartung, eine einstweilige Anordnung beim Verwaltungsgericht einreichen. Da die gesamte Ausstellung nicht unter das Bestattungsgesetz falle, sei die Behörde nicht befugt, Exponate zu verbieten.
Die Ausstellung wurde am Sonnabend um 13 Uhr im ehemaligen britischen Pavillon auf dem Expo-Gelände eröffnet. Etwa 20 Besucher harrten am Vormittag vor den verschlossenen Türen des Ausstellungsgebäudes aus. Eine Besucherin, die mit ihrem Mann und ihrem Sohn die Exponate sehen wollte, schimpfte über die deutsche Bürokratie. Ein Mann bezeichnete das Verhalten der Behörden als „lächerlich und provinziell“.
Die Ausstellung dauert bis Sonntag, 29. November.
jhf/asl/lni
HAZ.de Anmeldung
Kommentare
Und wieder mal... The truth – 08.11.09
Es ist doch egal wer im Rathaus sitzt, ob rot, grün, gelb oder schwarz. Nur seit hunderttausend Jahren eine Partei, das ist nicht gesund. Zeigt sich leider immer wieder auf bemerkenswerte Arte und WeiseDie Interessen der anderen Urban Ibarras – 08.11.09
Jedes noch so regional begrenzte „Volk“ wählt sich die „Volksvertreter“, durch die es sich repräsentieren und von denen es über sich bestimmen lassen will.Diese Volksvertreter hieven bekanntlich ihre Lakaien (Beamte, öffentl. Dienst) in die nachgeordneten Positionen. Natürlich so etwas wie ein Sakrileg, derartiges in und über eine Beamtenmetropole wie Hannover zu äußern.
Sich im Nachhinein zu echauffieren, was in der Folge durch diese Bauchtanztruppe verbockt wird, verkennt die selbst gesetzten Ursachen.
Plastinierte Körperwelten stellen dabei nur eine gleichermaßen symptomatische wie belanglose Randerscheinung dar, die Einblick und Ausblick erlaubt, was Gewählte und ihre Lakaien - unbemerkt von der Öffentlichkeit - anzustellen in der Lage sind.
Diese Dunkelziffer sollte den Hannoveranern und Hannoveranerinnen berechtigte Sorgen bereiten. Vorausgesetzt, sie registrieren diese überhaupt.
To-do-Liste Candy Max – 08.11.09
Hier noch eine to-do-Liste für Hannover + Region:- Biologieunterricht abschaffen (Wenn schon nichts über uns und die Natur lernen, dann aber richtig.)
- Sämtliche Clubs, Kinos, Discos, Bars,... schließen (Was ist Freizeitgestaltung?)
- Alle Arbeitsplätze abschaffen (War so nicht in der Evolution vorgesehen. Nur noch jagen, sammeln und die Höhle bewachen)
- Zoos, Tierparks und Zirkusse schließen (Tierquälerei)
- Strom abschalten (Wenn der Bevölkerung schon das Privatleben vermiesen, dann richtig)
- .....
und mal wieder... h-mensch – 07.11.09
WEIL MUSS WEG!!Mal wieder typisch c.v. – 07.11.09
Na mal wieder typisch, Hannover, dann doch den Rückzieher machen, siehe auch Kröpke Kiosk,De Häen Platz und dieverse anderer Projekte. Die Stadt macht sich lächerlichNa endlich! Leichengaffer – 07.11.09
Endlich hat sich die Vernunft durchgesetzt. Ich hatte schon echte Zweifel, ob Hannover nicht doch ein intolerantes, spießíges und kleinkariertes Provinzkaff ist, dass einen Preis für Rückständigkeit und Bürokratiewahn erlangen möchte. Diese Art von Ausstellung ist doch wohl seit Jahren etabliert, wie auch ein reges Publikumsinteresse zeigt. Protest sollte man eigentlich nur noch von Seiten der Kirchen erwarten.einfach nur noch peinlich! Dela – 07.11.09
Warum eigentlich nicht gleich so? Statt sich erst total lächerlich zu machen und Hannover mal wieder in ein spießiges, verklemmtes Licht zu stellen, hätte man sich vielleicht ERST Gedanken machen sollen!!!Über manche Politiker und andere Schreibtischtäter kann man nur noch den Kopf schütteln!
Lernen wir doch von den Kleinen: Winnie Puuh würde dazu sagen:
"denken, denken, denken!!!"
Hannover muss nicht preußische Provinz bleiben! DEW – 07.11.09
Na dann - viel Erfolg! Das ist gut für ein offenes Hannover!