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Lister Fuchs gefangen und eingeschläfert

Tier war an Räude erkränkt Lister Fuchs gefangen und eingeschläfert

Wochenlang war immer wieder ein Fuchs in der List in der Eilenriede gesehen worden. Zuletzt kam die Vermutung auf, dass das Tier krank sein könnte. Nun ist das Tier tot. Er war eingefangen worden und wurde eingeschläfert. Der Grund: Das Tier litt an Räude.

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Der Lister Fuchs ist tot. Eine HAZ-Leserin hatte ihn unlängst fotografiert.

Quelle: privat

Hannover. Der Fuchs vom Lister Turm lebt nicht mehr. Mitarbeiter der städtischen Forstverwaltung haben das Tier gestern Morgen mit einem Kescher gefangen und zur Untersuchung in die Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) gebracht. Die Tierärzte diagnostizierten Räude. Aus Gründen der Sicherheit und um dem Fuchs Qualen zu ersparen, ist das Tier, wie in solchen Fällen üblich, eingeschläfert worden.

„Diese Krankheit ist bei Füchsen kaum zu heilen, weil die langwierige Behandlung mit Injektionen in der Gefangenschaft zu starkem Stress führt, den die Tiere oftmals nicht überleben“, erklärt ein Stadtsprecher. Die Tierärzte gehen angesichts der Tatsache, dass der Fuchs zuletzt zunehmend Zutraulichkeit gegenüber Menschen zeigte, davon aus, dass er weitere Krankheiten hatte. In der freien Wildbahn wäre der Fuchs an der Räude, einem Milbenbefall, verendet.

Erst am Dienstagvormittag hatte HAZ-Leserin Cordula Geiseler das Tier in der Eilenriede gesehen.  "Der Fuchs sah sehr krank aus", berichtete sie. Die Frau machte Fotos von dem Tier, das sich näherte und ihr in den Fahrradreifen biss.

Nicht das erste Mal, dass der Fuchs in die Nähe der Menschen gekommen war. Im August war er mehrmals am Lister Turm gesehen worden. 

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