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Linksaktivisten besetzen Haus in Hannover

Linden-Nord Linksaktivisten besetzen Haus in Hannover

Vom Besitzen und Besetzen: Linksaktivisten haben in Hannover-Linden ein Haus besetzt, um das Flair des Stadtteils zu bewahren. Doch was kommt danach? Ein Besuch im Plenum.

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„Wir wollen keine Hierarchien“: Seit Mittwochabend ist das Haus in der Limmerstraße besetzt.

Quelle: Insa Catherine Hagemann

Ach nein, so richtig gut läuft die Sache nicht. Irgendwie hatten sie damit gerechnet, dass ein Typ kommt im Nadelstreifenanzug und mit einer dicken Limousine oder wenigstens einem schicken Cabrio. Der hätte dann gesagt: Dieses Haus gehört jetzt mir; was Sie hier machen ist illegal, und wenn Sie nicht gehen, dann räumt die Polizei die ganze Bude. Aber so ist es nicht gekommen, und das macht die Angelegenheit so schwierig.

Am Mittwochabend wurde ein Haus in der Limmerstraße in Hannover besetzt. Die Aktivisten protestieren gegen den Abriss des leerstehenden Gebäudes in Linden-Nord.

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Seit Mittwoch hält eine Gruppe linker Aktivisten das Haus Limmerstraße 98 besetzt und kämpft einen Kampf, der auch anderswo in Deutschland gekämpft wird, in Hamburg etwa. Linden-Nord soll Linden-Nord bleiben, sagen sie, was heißt, dass Wohnraum hier bezahlbar und die Szene so fröhlich linksalternativ bleiben soll, wie sie ist. Dazu sollen die Gebäude in der Limmerstraße 98 erhalten bleiben, in denen früher mal ein Fahrradgeschäft war. Am liebsten solle ein „autonomes Jugendzentrum“ hier einziehen, sagen sie, mit Werkstatt irgendwie. Dahinter liegt Grundsätzliches. Seit Jahren wird Linden schicker und teurer und angesagter, und bald, fürchten die Hausbesetzer, wird es sein Gesicht verloren haben. An Menschen wie den Kerl im Cabrio, der nicht kommt.

Das kompletten Artikel lesen Sie in der Sonnabendausgabe der HAZ oder alternativ im E-Paper.

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Gebäude bleibt okkupiert
Demonstration durch Hannover-Linden.

Die Besetzer des Hauses Limmerstraße 98 in Linden-Nord und dessen Besitzer kommen weiterhin nicht zusammen. Gespräche zwischen beiden Seiten blieben am Wochenende ohne Ergebnis. Als Reaktion demonstrierten am Sonntag rund 120 Mitglieder der linksalternativen Szene für den Erhalt des ehemaligen Fahrradgeschäftes.

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