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Hannover ganz jung Teil 3

Linden: Ist der alternative Stadtteil auch ein Ort für Kinder?


Multikulti und alternativ: Im Stadtteil Linden ist die Toleranz groß - doch nicht immer wird das positiv gesehen.
Typische Lindener: Anna Jakopovic und Tochter Greta auf dem Spielplatz am Pfarrlandplatz.

Typische Lindener: Anna Jakopovic und Tochter Greta auf dem Spielplatz am Pfarrlandplatz.

© Rainer Surrey

Das Kompliment, das Anne Jakopovic ihrem Stadtteil macht, könnte größer nicht sein. „Es kam für mich einfach nie ein anderes Viertel als Linden infrage“, sagt die 39-Jährige. „Ich habe schon als Jugendliche geschätzt, dass es hier ein buntes Miteinander von Leuten gibt, die anders sind, individueller irgendwie, erfinderischer und toleranter.“ Das allerdings hat sich geändert. Und die Wehmut darüber ist ihr anzumerken. „Hier in Linden kippt das Gleichgewicht“, sagt Jakopovic. „Es gibt inzwischen einfach zu viele Leute, die nicht arbeiten und sich auch sonst für nichts interessieren. Müll, Dreck und Glassplitter bedecken die Gehsteige, und es kümmert niemanden“, klagt die Mutter.

Jakopovic lebt seit vielen Jahren in Linden, erst in Linden-Süd an der Ricklinger Straße, jetzt in Linden-Nord. Ihre Tochter Greta ist hier geboren. Die beiden sind in vielerlei Hinsicht typische Lindener. Die Achtjährige trägt blonde Zöpfe und von ihrer Mutter selbst geschneiderte Kleidung. Sie lebt mit ihrer Mutter allein, hat jedoch guten Kontakt zu ihrem Vater und dessen Freundin, die ebenfalls in Linden leben. Greta wächst in einer großen Patchworkfamilie auf. Jakopovic hat Ethnologie studiert, das Studium aber abgebrochen. Sie arbeitet von zuHause, verdient ihr Geld mit Schnittmustern und selbst genähter Kinderkleidung.

Es ist genau das, was den Charme Lindens ausmacht, was nach Einschätzung der 39-Jährigen aus dem Gleichgewicht gerät. Linden hat den Ruf, dass hier alle nach ihrer Fasson selig werden können – vom Malocher bis zum Akademiker, vom Spießer bis zum Künstler, vom in Linden gebürtigen Urgestein bis hin zu den zahlreichen Migranten. „Es ist schade, aber es ist schwierig geworden“, sagt Jakopovic. Vor allem die Wochenenden seien schlimm. „Da wird gefeiert, was das Zeug hält und dann alles liegen gelassen“, sagt sie und ergänzt nachdenklich: „Vielleicht sehe ich das ja auch deshalb nicht so entspannt, weil ich als Mutter eben auch an Greta und ihre Zukunft denke.“

Das Urteil einer Erzieherin, die mit ein paar Kindern auf einem Spielplatz in Linden-Nord in der Sonne sitzt und ihren Namen nicht nennen möchte, fällt deutlicher aus. „Klar, die Kinder, die hier leben, kennen es nicht anders, aber ich finde schon, dass man schöner aufwachsen kann als in einem Stadtteil voller Glasscherben, Hundekot und komischen Menschen, die einen anpöbeln.“

Haben sich für Linden entschieden: Daniela Lamp mit Joris, Diana Krückeberg mit Keno und Annett Rippich mit Paula (von links)

Wie unterschiedlich die Wahrnehmung der Bewohner Lindens sein kann, zeigen Gespräche mit anderen Eltern. Auf dem Spielplatz an der Gartenallee/Ecke Stephanusstraße sitzen Daniela Lamp, Diana Krückeberg und Annett Rippich und unterhalten sich, während ihre Kinder Joris, Keno und Paula (alle drei sind ein Jahr alt) im Sand buddeln. Rippich ist mit ihrem Mann erst vor Kurzem aus Herrenhausen nach Linden gezogen. Sie haben sich ein Häuschen im Gilde-Carrée gekauft, und Rippich sprudelt über vor Begeisterung: „Linden ist super. Wir haben einen Garten, wohnen trotzdem stadtnah, erreichen alles mit dem Fahrrad.“ Die Mischung der Menschen in Linden mag Rippich. „Da sind halt auch ein paar besondere Menschen darunter“, formuliert sie vorsichtig, „aber ich bin hier noch nie blöd angemacht worden. Im Gegenteil, die Lindener sind hilfsbereit, gerade auch mit Kindern fühlt man sich willkommen.“

Auch Aysun Tutkunkardes, ihr Mann Thomas Sundermann und ihre beiden Kinder lieben den Stadtteil Linden. Sie haben vorher in der List gewohnt. „Ich sag’ mal, ich fühle mich hier wohler, weil es nicht nur Juristen, Banker und Lehrer gibt“, sagt der 42-jährige Sachbearbeiter grinsend, „außerdem ist die Ihme mit ihrem vielen Grün klasse.“ Tutkunkardes schätzt an Linden vor allem den alternativen und multikulturellen Charme. „Ich bin halbe Türkin, und als solche ist es mir schon auch wichtig, nicht nur mit Deutschen zusammenzuleben.“ Ein Nachteil Lindens fällt der 38-jährigen Mutter dann doch noch ein. „Schöne Spielplätze gibt es hier kaum, und die, die es gibt, sind irgendwie schmuddelig und lange nicht so schön wie zum Beispiel in der List.“

Wer durch Linden fährt und Familien und Kindern auf der Spur ist, merkt schnell, dass das Bild, das der Stadtteil bietet, so unterschiedlich ist wie die Wahrnehmungen seiner Bewohner. Der Wochenmarkt auf dem Lindener Marktplatz am Sonnabendvormittag beispielsweise bietet das gleiche Bild wie der Markt auf der Lister Meile oder der am Stephansplatz in der Südstadt: Gut situierte junge Eltern mit Kleinkindern in teuren Buggys schlürfen Latte macchiato und kaufen gesundes Ökogemüse für den Nachwuchs.

Bietet ein Programm für Familien: Das Spielhaus in der Walter-Ballhause-Straße

Ganz anders sieht es in der Walter-Ballhause-Straße im Spielhaus aus. Die Betreuungseinrichtung ist seit drei Jahren städtisches Familienzentrum. Es gibt einen integrativen Kindergarten, ein offenes Betreuungsangebot mit Mittagessen und Hausaufgabenhilfe sowie eine Spielgruppe für Kinder aus Migrantenfamilien. Jetzt im Sommer läuft dort ein Ferienprogramm. Heilpädagogin Ilona Vybril und Erzieherin Gerlinde Wolff sind für die Kinder da. Sie wissen, wie wichtig das Familienzentrum ist. „Wir sind hier ganz klar in einem sozialen Brennpunkt. Wir betreuen nicht nur die Kinder, sondern auch ihre Eltern“, sagt Vybril und betont: „Linden verfügt über ein gut vernetztes soziales Angebot.“

Jakopovic bestätigt diese Einschätzung, versöhnlich stimmen können die zahlreichen sozialen Hilfsprojekte in Linden sie nicht. „Auch wenn es hart klingt, ich habe das Gefühl, dass diese Angebote nur zu gern in Anspruch genommen werden. Eigenengagement gibt es dagegen kaum“, sagt sie. Die Lindenerin trägt sich mit dem Gedanken, aufs Land zu ziehen. Wennigsen wäre schön, überlegt sie. Doch Greta ruft: „Nein, dann will ich lieber nach Ahlten zu Oma.“ Ihre Mutter lächelt, doch die Wehmut ist ihr anzusehen. „Eigentlich war es hier immer total schön“, sagt sie.

Julia Pennigsdorf

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  • qLindenfan o-ich – 06.08.10
    och, ich bin eigentlich ein ganz lieber - wenn man mich nicht provziert. ;-)

    Schönen Urlaub wünsch ich.

    Aber eines noch: "Und zu den Nachbarn, vielleicht ist es ganz gut, ihnen auch freundlicher zu begegnen und nicht in dem Ton, den Sie hier angeschlagen haben :-). Und laden Sie sie einfach einmal zur nächsten Gartenfete ein. Vielleicht hilft es."


    Der Ton hier resultiert aus der unfreundlichen Aktion der "Nachbarn". Unseren Garten haben sie platt gemacht, selbst aber ein ein Riesenareal.
    Aber selbst dann: Es ging nicht um ein Lindener Saufgelage sondern um einen 18. Geburtstag. Natürlich lief da auch Musik.
    Keine Intervention der Nachbarn, gleich Polizei.

    Echt lecker!

    Wieso soll ich mich solchen Asozialen noch auseinandersetzen?
  • Vor dem Urlaub Lindenfan – 06.08.10
    o-ich, ich freue mich, dass Sie auch besonnener schreiben können.
    Darum antworte ich Ihnen doch noch ganz kurz vor unserem Urlaub, nein nicht mit einem Audi (wir haben kein Auto) sondern Radtour rechts und links der Elbe.

    Was die Architektur des Neubaus betrifft, teile ich Ihre Meinung. Die Fassade gefällt mir auch nicht!!! Und zu den Nachbarn, vielleicht ist es ganz gut, ihnen auch freundlicher zu begegnen und nicht in dem Ton, den Sie hier angeschlagen haben :-). Und laden Sie sie einfach einmal zur nächsten Gartenfete ein. Vielleicht hilft es.

    Ich wünsche Ihnen ein entspanntes Wochenende und uns einen schönen Urlaub!
  • @Lindenfan o-ich – 05.08.10
    Ich meine inzwischen auch ihn zu kennen!

    Na dann komm doch mal auf nen Kaffee vorbei! Du bist herzlich eingeladen.
    Obwohl ich kaum glaube, daß wir uns näher kommen werden...


    Ich bin kein "Yuppie" und muß für mein Geld hart arbeiten. Die Bebauung der Küchengartenstraße mit Wohnungen war längst überfällig. Dies kann aber wohl nur jemand beurteilen, der in der näheren Umgebung wohnt.

    Eben. Und der sieht das als völlige Verschandelung. Und die neuen Pläne sind nochmal nen Schritt daneben, weil sie Begegnungsstätte und Grünfläche plattmachen.



    Dank der Grundstückspreise konnten hier auch keine Sozialwohnungen entstehen. Außerdem sollten auch Besserverdienende die Möglichkeit haben in Linden zu wohnen.


    Kommen wir mal zurück zu den Wurzeln des Artikels!
    Es geht um die Bescheibung des Ist-Zustandes des Stadtteiles durch die HAZ.
    Dazu hat sich eine Diskussion entsponnen, in die ich mich mit einem konkreten Beispiel eingemischt habe.
    Es ist mir wurscht, ob Besserverdienende in Linden wohnen, da bin ich gar nicht neidisch.
    Tatsache ist, daß sie in erheblichem Maße zur unguten Veränderung des Stadtteilmilieus beitragen.

    Und eine Luxuswohnung für Herrn Mineur anstelle einer Grünfläche finde ich nach wie vor völlig daneben.

    Solange noch Gelegenheit ist, sollte man sich mal selbst ein Bild von der "Baulücke" machen.... und dann entscheiden, ob es tatsächlich eine ist.

    Verhindern werden wir alle die feindliche Übernahme des Stadtteils aus rein ökonomischen Gründen nicht mehr können - die haben halt Fakten geschaffen.

    Es wäre mir lieber, die Truppe aus der Küchengartenstr. hätte sich in der Limmer- oder der Nedderfeldstr. eingekauft- wäre ja auch Linden, oder? Und sicher lohnnender1
    Da lohnt es sich zu sanieren. Hier jedoch wird schlicht platt gemacht, weil man das Geld und die Beziehungen hat, selbst windigste Baumodelle durch zu bringen.

    Naja, und nochmals zurück kommend auf den Polizeieinsatz neulich:
    Gartenfete um 22 Uhr durch Polizei beenden zu lassen ("Ruhestörung") ohne sich vorher mal selbst bemerkbar zu machen - das sagt schon einiges.
    Da legt man es doch gar nicht darauf an, mit den "Nachbarn" klar zu kommen.
    Die haben einen zu akzeptieren.
    Tun wir... aber so nicht!

    So kann man nur zu dem Schluß kommen, daß sich hier Geld und politischer Einfluß gefunden haben, um sich ein Nest zu bauen.
    Typisch Linden - grins!

    Fazit: Linden wird in seiner Substanz vom Geld halt platt gemacht, koste es was es wolle.

    Bin schon gespannt auf den nächsten HAZ-Beitrag über Linden...


  • Müßig Lindenfan – 05.08.10
    links der Leine, vielen Dank für Deine Unterstützung. Aber wie Du siehst, ist es müßig sich mit dem Herrn vernünftig zu unterhalten. Ich meine inzwischen auch ihn zu kennen!

    Ich bin kein "Yuppie" und muß für mein Geld hart arbeiten. Die Bebauung der Küchengartenstraße mit Wohnungen war längst überfällig. Dies kann aber wohl nur jemand beurteilen, der in der näheren Umgebung wohnt. Dank der Grundstückspreise konnten hier auch keine Sozialwohnungen entstehen. Außerdem sollten auch Besserverdienende die Möglichkeit haben in Linden zu wohnen. Dies gegenseitige Beschimpfen bringt uns nicht weiter. Ich habe fertig...

    Doch noch etwas, ich gebe Oststädter Recht, was die Entwicklung in der Oststadt berifft, meine aber, in Linden war und ist es etwas anders.
  • @links o-ich – 05.08.10
    Ich zitiere Dich mal, denn da sind wir uns offensichtlich einig:

    Du hast doch, mit Verlaub gesagt, ´ne Klatsche!
  • Wo alles endet ex_Oststädter – 05.08.10
    Habe mir alle Beiträge mal durchgelesen und habe belustigt festgestellt das sich wohl Linden wie die Oststadt entwickeln wird.Ich bin in der Eichstrasse aufgewachsen.Die Ruinen am Weißenkreuzplatz.die Eilenriede,Welfenplatz,Bonni,Moltkeplatz waren unsere Reviere.Die Eichstrasse war Bürgertum der Bereich Flüggestr. Sanierungsgebiet.Da gab es aber riesige Altbau Wohnungen.Ideal für W.G.s als die Ersten mit ihrem Studium vertieg waren schmissen sie ihre Mitbewohner raus und kauften mit einigen auch reich gewordenen Nachbarn ganze Häuserreihen auf.Sie machten richtige Schmuckkästchen raus.Immer mehr wohl situierte Studenden zogen nach und die Mietpreise gingen durch die Decke.weil ich nur Arbeiter bin mit einem Einkommen von 1500 netto im Monat mit zwei Kindern muste wir aus diesem Viertel raus.Es ging einfach bei diesen Mieten nicht mehr.Nun wohnen wir in einer Genossenschaftlichen Hutschachtelwohnung in Davenstedt.Schade eindlich aber genauso wird es in Linden ablaufen.Vielleicht dauert es etwas Länger aber sollte der Trent vom Land in die Stadt anhalten wird es wie in Paris,London ,Berlin die Geringverdiener in die Vorstädte drücken.O-ich hat zwar eine Menge schrott geschrieben aber sein hinweis auf die Verdrängung durch Pseudo Ökos,Salon Kommunisten etc.ist begründet.P.S. früher war Linden nie schön und brutal ging es auch zur Sache.Wer in Linden in den 70gern einen Lauten machte konnte schnell seine Zähne vom Pflaster auf sammeln.Und die Deutschen Gangs machten gern Ausflüge nach Letter und Ahlem und haben Angst und schrecken verbreitet.Dieses Erbe haben jetz die gegeelten goldbehangenen Migranten übernommen.So jetzt habe ich mich auch mal gemeldet und weil der Artikel schon so alt ist vielleicht auch als letzter.Geil
  • ... links der Leine – 05.08.10
    Wo bitte sind denn deine Argumente? Du hast doch meinem Vorredner das Recht abgesprochen ein Lindener zu sein, auch wenn er augenscheinlich schon lange dort wohnt!
    Ich argumentiere gerne sachlich, fühle mich durch deine abwertenden Kommentare über deine Nachbarn jedoch etwas provoziert.
    Die mir vorgeworfenen impliziten Annahmen werden bei mir wenigstens als solche deutlich. In deinen "Anschuldigungen" dagegen werden sie als Tatsachenbehauptungen dargestellt!
  • @links o-ich – 04.08.10
    einzig erbärmlich ist Dein Beitrag.
    Hast Du mal gelesen, wieviele implizite Voraussetzungen über mih machst?
    Statt sich sachlich auseinander zu setzen das tun was cgic ist: auf andere einprügeln, notfalls auch ohne Argumente.
  • .. links der Leine – 04.08.10
    @o-ich
    Du hast doch, mit Verlaub gesagt, ´ne Klatsche!
    Du bist wahrscheinlich auch einer derer die auf die "bösen" Anwohner des Gildecarrees schimpfen (über die Architektur mag man in der Tat streiten) und dabei verleugnen, dass ein großer Teil von denen schon vorher in Linden gewohnt hat. Auch in Linden wohnend kann man zu etwas Geld kommen (auch ohne im öffentlichen Dienst zu sein). Warum soll man dann wegziehen, wenn man eine Familie gründet und einen größeren Platzbedarf hat? Was soll der Neid?
    Wie ich schon vorher schrieb: Ich bin Lindener durch Geburt. Mir wirst Du also nicht das Recht absprechen wollen über Linden und die Leute "die darin wohnen dürfen" zu urteilen!
    P.S.
    Bevor ich jetzt auch noch zum Ziel deiner Ausfälle werde die Info, dass ich arbeitend auf dem Niveau von ALG2 lebe und mit meiner vierköpfigen Familie auf ca. 60 m2 wohne. Ich könnte auch neidisch sein auf die die mehr haben. Die Diskussion die du hier führst hat aber nichts mit Linden zu tun, sondern damit, dass du ein Problem mit dem Kapitalismus zu haben scheinst, weil du ein Verlierer des Systems bist. Weil du die großen Fische nicht zu fassen bekommst, lässt du deine Wut an all denen aus, die etwas mehr haben als du. Irgendwie erbärmlich...
  • Korrektur o-ich – 04.08.10
    war kurz da, ist wieder weg...
    sorry also wenn irgendwann doppelt:

    Ich weiss nicht wie ich auf "Musiel" kam, Mineur ist der Name
  • Nachtrag o-ich – 04.08.10
    sorry, weiss nicht wie ich auf "Musiel" kam...

    Mineur ist der Name.

  • @Lindenfan o-ich – 04.08.10
    entlarvt als Pseudodemokrat:

    bis eine Bürgerinitiave in die Hufe kommen kann sind die Fakten längst geschaffen. Auch Dank des "Anwohners" Herrn Musiel und seiner hervorragenden Kontakte.
    Tausche Grünfläche gegen 4 Luxuswohnungen.
    Baubeginn soll doch wohl schon diesen oder nächsten Monat sein.

    Und was Hella angeht: falls das ein versteckter Hinweis darauf sein sollte wie lange Sie schon "Lindener" sind und nicht nur "Lindenfan" :geht auch schief.
    Denn Lindener haben in der Tat nicht die finanziellen Mittel sich gegen die Okkupation des Geldes zwecks Erhalt der Lebensqualität zu wehren.
    Wenn Sie als Wohnort "Linden" angeben mag das korrekt sein, "Lindener" sind Sie keinesfalls.

    Wer die Kleinheit einer gut genutzten Grünfläche (!) im Stadtgebiet dazu nutzt sich da 4 Luxuswohnungen hinzuknallen, der zeigt was er denkt:
    Geld regiert die Welt, also ich. Und was interessiert mich die Lebensqualität im Viertel, solange meine stimmt?

    Ist auch schon interessant, daß der Bau so knapp ist, daß es keinen öffentlichen Bürgersteig davor geben wird ("Privatbesitz"). Sowas kriegt man nur mit den guten Beziehungen eines Musiel durch...

    Wer es nicht weiß: geplant sind "4 Wohnungen zu 120 bis 150 qm sowie einer gemeinsamen Dachterasse".

    4 Luxuswohnungen, die vorhandenes Grün und eine Begegnungsstätte plattmachen, Dank Beziehungen.

    Und was das mögliche tägliche aneinander vorbeilaufen und grüßen angehen mag: es zeigt bestenfalls, wie verlogen sich hier Yuppies einnisten und den Stadtteil nicht nur im Flaire, sondern auch massivst im Charakter zerstören.




  • @ o-ich Lindenfan – 04.08.10
    "Richtig, da setzen sich solche Schmeissfliegen wie Sie immer mehr durch und machen plangerecht einen Stadtteil platt."

    o-ich, Sie tun mir leid. Ich weiß nicht wo Sie wohnen. Vielleicht begegnen wir uns täglich auf der Straße, nicken uns freundlich zu und gehen unserer Wege. Und dies seit vielen Jahren. Vielleicht haben wir schon vor etlichen Jahren das eine oder andere Bier bei Hella oder Fred getrunken?

    Was das "Plattmachen" betrifft: Es gab eine Zeit, da war tatsächlich geplant, den Lichtenbergplatz platt zu machen. Man plante eine Schnellstraße! Und wenn Sie für den Erhalt einiger m² Grünfläche Ecke Küchengartenstraße / Davenstedter Straße sind, gründen Sie eine Bürgerinitiative. Überzeugen Sie mich mit vernünftigen Argumenten und ich bin an Ihrer Seite!
  • Linden Lucy – 04.08.10
    Habe mich neulich mit einer Bekannten aus der Nedderfeldstr. unterhalten.
    Sind der Meinung, dass die Fassaden der Häuser in der Limmerstr. ( bis auf ein paar Ausnahmen) richtig verkommen aussehen.
    Die ganze Straße einfach nur eklig.
    Sieht so aus als wenn da keiner mehr investieren will.
    Sobald es draußen etwas wärmer wird, hängen auf beiden Seiten der Straße, von morgens bis abends irgend welche Typen mit ihren Bierpullen rum.
    Beim Fahrradfahren muß man aufpassen, dass man keinen Platten kriegt.
    Wenn man da aus der Stadt mit der Bahn bis zur Leinaustr. fährt, und kann von oben gucken, kriegt man echt das krasse Grauen.
    Abends mögen wir da garnicht mehr schlendern gehen wegen der ganzen Besoffenen.
    Sicher gibt es in Linden schöne Ecken, aber die Limmerstr., die mal so wie die Listermeile werden sollte, ist ein Alptraum.
    Kein Vergleich.
  • @Lindenfan o-ich – 03.08.10
    Sehr schön dargelegt worum es geht:

    "Niemand hat die Ureinwohner rund um den Lichtenbergplatz vertrieben. Sie sind schlichtweg ausgestorben. Einige ihrer Nachfahren leben noch und immer noch dort auch gern."

    = Vérpisst Euch, wir sind jetzt hier, weil wir^diue Kohle haben.. Und Kohle hat immer Recht...

    Sie trauern dem Yamoto-Gelände nach? Warum? Haben Sie durch den Abriss Ihren Arbeitsplatz verloren? Wenn, dann könnte ich Ihren Ärger verstehen.

    Nein, aber Selbstverständnis ist schlicht zum kotzen. Versteht nur, wenn man Arbeit verliert. Versteht nicht, wenn sein Protzbau die Nachbarn belästigt.
    Der Bau und der geplante Bau vershandeln schkicht die ´Lebensqualität derer, denen ihr Euch dreist vor die Nase setzt, dank genug Kohl.
    Und die Einforderung von Nachtruhe via Polizei (!) statt selbst mal was zu sagen spricht Bände!

    Was das "Plattmachen einer Grünfläche" betrifft, sind Ihre Äußerungen lächerlich. Wissen Sie wie groß die Grünfläche zwischen Küchengartenstraße, Davenstedter Straße, Stephanusstraße, Gartenallee und Lichtenbergplatz ist? Wenn nicht, einfach mal googeln. Warum die Baulücke nicht gleich mit dem Neubau geschlossen wurde, verstehe ich nicht.

    Na und? Es ist bisher eine Grünfläche gewesen zum Wohle aller.
    Sollö das heissen, wenn dei Grünfläche nur klein genug ist, dann knallen wir Euch da nen Haus hin? Das als "Baulücke" zu bezeichen ist schlicht frech, aber anders wäre es wohl auh nicht gegangen...


    Muss ich auch nicht, manche Architekten sind halt auch nur Menschen.

    Aha... also einer der "Nachbarn" die sich dort eingenistet haben ;-)
    Die haben ja eh nichts nötig...

    Ihre Ausdrucksweise, wie "Pack" und "saubere Yuppies" zeugt von einem tiefsitzendem Konflikt. Den sollten sie bearbeiten. Das ist besser, als zu viel zu "fressen".

    Lach.. angesprochen gefühlt?


    Ach ja, ein lebendiger Stadtteil verändert sich ständig. Das liegt in der Natur der Sache. Es ist wie im richtigen Leben!


    Richtig, da setzen sich solche Schmeissfliegen wie Sie immer mehr durch und machen plangerecht einen Stadtteil platt.

    Und zum Schluss, die Gebäude rund um den Lichtenbergplatz wurden nicht für Arbeiter errichtet. Das sieht man auch an den Fassaden. Sie wurden gebaut für die höheren Angestellten der Fabrikherren.

    Mag sein, geht aber auf 18xx zurück, gell?!
    Wir sind mehr als 100 Jahre später

    Die heutigen Eigentümer zahlen sehr viel Geld für ihren Erhalt. Nicht Jedem fallen solche Ausgaben leicht!!!


    Stimmt: Mieten werden kassiert, Investitionen ziemlich gleich Null. Finde ich auch schlimm.

    "und noch nicht ein Graffiti...." auch dafür zahlen die Eigentumer! Nämlich für jede sofortige Entfernung!

    Grins... na wer hat, der zahlt halt.

    Womit bewiesen und bestätigt wäre, daß sich hier Yuppies und Stadtverordnete mit viel Kohle ohne Rücksicht auf den Stadtteil schlicht einnisten.
    Und noch schlimmer: keiner will sie und sie wissen das - entsprechend benehmen sie sich.

    DAS ist es was mich stört.
  • @ o-ich Lindenfan – 03.08.10
    Niemand hat die Ureinwohner rund um den Lichtenbergplatz vertrieben. Sie sind schlichtweg ausgestorben. Einige ihrer Nachfahren leben noch und immer noch dort auch gern.

    Sie trauern dem Yamoto-Gelände nach? Warum? Haben Sie durch den Abriss Ihren Arbeitsplatz verloren? Wenn, dann könnte ich Ihren Ärger verstehen.

    Was das "Plattmachen einer Grünfläche" betrifft, sind Ihre Äußerungen lächerlich. Wissen Sie wie groß die Grünfläche zwischen Küchengartenstraße, Davenstedter Straße, Stephanusstraße, Gartenallee und Lichtenbergplatz ist? Wenn nicht, einfach mal googeln. Warum die Baulücke nicht gleich mit dem Neubau geschlossen wurde, verstehe ich nicht. Muss ich auch nicht, manche Architekten sind halt auch nur Menschen.

    Ihre Ausdrucksweise, wie "Pack" und "saubere Yuppies" zeugt von einem tiefsitzendem Konflikt. Den sollten sie bearbeiten. Das ist besser, als zu viel zu "fressen".

    Ach ja, ein lebendiger Stadtteil verändert sich ständig. Das liegt in der Natur der Sache. Es ist wie im richtigen Leben!

    Und zum Schluss, die Gebäude rund um den Lichtenbergplatz wurden nicht für Arbeiter errichtet. Das sieht man auch an den Fassaden. Sie wurden gebaut für die höheren Angestellten der Fabrikherren. Die heutigen Eigentümer zahlen sehr viel Geld für ihren Erhalt. Nicht Jedem fallen solche Ausgaben leicht!!!

    "und noch nicht ein Graffiti...." auch dafür zahlen die Eigentumer! Nämlich für jede sofortige Entfernung!
  • flourofarbe butjerdeern – 03.08.10
    hab ich noch ger nich gesehn. muss ich ja mal guggen, wenn ich da bin. ;)
    a aus std
  • pro und contra Moi – 03.08.10
    Manche Kommentatoren haben mit der ein oder anderen Kritik zwar durchaus recht, aber dass man hier ständig angepöbelt oder von Jugendgangs angemacht wird ist nun wirklich maßlos übertrieben.

    Wer keinen Ärger sucht, wird ihn auch in aller Regel vermeiden können.
  • mensch oder mensch erika klein – 03.08.10
    is schön hier. und hundescheiße färbe ich mit phosphorisierender farbe. das kann in der fortunastrasse a.d. bürgersteig angeschaut werden .ich wohne gerne in linden. und du nicht? o.k. zieh einfach weg.
  • bauherrn modell jan h. syvarth – 03.08.10
    ...nichts bleibt wie es ist.....was soll sich ändern, das geld kauft sich sein plätzchen, ist doch nix neues ( schanze,ottensen....aber in hannover blickt ja jeder neidisch auf berlin....welch ein irrsinn! [… Satz von der HAZ.de-Redaktion gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen unter: www.haz.de/nutzungsbedingungen …]
  • Ureinwohner o-ich – 03.08.10
    @benno: full agree!

    Bestes Beispiel:
    Schaut Euch an, wie das ehemalige Yamoto-Gelände in der Küchengartenstrasse platt gemacht wurde dank zahlungskräftiger Investoren.
    Dazu zählen dann auch schonmal Ratsabgeordnete...
    Was mich wundert: das Haus steht seit fast 2 Jahren und noch nicht ein Graffiti.... ist das noch Linden?!

    Und nun wollen die gleichen sauberen Yuppies eine "Baulücke schließen"...

    Gemeint ist das plattmachen einer Grünfläche für 4 Wohnungen oberhalb 120qm mit gemeinsamer Dachterasse...
    echt typische Lindener Wohnungen... grien!

    Zudem benimmt sich dies Pack mehr als asozial: wer um 22 Uhr die Polizei wegen Ruhestörung ruft bei einer Gartenparty im Nachbarhaus der hat in Linden nichts, aber gar nichts verloren!

    Linden verändert sich, das ist unbestreitbar. Und es ist nicht mehr das Linden der 70er/80er-Jahre.

    Die feindliche Übernahme durch Yuppies ist schlicht unerträglich. Reicht die Knete für Waldheim oder Zooviertel nicht, na dann machen wir halt Linden platt...

    Ich kann kann nicht soviel fressen...

  • Ureinwohner Benno – 03.08.10
    Mal ne Frage: Wenn ihr grün lackierten Yuppie-Ökos mit der schweren Knete auf den von euren öffentlichen Arbeitgebern gefüllten Konten in den AG’s sitzt und euch Gedanken über das Schicksal der Wale oder der Indianer im tropischen Regenwald macht, die von Menschen gejagt und verdrängt werden, denkt ihr dann mal ab und zu darüber nach, wie ihr die Ureinwohner von Linden mit der von viel öffentlicher Knete aus den Steuereinnahmen der Lindener Arbeiter gezahlten Stadtsanierung aus ihren angestammten Lebensräumen verjagt habt?
  • soso aber... – 03.08.10
    "Am schlimmsten ist die Limmerstrasse und ja ich hatte dort auch mal zu tun und Nachts ist es dort keineswegs angenehm. Sogar die Taxifahrer haben Angst. Das mutet ihr euren Kindern zu ?"

    Nein, auch Lindener lassen ihre Kinder nachts nicht auf der Strasse rumrennen... Ich persönlich fühle mich in Linden sicherer als in jedem anderen Stadtteil. Eben weil man nie alleine ist, und ganz besonders auf der Limmerstr. Man kennt sich, es ist ein Dorf in der Stadt. Zum Ausländeranteil: na und? Mach mal die Augen auf und Du wirst sehen, dass viele von ihnen Anwälte und Ärzte mit eigenen Kanzleien/Praxen sind. Wenn Du allerdings mit Deiner negativen Erwartung duch Linden fährst, wirst Du natürlich nur sehen, was Du sehen willst. Das funktioniert dann aber ebenso in der List...
  • ich&.... Fabian – 03.08.10
    Ach, mir hat es oft gestunken......
    Wie gefrustet muss man eigentlich sein, um jeden Tag hier einen solchen Müll hier zu schreiben.Keiner wird gezwungen, hier in Linden zu leben.
  • Zum Beitrag von "ich" auchich – 03.08.10
    Irgendwann hat auch mein Humor Grenzen. Darf hier wirklich jeder seinen inneren Müll abladen?
  • Lindenfest auf Malle – 03.08.10
    Das Fest war doch ein totaler Flop!
    Wo war das Feuerwerk am Schluss?
    Unterschreibt bei den Laermrittern, dann gibts beim
    naechsten Mal eins.
  • Linden Oh ne ich – 02.08.10
    Linden/ Limmer super prima. Ist schön wenn die Verwandschaft (aus Gehrden) als erstes die Sahneecke von Hannover beim durchfahren sehen muss . Den entzückenden und liebevoll gestalteten Flecken *schwarzer Bär* Eine kleine Shoppingtour im Wooltworth oder doch lieber in der tollen Kneipe am Ihmezentrum ?
    Warum sieht der Stadteil so aus ?
    Weil die Leute es dort so wollen, die leben gerne im Dreck und im ach so alternativen Stil. Sorry der Stadteil ist siffig, stinkt nach Pisse, 80% Ausländeranteil, Punks, Gruftis, Rocker.Am schlimmsten ist die Limmerstrasse und ja ich hatte dort auch mal zu tun und Nachts ist es dort keineswegs angenehm. Sogar die Taxifahrer haben Angst. Das mutet ihr euren Kindern zu ? Ihr könnt stolz drauf sein. So wachsen sie gleich mehrsprachig auf^^
    Linden war vielleicht vor 50 Jahren mal schön.
    Macht doch mal die Augen auf !!!!!
  • Linden Ricklinger – 02.08.10
    Dann bist du nicht ganz in Hannovers Ecken unterwegs gewesen. Linden ist kein kriminelles oder ein Stadtteil mit vielen Migranten. Da gibt es andere Stadtteile, wo viele Migranten wohnen, die keine Arbeit haben und zu Hause sitzen. Linden ist eine bunte Mischung, wo einer für den anderen da ist. Auch wenn man Latte trinkt.
  • Linden Dumichauch – 02.08.10
    Danke Tesser für den Link PI-News, kannte ich nicht.
  • Yuppies? Sabine – 02.08.10
    Wo waren da Yuppies? Aus anderen Stadtteilen Hannovers sind die Leute nach Linden gekommen - und das war doch auch gut - gut für Linden - natürlich ist so ein Fest bestimmt nicht billig aber was solls die machen wenigstens was für Linden - das Lister-Meilen Fest ist doch nur kommerz!
  • Linden mein zuhause Sabine – 02.08.10
    Ich fand das fest schön und lieber Geld für sowas ausgeben als für solche kommerz-sachen wie maschseefest oder linden hat auf!
  • ... Links der Leine – 02.08.10
    Ich wohne auch seit meiner Geburt in Linden. Erst in Mitte, dann Süd und jetzt Nord.
    Mich stört es auch gewaltig, dass überall Hundescheisse und Müll rumfliegt. Insbesondere auch, da ich zwei kleine Kinder habe. Wenn man mal schaut, wer da so alles seinen Müll auf die Baumscheibe stellt, wird man sich wundern. Das sind "ganz normal aussehende" Menschen. Irgendwie haben die Menschen keinen Respekt mehr vor ihrer Umwelt. Egoistisch bis zum Gehtnichtmehr. Das scheint in unsere Gesellschaft ja aber generell eine Tendenz zu sein. Man schaue nur mal an wie viele der eigentlich dazu verpflichteten Eigentümer im letzten Winter für die Schnee- und Eisräumung vor ihren Grundstücken gesorgt haben.

    Trotzdem wohne ich gerne in Linden. Ich mag es vor die Tür zu treten und unter Menschen zu sein. Hier mauern sich die Leute nicht in ihren vier Wänden ein, sondern leben, besonders jetzt im Sommer, auch draussen auf der Straße. Die Lister Meile ist da meiner Meinung nach ein schlechter Vergleich. Was dort stattfindet ist ja nur zum Teil "echtes Leben".
  • Viel Geld für Multi Kulti Bürger – 02.08.10
    Das fest hätte auch in jedem anderen Stadtteil stattfinden können. Mit Linden hatte das nicht viel zu tun. Das Geld was dafür rausgeschmissen wurde (man munkelt von 6000-8000 Euro) hätte lieber in den Erhalt so mancher Lindener Einrichtung fließen sollen.
    Letztlich haben sich doch da auch nur wieder die Yuppies ein schönes Fest gebaut.
  • Linden mein Zuhause Karl – 02.08.10
    Ich denke nur in Linden. Und das ist auch gut so.
  • Linden mein Zuhause Lebendiges Linden e.V. - der Luchs – 02.08.10
    Linden mein Zuhause

    Am 9. August 2009 fand auf dem auf dem Küchengartenplatz in Kooperation mit dem Freizeitheim Linden der Landeshauptstadt Hannover unser Musik- und Kulturfest statt.
    Unter dem Motto "Linden mein Zuhause" wurde gemeinsam ein Fest der Kulturen gefeiert.

    Sein Glück in Linden finden?

    Selten war der Küchengartenplatz so voller Menschen. Seit dem frühen Nachmittag zeigte sich das bunte Linden in seiner Vielfalt. Vom Urlindener bis zu Neulindenern aus allen möglichen Teilen Europas und der Welt waren alle vertreten. Und sie alle sind hier zu Hause und bilden unser Linden.

    Die Veranstalter vom Verein Lebendiges Linden e.V. und dem Freizeitheim Linden hatten ein hochwertiges Kulturprogramm organisiert. Den Anfang machte die farbige Sängerin Elaine Thomas, die vor zwei Jahren aus Washington D.C. nach Linden-Mitte gezogen war. Ihre kräftige und brillante Stimme zog viele in ihren Bann. Und so ging es Schlag auf Schlag. Die Darbietungen kamen so gut an, dass viele Zuschauer zum Verweilen blieben. In einem Zirkuszelt versammelten sich Kinder und Erwachsene bei den Darbietungen und probierten gleich selber Jonglieren und Artistik aus.

    Die lateinamerikanische Vereinigung Casa Latina präsentierte sich mit einem Stand und führte farbenfrohe Indiotänze auf. Integrationslotsen gaben über ihre Arbeit Auskunft.

    Vielfalt bedeutet auch Unterschied und Widerspruch.

    Dieses zeigte sich beim Stand des Hauses der Religionen, der von der islamischen Gemeinschaft Jama`atun Nur in der Dieckbornstr. aufgebaut war. Neben den Weltreligionen konnte der Besucher auch das dem Islam eigene Frauenbild in Broschüren und einer Kopftuchdemo näher kennenlernen oder im übersetzten Koran blättern. Mitglieder von Kargah e.V. warben gegenüber für Solidarität mit dem Widerstand im Iran und gegen die dortige islamische Republik.

    Es ist wohl das erste Mal, dass so viele unterschiedliche Kulturen in dieser Offenheit an einem Platz zusammengebracht und der Öffentlichkeit präsentiert wurden – gute Unterhaltung inklusive.

    Ich frage Euch - Wo wäre das möglich – außer Linden!!
  • LINDEN Mr.E – 02.08.10
    LINDEN RULEZ!!!!

    Auf der Lindener Sternwarte Sterne anschauen kann ich empfehlen.

    Und gibt es eigentlich schon einen neuen Betreiber des Lindener Turmgartens?

  • Lindenyuppies in Linden wohnt – 02.08.10
    Linden-Nordler: richtig, alle kommen sie. Die Ärzte, die Rechtsanwälte, die Oberstudierten, die Leute mit viel Geld in der Tasche. Ist grundsätzlich nichts gegen einzuwenden, aber genau die Tatsache dass immer mehr von diesen 'yuppies' nach Linden ziehen ist auch der Grund warum Linden nicht mehr ist was es war. Die Anwesenheit dieser Leute verändert Linden halt auch - ob positiv oder negativ sei dahingestellt.

    Sehr schön auch der Vergleich Audi mit Ökogemüse im Kofferraum :) Linden und die 'yuppies' die immer mehr und mehr nach Linden ziehen erinnern mich irgendwie an Bündnis90/Grüne: Einst mit vielen Idealen ins Leben gestolpert und am Ende die kmpl. eigene Seele verkauft um 'wählbar' zu sein. Genau diese Leute sind es doch, die hier landen. Offiziell grün in Erscheinung treten, grün und links daherreden aber letztendlich doch eher rechtskonservativ denken und handeln. Aber: Das ist wie mit 'nem schlechten Pokerspieler, der ständig ALL-IN geht weil er meint die blinds klauen zu müssen - irgendwann brichts denen das Genick. Ich hoffe solang wie ich (noch?!) in Linden wohne werde ich das auch erleben.
  • @Ex-Lindenerin Linden-Nordler – 02.08.10
    Was erwartest Du von den den gut situierten Eltern? Lieber Lollis für die Kinder kaufen? Lieber mittags Bier anstatt Latte trinken? Lieber einen 20 Jahre alten Passat fahren und die Umwelt verpesten anstatt das verdiente Geld für neue Produkte (z.B. Audi) ausgeben und damit die Wirtschaft ankurbeln?

    Viele gut-bürgerliche haben sich Linden als Wohnort gewählt, weil es hier Spaß macht zu wohnen, auch weil hier halt vom Punk bis zum Anwalt alle gut miteinander auskommen.



    Ich wohne gern in Linden (Nord), mit meiner Frau und 3 kleinen Kindern. Etwas sauberer fände ich es auch prima, wobei die Situation zwei Straßen weiter schon deutlich anders aussehen kann.
  • @Ex-Lindenerin Linden-Nordler – 02.08.10
    Was erwartest Du von den den gut situierten Eltern? Lieber Lollis für die Kinder kaufen? Lieber mittags Bier anstatt Latte trinken? Lieber einen 20 Jahre alten Passat fahren und die Umwelt verpesten anstatt das verdiente Geld für neue Produkte (z.B. Audi) ausgeben und damit die Wirtschaft ankurbeln?

    Viele gut-bürgerliche haben sich Linden als Wohnort gewählt, weil es hier Spaß macht zu wohnen, auch weil hier halt vom Punk bis zum Anwalt alle gut miteinander auskommen.

    Schön, dass Du nicht mehr in Linden wohnst, denn solche intoleranten Mitbewohner brauchen wir hier nicht.

    Ich wohne gern in Linden (Nord), mit meiner Frau und 3 kleinen Kindern. Etwas sauberer fände ich es auch prima, wobei die Situation zwei Straßen weiter schon deutlich anders aussehen kann.
  • @ Hasel Lindenfan – 02.08.10
    Manche Beiträge lassen mich schmunzeln. So auch der Ihre. Mit Ende 20 endlich erwachsen, da bin ich wohl mit Anfang 60 schon wieder infantil. Ich kann verstehen, dass es Sie in die Fremde zog. Mir ging es genauso. Darum bin ich mit Mitte 20 von der Lister Meile nach Linden gezogen. Was haben Sie studiert? Ich frage nur, weil Sie ein wenig "steif" wirken.
  • leider wahr.... Ex-Lindenerin – 02.08.10
    *Gut situierte junge Eltern mit Kleinkindern in teuren Buggys schlürfen Latte macchiato und kaufen gesundes Ökogemüse für den Nachwuchs.* Stimmt, leider wahr... Linden ist schon lange nicht mehr das alternative Pflaster, wenn doch noch an der ein oder anderen Stelle immer noch sehr schoen.
    Immer mehr Møchtegern Juppies kommen und entwickeln sich. Das Kleidchen ueber der Hose, das selbstgeschneiderte Handtaschchen und naturlich den Latte. Nebenbei die Tute mit dem Oekogemuse.

    Jaja, alle soooo alternativ, aber den Audi vor der Tuer und das Oekogemuse im Kofferraum...

    :o)
  • @Arthur Hasel – 02.08.10
    Oststadt/List. Da erlebe ich inzwischen wieder ein Miteinander, dass in Linden immer weniger wurde. Dort werde ich auch nicht gleich von jedem Kassierer, Bäckereiangestellten und Passanten geduzt was meiner Ansicht nach auch eine Art von geheuchelter Vertrautheit wäre. Insgesamt ist es einfach etwas erwachsener an der Listermeile. Ich will auch garnichts groß negatives am Stadtteil Linden sehen, ich finde die Lage super, direkt am Park gelegen, 5 Minuten mit dem Fahrrad. Ich bin in Linden aufgewachsen und hatte eine tolle Kindheit, aber insgesamt ist mir der Stadtteil inzwischen zu unreif, jung und möchtegern-alternativ. Ich hab mich einfach verändert! :)
  • @ dumichauch tesser – 02.08.10
    na, haste wieder bei pi-news abgeschrieben? ich bin noch nie von einem kindergartenkind gefragt worden was schweinefleisch sei...so was albernes^^
  • Allgemeine Frage! Arthur – 02.08.10
    Hier schreiben ja nun zahlreiche Leute "dass sie aus Linden weggezogen wären, weil Linden nicht mehr Linden sei".

    Ich möchte nun doch echt mal wissen wo ihr denn nun alternativ hingezogen seid wo es so viel authentischer sei?

    Vinnhorst? Döhren? Vahrenheide?
  • Linden Ricklinger – 02.08.10
    in linden sind sehr viele Auslender.
    Da gibts öfter mal ärger.
    ansonsten ist linden sehr dreckig und kriminel.
    Ich persönlich bin 21 und habe freunde an der limmerstrasse.
    die freunde sagen das auch.

    ich finde den supermarkt von den auslendern an der limmer ganz gut.

  • Linden Dumichauch – 02.08.10
    Ich versteh garnicht warum Linden immer gleich mit "soo tolerant" in Verbindung gebracht wird. Ich habe da ganz andere Erfahrung gemacht.
    Kindergarten Kinder die einen fragen, warum man Schweinefleisch ist, man sei eine dumme Kartoffel, (gewaltbereite) Jugendliche, die sich untereinander bis aufs Blut mit faschistischen und antisemitischen Kraftausdrücken beschimpfen, bei Sachbeschädigung geht die Toleranz so weit, dass der allgemeine Lindener nur wegguckt. Die Toleranz in Linden ist wohl eher egoistischer Natur, getreu dem Motto : stör du mich nicht, dann stör ich dicht auch nicht.
  • Danke... Lindenfan – 02.08.10
    ...für diese Berichte. So ist Linden nun einmal, mit guten und weniger guten Ecken. Vielfältig halt und lebendig! Man darf hier leben, muss es aber nicht. Wer "tote" Vorstadtsiedlungen liebt, mag dort wohnen.
    Wer jedoch etwas ändern möchte, findet bestimmt auch Möglichkeiten und Menschen, die man in Linden mit Sicherheit noch immer findet.
  • *freu butjerdeern – 02.08.10
    in linden-nord geboren& aufgewachsen. hat mein gefühl von toleranz geprägt. habe etwas türkisch gelernt, auch südländische mentalität zu schätzen. beleibt mal locker leute. finde es prima, wenn etwas ecken& kanten hat, polarisiert. glatt, durchschnittlich& angepasst ist überall... meine oma ist über 90, auch in linden-nord geboren, fortunastraße. sie würde niiiiiieee da wech wollen. :-)
  • Schont Eure Kräfte... Lindy – 02.08.10
    der nächste Stadtteilbericht kommt bestimmt...
  • @Childfree Hasel – 02.08.10
    Der Kommentar ging an Childfree
  • . Hasel – 02.08.10
    Du beschreibst ein Ideal, dass ich in Linden schon lange nicht mehr so erkennen konnte. Insgesamt vermittelt ein Großteil der Bewohner alleine durch ihr Auftreten genau die von Dir beschrieben Lebenseinstellung, leider merke ich dann aber zu oft, dass hinter der so offenen, alternativen Fassade nichts steckt. Ich bin aus Linden weggezogen, auch weil mir die Leute in ihrem Verhalten einfach zu asozial waren. Spricht man eine Truppe junger Menschen auf ihr nächtliches Gelärme an, dann erntet man dort kein Verständnis sondern wird ausgelacht was man doch so unlocker sei.

    Ich bin selbst erst ende 20 und ich kann diese Rücksichtslosigkeit einfach nicht verstehen. Jeder soll Feiern, bitte, a
    ber wie kann man besoffen, grölend durch die Straßen ziehen!? Das ist eine verdammt egoistische und unreife Einstellung. Auf das Alter kann man das nicht schieben, ich habe so einen Müll nicht gemacht, auch nicht als ich noch als Student ausschlafen konnte.
    20 Jahre in der Nedderfeldstraße gelebt, direkt zwischen Bahnhaltestelle Leinaustraße und FAUST-Gelände und jetzt wohne ich an der Listermeile, mein Eindruck ist, das die Menschen dort sind einfach reifer sind. Kein gedankenloses Geschrei mehr. Linden und ich, dass passt einfach nicht mehr.
  • Linden Dumichauch – 02.08.10
    Ich wohne jetzt seit fast 3 Jahren in Linden, genauer in Linden - Süd. Bin also neu. Man hört immer von allen dass Linden irgendwie IN sein soll, so Anders, so Trendy, hat was von Berlin...usw. Alles qequirlte Scheiße, nichts von dewm stimmt. Es gibt einige ganz beschauliche Ecken aber der Rest ist einfach unansehnlich- einfach dreckig.
  • Der Charme Lindens Childfree – 02.08.10
    Gerade die negativen Kommentare machen einem richtig Lust, in Linden zu leben. Diese Geschichten vom Dreck und von den Säufern sind richtiggehend Großstadtpoesie. Wie dem auch sei, ich erlebe Linden als einen sympathischen, unangepaßten, sehr friedlichen und toleranten Stadtteil mit vielen Individualisten, die sich noch gegen die allgemein um sich greifende Verspießerung allen menschlichen Lebens zur Wehr setzen, und mir sind Säufer im Park, die zudem niemandem etwas tun, allemal lieber als die Latte-Macchiato-Yuppies. Außerdem muß es auch noch Spielplätze für Erwachsene geben, nicht jeder Staddteil kann und sollte für die Aufzucht von Kindern optimiert werden. Es gibt schließlich auch eine ganze Menge Menschen in unserem Land, die sich nicht fortpflanzen und einen kinderfreien Lebensstil pflegen.
  • PRO Linden Hanna – 02.08.10
    Also ich selber bin Laatzen zwischen Plattenbauten aufgewachsen, habe meinen Zivildienst in Hainholz gemacht und habe Schwiegereletern auf dem Mühlenberg. Ich wüsste jetzt nicht dass LIndne für Kinder so schlimm sein sollte wie es so mancher hier in gewohnter Stammtischmanier so raushaut.

    Wem es in Linden nicht gefällt, der soll doch in die List oder die Südstadt ziehen. Wenn er das Geld dazu hat 30-40% mehr Miete pro m² zu zahlen.

    Hier gibt es Grünflächen, Wasser, Kitas, Schulen, Geschäfte, ein kulturreiches Angebot und eine kindgerechte Gastronomie.

    Von Horden von "Säufern" oder ausländischen Jugendgangs wird man trotz Klischee in Linden nicht allzuviel finden
  • Linden - nix für Kinder LindenBewohnerin – 02.08.10
    Linden für Kinder? Nee!
    Es ist ja schon für mich als Erwachsene belastend, die vielen verkorksten Gestalten auf den Straßen zu sehen, die einen anpöbeln, wenn man nicht weit genug Abstand hält. Und der Rest? Guckt gleichgültig weg, wenn jmd. randaliert, Sachen, die anderen gehören, kaputt macht oder alles mit seinem Müll verdreckt!
    Hier bleibe ich nur so lange, bis ich mir eine teurere Wohnung leisten kann, dann bin ich sofort weg. Und das rate ich allen Eltern, denen der Umgang und das Umfeld ihrer Kinder nicht gleichgültig ist.
  • ...... Deniz – 02.08.10
    In Linden würde ich auch nicht gerne aufwachsen,aber ganz ehrlich, ich bin selbst zwischen Hochhäusern und sozialen Brennpunkten großgeworden.Ist nicht das Schönste,aber gab schon coole Zeiten damals in Roderbruch.Aber um ein rationales Leben in einem normalem Umfeld zu führen,sollte man sich nicht nach Linden oder ähnliche Stadtteile begeben.Ich kann von Glück reden,dass ich heute da bin,wo ich bin ;)...
  • ... Deniz Cetindag – 02.08.10
    In Linden würde ich auch nicht gerne aufwachsen,aber ganz ehrlich, ich bin selbst zwischen Hochhäusern und sozialen Brennpunkten groß geworden.Ist nicht das Schönste,aber gab schon coole Zeiten damals in Roderbruch.Aber um ein rationales Leben in einem normalem Umfeld zu führen,sollte man sich nicht nach Linden oder ähnliche Stadtteile begeben.Ich kann von Glück reden,dass ich heute da bin,wo ich bin ;)...
  • ... Deniz Cetindag – 02.08.10
    In Linden würde ich auch nicht gerne aufwachsen,aber ganz ehrlich, ich bin selbst zwischen Hochhäusern und sozialen Brennpunkten großgeworden.Ist nicht das Schönste,aber gab schon coole Zeiten damals in Roderbruch.Aber um ein rationales Leben in einem normalem Umfeld zu führen,sollte man sich nicht nach Linden oder ähnliche Stadtteile begeben.Ich kann von Glück reden,dass ich heute da bin,wo ich bin ;)...
  • Spielhaus Linden-Nord Leser – 02.08.10
    Leider hat die HAZ mal wieder nicht gründlich genug recherchiert. Das Kinderferienprogramm in Linden-Nord dürfte dank der Stellenstreichungen der Caritas wohl das letzte in dieser Art gewesen sein.
    Darüber hat die HAZ übrigens auch berichtet. Macht manchmal Sinn auch die Artikel der Kollegen zu lesen.
  • Schule ich2 – 02.08.10
    und die Latte-Schlürfenden schicken ihre Kinder dann in die Schulen anderer Stadtteile. Sie wissen warum.
  • Kommentarfunktion Dunja – 02.08.10
    Bin mal gespannt, wann die Kommentarfunktion abgeschaltet wird. Spätestens wenn die Ausländerproblematik nähr diskutiert wird. Die ist in Linden für heranwachsende deutsche jugendliche nicht ganz ungefährlich...
  • Arme Kinder in Linden rs – 02.08.10
    Linden:
    - überall Müll
    - Hundescheiße wo man hinsieht
    - rund um die Uhr Besoffene auf den Straßen
    - Gewaltbereite Jugendliche

    Ich wünsche keinem Kind, das es in diesem Stadtteil aufwächst!
  • ... ich2 – 02.08.10
    einfach nur Danke für die ehrlichen Worte ... deutlich aber wahr!
  • Aufwachsen in Linden... Lindener – 02.08.10
    Ich wohne ebenfalls mit Kleinkind in Linden. Wenn der Kurze aber so alt ist, dass er alleine nach Draußen kann, werde ich die Umgebung wechseln. Es gibt kein wirkliches Gleichgewicht zwischen Jugentlichen mit und ohne Migrationshintergrund. Das ist für Jugendliche ohne Migrationshintergrund sehr schwer, weil dabei Gruppen enstehen, die klar abgegrenzt sind!

    Eigentlich bin ich auch "Lindenfan". Es gibt hier nur echt ein paar Dinge (die auch angesprochen wurden) die echt krass sind. Der Hundekot ist ein großes Problem. ich habe noch keinen Hundebesitzer gesehen, der sich darum kümmert. Selbst den Eltern mit Hund ist dies völlig egal. Der Müll und betrunkene Lindener werden auch immer mehr. Was auch bei Kindern nicht gerade den besten Eindruck hinterlässt.
    Kurzum denke ich, dass es besser ist wenn Kinder in einer sozial gesünderen Umgebung aufwachsen als in Linden geboten wird.
  • Hasel . – 02.08.10
    Bin nach 25 Jahren aus Linden weggezogen. Und zwar in die Oststadt. Dort an der Listermeile habe ich fast das selbe Flair wie in Linden, verbunden allerdings mit vernünftigeren Menschen die nicht Tag und Nacht am lärmen sind und deren einziges Lebensziel es ist sich gegen Staat und das Establishment aufzulehnen.
    Die Dealer am Faust-Gelände sind da wirklich noch das kleinere Übel.
    Problematisch sind aber auch viele Partygäste aus anderen Stadtteilen, die zum feiern nach Linden kommen, für die scheint es dort keine Regeln zu geben, bzw. dass Bewusstsein, dass auch in Linden Menschen leben die am nächsten Tag eventuell arbeiten gehen müssen, ist nicht vorhanden.
  • Linden Ex-Lover – 02.08.10
    Ich bin in Linden aufgewachsen und habe über 30 Jahre dort gelebt.Irgendwann vor ca.4 Jahren habe ich gemerkt,daßMultikulti in Linden eine Illusion ist.Und dann der ganze Dreck,Leute,die Mittags mit Bierpullen auf der Strasse liegen,Hunde,die alles vollscheissen.Bin dann weg...fahre jeden Tag nach der Arbeit mit dem Rad durch meine alte Heimat.Ich will nicht mehr zurück.
    Kein Lindener Charme mehr,alles verkackt und versypht.In den neuen Geschäften auf der Limmerstrasse wird Schrottware angeboten und Türkisch ist Amtssprache.Der Lindener Buttjer ist tot.
  • "... gutsituierte junge Eltern ..." ich2 – 02.08.10
    ... ein Besuch auf dem Markt hinterläßt diesen Eindruck als "Momentaufnahme" :-)
  • Saublöder Stadtteil Ratte – 02.08.10
    Ich wohne selber hier und finde es in Linden saublöd. Zuviele Möchtegern-Alternative, die eigentlich reich sind.
    Dazu die ganzen Studenten, die unbedingt in einem Szene-Stadtteil leben wollen.

    Ich hoffe wieder auf mehr Kriminalität, damit die alle wieder vertrieben werden.
  • Manieren RL – 02.08.10
    Das nun auch schon in der HAZ Getränke geschlürft werden, erstaunt mich dann doch.
    Man hat denn Eindruck, heutzutage trinkt niemand mehr, es wird nur noch geschlürft.
    Mir war mal beigebracht worden, dass man beim Trinken nicht schlürfen soll. Heutzutage muss man wohl schlürfen, um in zu sein.
    Ein weiteres Zeichen für den Werteverfall, nicht nur in Linden.
  • Markt ich – 02.08.10
    "Gut situierte junge Eltern mit Kleinkindern in teuren Buggys schlürfen Latte macchiato und kaufen gesundes Ökogemüse für den Nachwuchs."
    was fürn Schwachsinn ist das denn? Ich kaufe jede Woche am Stephansplatz ein und manchmal auch außerhalb meines Stadtteils in Linden oder der List. Und da sind weißgott nicht nur gut situierte junge Eltern, sonder Menschen, die Spass an Kommunikation beim Einkauf haben und gern beim Händler ihres Vertrauens kaufen und Ökogemüse gibts nur an ganz wenigen Ständen. Die Atorin sollte vielleicht selbst mal aufm Markt einkaufen gehen.

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