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So fährt es sich auf der neuen Strecke der Linie 10

D-Linie So fährt es sich auf der neuen Strecke der Linie 10

Bevor die D-Linie am Montag für den Regelbetrieb der Üstra freigegeben wird, musste am Sonnabendmorgen ein Schleifwagen die Strecke für den Verkehr vorbereiten. Es war der erste Stadtbahnwagen, der auf der neuen Strecke fahren durfte.

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Ein Schleifwagen der Üstra bereitet die Strecke der neuen D-Linie für den Regelbetrieb vor.

Quelle: Philip von Ditfurth

Hannover. Um halb 8 war es soweit: Als erster Stadtbahnfahrer durfte Silvio Wendisch am Sonnabendmorgen den Tunnel unter dem Hauptbahnhof durchfahren. Sein Dienstfahrzeug war allerdings keine gewöhnliche Passagierbahn, sondern ein Schleifwagen. Sechs unter dem Fahrzeug angebrachte Schleifsteine sollen die neu verlegten Gleise reinigen und Rost entfernen und so für den Stadtbahnverkehr ab Montag vorbereiten. Im zackigen Schritttempo durfte die Bahn die rund ein Kilometer lange Strecke somit einweihen. Das ist auch für Fahrer Wendisch etwas Besonderes, der seit knapp 30 Jahren hinter dem Stadtbahnsteuer sitzt: "Bei solch großen Projekten ist das ein schönes Gefühl."

Bevor die D-Linie für den Regelbetrieb der Üstra freigegeben wird, musste ein Schleifwagen die Strecke für den Verkehr vorbereiten. Es war der erste Stadtbahnwagen, der auf der neuen Strecke fahren durfte.

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Rund ein Jahr haben die Bauarbeiten auf dem Abschnitt Goethekreisel-Hauptbahnhof/ZOB gedauert. Am Montag um 4.03 Uhr soll nun die erste Stadtbahn der Linie 10 planmäßig von Ahlem zur neuen Haltesstelle zwischen Bus- und Hauptbahnhof fahren - pünktlich zum Start der Metallmesse EMO. Bis Sonntagnacht fährt die Linie 10 noch im U-Bahntunnel. Danach sind auf der einzigen oberirdischen Innenstadtstrecke Silberpfeile vom Typ TW 2000 als Zwei-Wagen-Züge und die Silberpfeile als Einzelwagen sowie auch die grünen Stadtbahnen vom Typ TW 6000 als Einzelwagen unterwegs.

Allerdings hat der neue Streckenabschnitt ein paar Tücken: In den scharfen Kurven am Steintor und an der neuen Haltestelle Rosenstraße/Hauptbahnhof an der Ernst-August-Galerie wurden Schmieranlagen angebracht, die die Schienen mit Fett besprühen, wenn eine Bahn naht. So soll Lärm durch Quietschen verhindert werden. "Die Schmieranlagen sehen aus wie stylische Mülleimer", sagt Wendisch. Außerdem dürfen die Stadtbahnen in Höhe der Ernst-August-Galerie nur mit 15 Stundenkilomtern fahren. Ein dreiseitiges Handout mit Infos zur neuen Strecke liegt für die Stadtbahnfahrer bereit.

Autofahrer und Buspassagiere benötigen noch Geduld. Die Unterführung am Hauptbahnhof wird wohl Ende Oktober freigegeben, dann sollen die Arbeiten vor der Ernst-August-Galerie beendet sein. Autos können dann auch wieder in die Kurt-Schumacher Straße fahren. Bis zum Beginn der Weihnachtszeit soll im Baustellenbereich der Straßenverkehr wieder fließen.

Manuel Behrens

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