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Leiharbeiter treten in Hungerstreik

Von Hannah Suppa

Beschäftigte von Volkswagen Nutzfahrzeuge demonstrieren in Stöcken gegen Auflösung ihrer Verträge.
Hungerstreik vor dem VWN-Werkstor in Stöcken: Leiharbeiter sind am Freitag in den Hungerstreik getreten, weil ihre Verträge nicht verlängert wurden.

Hungerstreik vor dem VWN-Werkstor in Stöcken: Leiharbeiter sind am Freitag in den Hungerstreik getreten, weil ihre Verträge nicht verlängert wurden.

© Finn

Zwei Pavillons, zwei Zelte, Schlafsäcke, Decken und einen Heizstrahler haben Tufan Cicek, Oguzhan Batur und Isa Güner vor das Werkstor 3 von Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) in Stöcken mitgebracht. Gestern Nachmittag sind die drei Leiharbeiter in Sichtweite des VWN-Vorstands auf dem Parkplatz in den Hungerstreik getreten, um gegen die Auflösung eines Großteils der restlichen Leiharbeitsverträge zum 31. März zu demonstrieren.

Im vergangenen Herbst waren bei VWN noch 900 Leiharbeiter beschäftigt. Mit Beginn der Wirtschaftskrise ließ das Unternehmen die Verträge stufenweise auslaufen. Alle Leiharbeiter sind Angestellte der Konzerntöchter Wolfsburg AG und Autovision. „Diese Firmen sind gute Arbeitgeber im Bereich Zeitarbeit“, sagte ein IG-Metall-Sprecher. Zurzeit arbeiten nach Angaben des Unternehmens in Stöcken noch 213 Beschäftigte aus dieser Gruppe.

Die Betroffenen haben sich nun zum Widerstand entschlossen. „Der Streik ist unbefristet, wir werden hier so lange sitzen, bis für alle Kollegen eine Lösung gefunden ist. Es geht um Existenzen, um Familien und Kinder“, sagte Katip Y. Von Sonntag an sollen weitere 15 Mitarbeiter zu der Gruppe stoßen. Die Entscheidung für einen Hungerstreik fiel bei einer Versammlung der Zeitarbeiter am Donnerstagabend – ohne Einbeziehung der Gewerkschaften oder des Betriebsrats. „Wir boykottieren sie, sie behindern eher die Festanstellung unserer Leute“, sagte ein Betroffener.

Der VWN-Betriebsrat hatte sich noch im Dezember dem Vorstand gegenüber für eine Lösung eingesetzt und eine dreimonatige Verlängerung der 213 Zeitarbeitsverträge bis Ende März erwirkt. Die jetzige Protestaktion sehen die Betriebsräte kritisch: „Wir haben Verständnis für die Sorgen der Kollegen. Wir haben aber kein Verständnis dafür, dass sie den Dialog abbrechen“, sagte Betriebsrat Sven-Thorben Krack.

Für insgesamt 35 der 213 Leiharbeiter sind die Verträge nach Angaben des Konzerns inzwischen erneut verlängert worden. 20 von ihnen seien erst am Freitag informiert worden. Für einige seien weitere Einsatzmöglichkeiten absehbar, der Streik sei daher unangebracht, teilte ein Sprecher mit.

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  • Betreff an vw ich – 02.04.09
    sehr geehrte leserinnen und leser,
    diese jungs, die da draussen in der kälte streiken, sind die besten arbeiter von vw, weil sie ihr bestes für vw gegeben haben und zum schluss so verarscht worden sind. es gab tage, da waren sie krank und standen dennoch um 5 uhr morgens auf, um zu arbeit zu gehen. sie haben zur hohen produktivität der vw firma beigetragen. sie haben einfach alles geben, um mit der hoffnung fest angestellt zu werden. vw wollte diese menschen entlassen, weil ich weitere vertragsverlängerung rechtlich eine festeinstellung mit sich brachte. was hat vw gemacht?? vw hat diese menschen gekündigt und neue leiharbeiter gleichzeitigt eingestellt. und das können die hungerstreiken nicht ertragen, dass sie so hintergangen worden sind. mit dieser aktion wollen diese menschen ziegen, dass nicht so weiter geht und sie sich nicht verarschen lassen und vor allem nicht von so einem riesen firma wie vw.......
    ich unterstütze die menschen voll und ganz und haben mein respekt verdient.......
  • hunger streik tas – 01.04.09
    ich hoffe das den kolegen güt geht,aber wier brauchen mehr unterstüzung.
  • Leiharbeiter Rainer G. – 01.04.09
    DIESES GESETZ HAT GERHARD SCHRÖDER GEÄNDERT UND NICHT FRAU MERKEL - ERST MAL INFORMIEREN BEVOR MAN SICH LÄCHERLICH MACHT !!! HÄTTEST DU GESCHWIEGEN _ WÄRST DU EIN PHILOSOPH GEBLIEBEN !
  • Leiharbeiter Rainer G. – 01.04.09
    Die Redakteure müssen mal ihre Hausaufgaben machen und sich einfach besser informieren, z.B. ist
    Sven-Thorben Krack K EI N Betriebsrat !
  • Hungerstreik VW 129854 – 31.03.09
    Es ist eine schande das die Regierung zu lässt das Menschen wie sklaven von ein werk ins andere verliehen werden.Die Zeitarbeitsfirman verdinen sich dumm und dämlich und die leute gehen für einen Hungerlohn arbeiten.Danke Frau Merkel
  • Leiharbeiter Rainer G. – 31.03.09
    Natürlich ist die Situation unbefriedigend.Aber die Redakteure sollten auch einmal zur Kenntnis nehmen welche Solidarität, im konkreten Fall, vom Betriebsrat und der Stammbelegschaft erbracht wurden!
  • Streik F.ÖZDEMİR – 30.03.09
    Liebe kollegen und kollegenen
    İch war da auch mitarbeiter...Zeit 2003 angefangen diese scheisse problem.Volkswagen eine der grossen auto firmas in unsere welt.Und hatten sie genugt wirtschaft krafte.Meine harz mit meinem ex arbeits Kollegen(en)Daum drucken..Grüss an alle aus der Türkey
  • Hungerstreig VWN Jörg Pl.Springe – 30.03.09
    Jungs macht weiter so wünsche euch viel Kraft und außdauer und das es zumindest für euch klappt.Bin seid 31.01.09 raus und bekomme keine Arbeit und vom Arbeitsamt wir man dann noch gesperrt wenn man sich den Urlaub auszahlen läßt. Also Jungs wünsche euch viel erfolg. Lg.Jörg
  • ralismus wilhelm schreck – 30.03.09
    auch wenn es hart ist muß man doch der ralität ins auge sehn, zeit arbeit ist nun mal keine beamtenposition. wenn alle arbeitnehmer die sich ungerecht behandelt fühlen in den hungerstreik treten müssen lebensmittel konzerne kurzarbeit anmelden
  • Leiharbeiter, Ansicht von Christorf Che – 28.03.09
    Ich glaube lieber Christorf,
    Sie sind nicht als Leiharbeiterbeschäftigt und waren auch noch nie in einem modernen Slavenverhältniss beschäftigt.Man bekommt keine Kredite, kann nicht vernüftig planen, wenn man Krank wird, geht man lieber in Urlaub als zum Arzt.... und soweiter uns sofort.
    Dann ist da noch, seit dem sich die Kollegen wehren, gibt es weitere Angebote von VW. Also lohnt dieser Kampf. Aber das können Leute wie Sie nicht wissen. Ein festangestellter Kollege dieser armen Menschen.
  • leiharbeiter im hungerstreik christoph – 28.03.09
    ich denke jeder leiharbeiter sollte ganz klar wissen : ich gehe als erster, wenn es dem unternehmen schlecht geht.
    VW ist nunmal teil dieser weltweiten krise- und hat diese im übrigen nicht selbst verursacht. es muss also gehandelt werden.
    was würden wohl die betroffenen tun, müssten sie entscheiden? die schatulle öffnen? wohl kaum.
    versuchte erpressung in meinen augen.
  • Leiharbeiter von VW im Hungerstreik Maik – 28.03.09
    Es ist schade, dass die festangestellten Kollegen so wenig Unterstützung zeigen. Viele von Ihnen sin d eingeschüchtert durch die Allmacht von VW und Ihren Co-Managern vom IGM BR. Lasst uns unsere Kolleginnen vor Ort stützen.
    Warum können sie nicht hier vor Ort in Kurzarbeit gehen?
    Liebe Grüße aus dem Presswerk
  • Oh je... Omar – 28.03.09
    Mit eine solche vielleicht publikumswirsame Aktion bewirken diese Menschen nichts, ausser dass sie nach Hartz4 kommen. Was soll das also zu diesem Zeitpunkt, da noch verhandelt wird? Wer soll da erpresst werden? Die lassen sich nicht erpressen, dann werden diese Menschen eben gar nicht mehr eingestellt. Überall in der Autoindustrie werden Leiharbeiter entlassen, da sich Autos zur Zeit schlecht verkaufen lassen und VW muss auch betriebswirtschaftlich rechnen. Trabis und Wartburgs werden nicht mehr gebaut, warum wohl?
  • hungerstreik Tahin – 28.03.09
    weiter so, die machen nämlich das was sich viele nicht trauen, noch besser wäre, wenn alle die Arbeit niederlegen, daß die Wirtschaft steht, schlimmer kanns ja nicht werden, bevor man Zwangsniedergelegt wird, durch Kündigung. Es kann jeden treffen. Immer zu sagen ist normal, dann gehts halt nicht, die machen eh was sie wollen, finde ich nicht i.O. Nur gemeinsam kann man heutzutage noch was bewegen, wenn man nichts tut, wird man selber gemeinsam bewegt, nämlich zum Jobcenter. Ich werde mich vielleicht auch zu den Menschen bei VW setzen, obwohl ich nicht bei VW arbeite, einfach so.
  • Leiharbeiter Regina – 28.03.09
    eigentlich ein Schicksal, wie es viele Leiharbeiter trifft. Aber bei VW ist das ansers. Der Konzern wird durch die Medien unter Druck gesetzt. Jeder weiss das und auch die Leiharbeiter wissen es zu nutzen.Traurig dreinschauende " migranten "... Mein Vorschlag:einen Leiharbeitermigrationsausschuss bilden, den mit 500 000 Euro fördern und ein Innenposter der armen ausgebeuteten Migranten in der HAZ.. Bleibt nur, das Abo zu kündigen.
  • Hungerstreik VW-KOllegen Kurt Kleffel – 27.03.09
    Auf jeden Fall ein mutiger Schritt! Sie brauchen jetzt die volle Unterstützung und Solidarität aller VW-Werker. Nötig ist auch der Zusammenschluß mit den Continentälern. Die Banken und Konzerne sollen die Krisenlasten selbst bezahlen!
  • Hunger Streik Alissa – 27.03.09
    Ich hoffe für die Männer das sie das gut überstehen...glaube aber nicht das es was bringt...die BONZEN haben doch schon alles unter Dach und Fach....schade schade

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