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Leitmesse für Altenpflege ist eröffnet

Hannover Leitmesse für Altenpflege ist eröffnet

Rückenschonende Betten, Alarmsysteme für Alleinewohnende, Essen aus dem 3-D-Drucker: In Hannover ist am Dienstagmorgen Europas größte Messe für Pflegeberufe eröffnet worden. Die Veranstalter erwarten in drei Tagen 30.000 Besucher.

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Eröffnung der Altenpflegemesse mit Ministerin Cornelia Rundt (Mitte) und Staatssekretär Karl-Josef Laumann.

Quelle: Conrad von Meding

Hannover. Die Messehallen 19 bis 24 sind prall gefüllt mit den Präsentationen von fast 600 Ausstellern. Noch bis Donnerstagabend können sich Fachbesucher über die neuesten Trends der Branche informieren: Gezeigt werden innovative Hilfsmittel und bewährte Techniken, es gibt Diskussionsforen und Workshops.

Zur Eröffnung unterstrichen Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt und Karl-Josef Laumann, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, die Bedeutung der Messe. Der immer stärker wachsenden Zahl der zu Pflegenden stehe nicht in ausreichendem Maß Nachwuchs in den Pflegeberufen gegenüber. Rundt betonte, dass Niedersachsen jetzt immerhin das Schulgeld für die Ausbildung in den Pflegeberufen abgeschafft habe. In Kürze komme auch die Umlage für Betriebe, die selbst nicht ausbildeten. Es könne nicht sein, dass ausbildende Unternehmen einen Wettbewerbsnachteil hätten gegenüber Firmen, die ausbilden. Laumann machte deutlich, dass ihm das alles  zu langsam gehe. Andere Bundesländer hätten die Umlage längst, dort habe die Zahl der Azubis in Pflegeberufen um ein Drittel zugenommen. Tatsächlich ist Niedersachsen aber nicht überall Schlusslicht  es gebe sogar noch einzelne Bundesländer, in denen Schulgeld verlangt wird. "Es kann doch nicht sein, dass ich mich ohne Bezahlung zum Arzt ausbilden lassen kann, aber für die Ausbildung zur Pflegekraft bezahlen muss", sagte der Staatssekretär.

Bei einem Rundgang schauten sich Ministerin und Staatssekretär besonders innovative Neuentwicklungen an, unter anderem eine Bettfederkonstruktion von Otto Bock aus Niedersachsen.

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