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Aus der Stadt Linksaktivisten besetzen Haus in Hannover
Hannover Aus der Stadt Linksaktivisten besetzen Haus in Hannover
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15:10 04.06.2011
Von Felix Harbart
„Wir wollen keine Hierarchien“: Seit Mittwochabend ist das Haus in der Limmerstraße besetzt. Quelle: Insa Catherine Hagemann
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Ach nein, so richtig gut läuft die Sache nicht. Irgendwie hatten sie damit gerechnet, dass ein Typ kommt im Nadelstreifenanzug und mit einer dicken Limousine oder wenigstens einem schicken Cabrio. Der hätte dann gesagt: Dieses Haus gehört jetzt mir; was Sie hier machen ist illegal, und wenn Sie nicht gehen, dann räumt die Polizei die ganze Bude. Aber so ist es nicht gekommen, und das macht die Angelegenheit so schwierig.

Seit Mittwoch hält eine Gruppe linker Aktivisten das Haus Limmerstraße 98 besetzt und kämpft einen Kampf, der auch anderswo in Deutschland gekämpft wird, in Hamburg etwa. Linden-Nord soll Linden-Nord bleiben, sagen sie, was heißt, dass Wohnraum hier bezahlbar und die Szene so fröhlich linksalternativ bleiben soll, wie sie ist. Dazu sollen die Gebäude in der Limmerstraße 98 erhalten bleiben, in denen früher mal ein Fahrradgeschäft war. Am liebsten solle ein „autonomes Jugendzentrum“ hier einziehen, sagen sie, mit Werkstatt irgendwie. Dahinter liegt Grundsätzliches. Seit Jahren wird Linden schicker und teurer und angesagter, und bald, fürchten die Hausbesetzer, wird es sein Gesicht verloren haben. An Menschen wie den Kerl im Cabrio, der nicht kommt.

Das kompletten Artikel lesen Sie in der Sonnabendausgabe der HAZ oder alternativ im E-Paper.

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