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Aus der Stadt Alles zum Wahltag in Hannover und dem Umland
Hannover Aus der Stadt Alles zum Wahltag in Hannover und dem Umland
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07:23 25.09.2017
Quelle: Montage HAZ
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In Hannover und Umland haben die großen Parteien kräftig Federn gelassen. In der eigentlich roten Hochburg Hannover ist die SPD nur noch 0,7 Prozentpunkte vor der CDU.

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Der Schock bei der SPD-Wahlparty: Alptekin Kirci, Yasmin Fahimi, Knud Hendricks, Doris Schröder-Köpf, Hauke Jagau, Stefan Schostok, Heidi Merk und Adis Ahmetovic sind entsetzt.

Die SPD, zur Bundestagswahl 2013 noch bei 35 Prozent in der Stadt Hannover, rutschte auf ein Ergebnis von 26,5 Prozent ab. Im Umland ging es von 34,5 auf etwa 28,3 Prozent.

Die CDU kam nur geringfügig besser weg. In Hannover sackte sie von 31,6 auf 25,8 Prozent, im Umland von 39,8 auf 33,2 Prozent.

Die Grünen stabilisierten sich in der Stadt als drittstärkste Kraft, in Hannover sogar deutlich zweistellig – auf ähnlichem Niveau wie 2013.

Die AfD kam in der Stadt entgegen dem Bundestrend nur auf den sechsten Platz, im Umland aber wie im Bund auf den dritten. Auch bei den Erststimmen holte sie im Umland ein überraschendes Ergebnis.

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Frühmorgens in Sehnde: Die ersten Wähler geben ihre Stimmen ab.

Verglichen mit der Bundestagswahl 2013 lag die Wahlbeteiligung in Hannover höher. Damals gingen nur knapp 73 Prozent der Wähler zu den Urnen. Bei dieser Wahl waren es 76 Prozent. Der Anteil der Briefwähler ist besonders hoch gewesen.

Hannovers SPD-Chef Alptekin Kirci sagte am Wahlabend, in der Opposition könne die SPD ihr „linkes Profil als Volkspartei schärfen“. Insgesamt sei das Wahlergebnis enttäuschend. „Die Große Koalition wurde abgewählt, die Nazis sind stark im Bundestag vertreten“, sagte er mit Blick auf die AfD. In Hannovers CDU blieb man trotz Verluste auf Bundesebene gelassen. Mit Rückgängen habe man gerechnet, sagt Hannovers CDU-Chef Dirk Toepffer. Die Stimmung sei aber „nicht so schlecht bei uns“.

Der Grünen-Abgeordnete Sven-Christian Kindler wird dem Bundestag über sein Listenplatz erneut angehören. Das gilt auch für Listenkandidaten von FDP und AfD. „Unser gutes Ergebnis und die Wahl von Grigorios Aggelidis und Ulla Ihnen in den Bundestag feiern wir“, sagte Hannovers FDP-Chef Patrick Döring. Auch Hannovers AfD-Chef Jörn König frohlockt. „Das ist das beste Ergebnis, mit dem eine neue Partei je in den Bundestag eingezogen ist“, sagte er. Er kommt über den Listenplatz in den Bundestag. Die Linken in Hannover zeigten sich zufrieden mit ihrem Ergebnis.

Der Live-Ticker zum Nachlesen:

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