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Linden bekommt ein neues Festival

„Gleichstark“ Linden bekommt ein neues Festival

Im Stadtteil Linden feiert im Herbst ein neues Kulturfestival Premiere. Am 5. September soll das Festival „Gleichstark“ vor allem junge Besucher für Gleichstellungsfragen sensibilisieren.

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Die Bands Fat Belly (rechts), Tom Thaler und Basil (oben) und Laing.

Quelle: Montage

Hannover. Das niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung startet dazu eine Internetkampagne, die klären soll, ob junge Frauen und Männern sich längst für gleichberechtigt halten. Ministerin Cornelia Rundt lädt selbst zum Festival ein. „Wir wünschen uns für die jungen Menschen ein unvergessliches Event und hoffen natürlich, damit bei ihnen das Interesse zu wecken, sich mit dem Thema Gleichstellung - und damit auch über Weichenstellungen ihres eigenen Lebens - Gedanken zu machen“, sagt Rundt.

Das Festival läuft mitten in Linden auf der Wiese neben dem Gelände des Kulturzentrums Faust. Die Wiese dürfte Festivalbesuchern durchaus bekannt sein. So dient die Fläche nicht nur dem jährlichen 1.-Mai-Fest, sondern war auch Spielort des Musikfestivals Bootboohook, bis es die Organisatoren zum Kronsbergpark verlegten und vor zwei Jahren überraschend absagten.

Mit der Festivaldurchführung wurde die Veranstaltungsagentur Festfabrik der Madsack Mediengruppe beauftragt. Das Konzept sieht vor, für eine positive Auseinandersetzung mit dem Thema Gleichstellung zu sorgen. Also treten zunächst junge Poeten wie Katja Hofmann aus Halle, Pauline Füg aus Würzburg, Richard Schuster aus Dresden und Johannes Berger aus Hannover mit eigenen und thematisch passenden Texten bei einem Slam Poetry-Show gegeneinander an. Anschließend spielen jeweils männliche und weibliche Künstler. So treten zunächst die Bands Fat Belly und Madame Puschkiin auf und präsentieren Punkrock mit Pop- und NDW-Anleihen. Danach geht es mit Hip-Hop weiter. Den weiblichen Part übernimmt Naya Isso aus Hamburg. Die Rapperin hat sich für ihren Song „Mädchenmukke“ nicht nur bei Lucilectric bedient, sie steht auch für eine kritische Auseinandersetzung mit der Geschlechterrollenfrage in der Popindustrie. „Ich würde es feiern, wenn ich irgendwann erreichen könnte, dass sich Mädchen hinsetzen und rappen“, sagt sie. Als männliche Vertreter des Genres tritt das Duo Tom Thaler & Basil aus Hamburg und Stuttgart auf, das mit seiner EP „Hier mit Dir“ als eine der Newcomer-Gruppen des Jahres gelten. Abschließend treffen die Bands Susanne Blech und Laing aufeinander. Susanne Blech verbindet seit 2004 Elekroklänge mit Rapelementen. Der Elektrosoul-Band Laing gelang mit ihrer Teilnahme am Bundesvision Song Contest und ihrer Trude-Herr-Adaption von „Morgens bin ich immer müde“ der Durchbruch. In diesem Jahr nahmen sie am Vorentscheid zum Eurovision Song Contest teil.

Das „Gleichstark“-Festival am 5. September kostet nur 5 Euro Eintritt zuzüglich Gebühren. Karten gibt es in den HAZ-Geschäftstellen und HAZ-Ticketshops. Los geht’s um 15.30 Uhr. Sämtliche Informationen zum Festival gibt es unter www.gleichstark.de.

Von Jan Sedelies

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