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Nur vereinzelte Scharmützel in der City

Hooligan-Demo Nur vereinzelte Scharmützel in der City

Mit Hochspannung haben Polizei, Hannoveraner und Demonstranten auf diesen Sonnabend geblickt: Die Veranstaltungen von den Hooligans und die Gegendemonstrationen sind nun beendet. Die Ereignisse des Tages im Minutenprotokoll zum Nachlesen.

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Die Demo am ZOB.

Quelle: HAZ

+++ 19.46 Uhr: Ein Nachtrag: In einer ersten Bilanz ist die Polizei mit ihrem Sicherheitskonzept zufrieden gewesen. Bei der Hooligan-Demo seien insgesamt 3200 Teilnehmer gewesen, von denen einige auf dem Hinweg Pyrotechnik gezündet hätten. Von der Gegendemonstration erwähnt die Polizei besonders die Szene, wo einige aus dem Zug Polizisten an einer Straßensperre an der Königstraße / Berliner Allee angegriffen hätten. Die Beamten konnten sich in Sicherheit bringen, ihr zurückgelassenes Fahrzeug wurde jedoch stark beschädigt.

+++ 18.36 Uhr: Wir beenden den Live-Ticker und hoffen auf einen friedlichen Abend!

+++ 18.20 Uhr: Am Bahnhof ist es noch einmal laut geworden: Die Polizei hat etwa 120 Linke durch die Passarelle zum Bahnhof begleitet, um die Gegendemonstranten am Gleis 8 in den Zug nach Hamburg zu setzen.

+++ 18.29 Uhr: Die Polizei zieht eine erste Bilanz: Bis auf "kleinere Vorkommnisse" in der Innenstadt sei es ruhig, die meisten Demonstranten hätten die Stadt verlassen.

+++ 18.20 Uhr: Die Buslinien 100/200 und 120 von der Üstra fahren wieder normal, 121, 128 und 134 dagegen weiter die Umleitungsstrecken. Bis auf die Linie 10 fahren alle Stadtbahnen wieder normal.

+++ 17.55 Uhr: Für die Einzelhändler in der Stadt war es kein guter Tag. In den Kaufhäusern klagten die Geschäftsleute über Einbußen von bis zu 50 Prozent.

+++ 17.33 Uhr: Der Polizei-Reporter meldet noch, dass anscheinend ein Hooligan in der Herschelstraße zusammengeschlagen und ins Krankenhaus eingeliefert worden ist.

+++ 17.22 Uhr: Der Zug der etwa 500 Gegendemonstranten hat die Christuskirche erreicht und die Veranstaltung dort beendet.

+++ 17.03 Uhr: Frieden am Flügel: Schon in Köln hatte er versucht die Massen mit seinem Spiel zu beruhigen. Klavierkünstler Davide Martello hatte sein Instrument am Abend auch unter der Raschplatzbrücke aufgestellt.

  +++ 16.52 Uhr: Einzelne Hooligans – laut HAZ-Reporter ziemlich angetrunken – wollen in den Bahnhof. Die Polizei verhindert dies. Kurzum: Das Gros der Demonstranten war heute friedlich und ist längst auf dem Heimweg, Versprengte beider Lager suchen nun noch Ärger. Das dürfte noch einige Zeit so bleiben.

+++ 16.48 Uhr: Randale in der Bahnhofstraße zwischen Kaufhof und New Yorker, meldet ein HAZ-Reporter. Mehrere Hundert Polizisten und einige Linke stehen sich gegenüber. Betrunkene Linke würden versuchen, die Polizei zu provozieren.

+++ 16.39 Uhr: Noch Einschränkungen im ÖPNV: Die Regiobus-Linien 300, 500 und 700 fahren ebenfalls den ganzen Tag von Pattensen, Gehrden bzw. Seelze kommend nur bis zum Goetheplatz. Die Haltestellen Steintor, Hauptbahnhof/Ernst-August-Platz und Hannover ZOB entfallen.

+++ 16.35 Uhr: In der Innenstadt gibt es vereinzelte Scharmützel von Rechten und Linken. Die Polizei versucht dies zu verhindern, wo sie kann.

+++ 16.33 Uhr: Reisende haben wieder Zugang zum Bahnhof, auch wenn noch Absperrgitter aufgestellt sind. Also: Wer mit dem Zug fahren will, kann dies tun. Die Sperrung vorhin war notwendig, um ein Aufeinandertreffen von Demonstranten bei der Abreise zu vermeiden, sagt ein HAZ-Reporter.

+++ 16.25 Uhr: Die Umleitung der Linien 10 und 17 bleibt heute übrigens den ganzen Tag bestehen. Die Linie 10 fährt wie im Nachtsternverkehr ab Haltestelle Glocksee über Goetheplatz (Haltestelle in der Humboldtstraße), Humboldtstraße und die Tunnelstrecke mit den Stationen Waterloo, Markthalle/Landtag und Kröpcke zur Station Hauptbahnhof. Die Linie 17 fährt ab der Haltestelle Humboldtstraße über Goetheplatz (Haltestelle in der Humboldtstraße) und Glocksee zur Haltestelle Glocksee/Betriebshof. Noch keine Informationen gibt es zu den Buslinien 100, 200, 120, 121, 128, 134. Sie müssen seit Beginn der Demos umgeleitet worden. Wann diese Umleitungen aufgehoben werden, ist derzeit unklar.

+++ 16.19 Uhr: Vor dem Hauptbahnhof versuchte eine Gruppe linker Demonstranten in den Bahnhof zu gelangen, sie werden von der Polizei in Schach gehalten. Auf der anderen Seite des Bahnhofs, Richtung Innenstadt, wirkt die Lage dagegen ruhig und friedlich.

+++ 16.16 Uhr: Laut Polizei haben alle Teilnehmer der Hooligan-Demo am ZOB den Platz verlassen.

+++ 16.14 Uhr: Die Gegendemonstration am Andreas-Hermes-Platz ist nun endgültig aufgelöst. Die formieren sich und wollen zur Christuskirche in der Nordstadt ziehen – nicht zur Kornstraße, wie wir zuerst geschrieben hatten.

+++ 16.09 Uhr: Kuriose Szene im Hauptbahnhof: Die HoGeSa-Hooligans, hungrig von vier Stunden Aufmarsch am ZOB, stehen bei Ditsch im Hauptbahnhof an. Das Personal dort aber ist ausschließlich ausländischer Herkunft. Und so müssen die Hooligans, die eben noch ausländerfeindliche Parolen geölten, an der Ditsch-Kasse freundlich um Käsepizza und Salamibrötchen bitten.

+++ 16.05 Uhr: Die allermeisten Demonstranten sind friedlich durch die Stadt gezogen. Nun nach Auflösung der Demo trinken einige am Kröpcke in entspannter Atmosphäre ein Bier, wie ein HAZ-Reporter berichtet. Ein paar Meter weiter am Bahnhof ist die Stimmung dagegen etwas aufgewühlter.

+++ 15.56 Uhr: Die Polizei hat den Bahnhof weiträumig abgeriegelt. Laut unserem Reporter kommt niemand dorthin. Zugfahrten ab Hauptbahnhof sind für Reisende derzeit also nicht möglich. Die Polizei will so Auseinandersetzungen vermeiden.

+++ 15.49 Uhr: Viele Hooligans treten per Bus den Heimweg an.

+++ 15.43 Uhr: Laut Polizei haben sich rund 150 Linke zu einer Spontankundgebung an der Ecke Hamburger Allee / Celler Straße.

+++ 15.33 Uhr: Die betroffene Ecke ist komplett gesperrt, ein Durchkommen wird es hier in nächster Zeit nicht geben.

+++ 15.33 Uhr: An der Ecke Hamburger Allee/ Celler Straße kommt es zu Rangeleien zwischen linken Demonstranten und der Polizei. Offenbar hatten einige der Linken versucht durchzubrechen. Die Einsatzkräfte kesseln sie ein und versuchen die Lage zu beruhigen.

+++ 15.30 Uhr: Ein HAZ-Reporter meldet, dass die Bierstube "Larifari" in der Andreastraße angegriffen worden ist: Bengalische Feuer wurden gezündet, Stühle flogen ins Fenster und es gab Rufe:" Nazischweine". Polizei war nicht in der Nähe.

+++ 15.28 Uhr: Aus der Innenstadt ist die Polizei abgezogen, dennoch haben sich Zivilpolizisten postiert, die die Lage beobachten. In der City ist es für einen Sonnabendnachmittag ungewöhnlich leer. Offenbar haben dich viele Kunden durch die angekündigten Demonstrationen abschrecken lassen. Beispielsweise melden die Kaufhäuser Umsatzeinbrüche voneinander 50 Prozent.

+++ 15.24 Uhr: Die Einsatzkräfte am ZOB teilen die Teilnehmer der HogeSa-Kundgebung in zwei Gruppen. Die Demonstranten, die mit Zügen nach Hause wollen, werden zum Bahnhof geleitet. Wer mit dem Pkw oder einem Bus nach Hause fährt, muss das Gelände am Fernsehturm verlassen.

Der Protest von 3200 Hooligans und Rechtsextremen in Hannover ist weitgehend friedlich verlaufen. Einen Polizeieinsatz dieser Größenordnung hatte es jedoch seit Jahren in Hannover nicht mehr gegeben.

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+++ 15.18 Uhr: Die Polizei hat sich wieder vom Gelände der Hooligan-Demo zurückgezogen. Viele der Kundgebungsteilnehmer verlassen das Gelände jetzt und machen sich offenbar auf den Heimweg. Eine große Gruppe linker Gegendemonstranten macht sich über die Friedastraße durch die Oststadt auf den Weg zu ihren Bussen, um den Heimweg nach Berlin anzutreten. Sie werden von einem Großaufgebot Polizisten begleitet.

+++ 15.11 Uhr: Nachdem die Hooligans ihre Demonstranten wieder unter Kontrolle hatten, hatten sie die Polizei aufgefordert, das Gelände wieder zu verlassen. Die Einsatzkräfte blieben, nun rücken sogar noch mehr Polizisten auf den ZOB vor.

+++ 15.08 Uhr: Auch die Gegendemonstration der Linken am Andreas-Hermes-Platz ist beendet. Per Lautsprecher wird durchgesagt, dass sich die Teilnehmer nur in größeren Gruppen bewegen und den Bahnhof meiden sollten, weil sich dort noch Hooligans herumtrieben.

+++ 15.05 Uhr: Nach der Auflösung haben Hooligans versucht die Absperrungen zu durchbrechen, sind aber von ihren eigenen Anhängern zurückgedrängt worden. Die HogeSa-Demonstranten bilden eine Kette, um ihre Leute in Schach zu halten. Die Polizei geht mit zusätzlichen Einsatzkräften auf den Platz, um die Lage zu beruhigen.

+++ 15.03 Uhr: Unser Reporter am ZOB meldet, die Hooligan-Demo ist aufgelöst. Nur wenige Minuten später bestätigt die Polizei das. Damit endet die Kundgebung eine Stunde früher als geplant.

+++ 15.01 Uhr: Nach Angaben der Polizei hat sich die Lage insgesamt wieder beruhigt. Hoffen wir, dass es friedlich bleibt.

+++ 14.55 Uhr: Auf dem Andreas-Hermes-Platz wird es ruhiger. "Wir beschallen noch ein bißchen die Hooligans, vielleicht bringt es ja was", tönt es vom Lautsprecherwagen der Gegendemo. Die Musik spielt weiter, aber zahlreiche Teilnehmer verlassen nach und nach die Demo. 

+++ 14.52 Uhr: Bei der HogeSa-Kundgebung ist man immer noch damit beschäftigt, die eigenen Leute zurückzuhalten. "Bitte geht zurück zur Veranstaltung", heißt es in Lautsprecherdurchsagen. In der linken Demonstrantengruppe gibt es derweil Redebeiträge und Musik.

+++ 14.47 Uhr: Vor einigen Minuten will ein junger Mann mit einer Sporttasche vom Weißekreuzplatz in Richtung Hauptbahnhof. Ein Polizist hält ihn an und will einen Blick in die Tasche werfen. Der junge Mann fördert verschwitztes Sportzeug zutage. "Vielen Dank und schönen Samstag", sagt der Polizist.

+++ 14.41 Uhr: Die Polizei verlegt zahlreiche Einsatzkräfte, die vor dem Bahnhof gewartet haben, Richtung ZOB.

+++ 14.34 Uhr: Die Einsatzkräfte haben die linken Demonstranten erneut aufgefordert, die Vermummungen abzunehmen.

+++ 14.30 Uhr: Die Polizei teilt mit, sie sei an der Königsstraße, Ecke Berliner Allee von linken Demonstrationsteilnehmern angegriffen worden. Die Beamten blieben unverletzt. Das zurückgelassene Fahrzeug wurde nach Angaben der Polizei von den Angreifern erheblich beschädigt.

+++ 14.28 Uhr: Durchsage im Hauptbahnhof: Teilnehmer der HogeSa-Demo, die zur Stadtbahn oder in die Innenstadt wollen, werden gebeten die Landespolizei anzusprechen.

+++ 14.26 Uhr: Die Lage hat sich am ZOB wieder etwas beruhigt.

+++ 14.24 Uhr: Im Bahnhof versuchen Hooligans und Neonazis durch die Absperrung der Polizei zu gelangen, um in die City zu kommen. Die Beamten lassen die Frauen und Männer derzeit nicht durch.

+++ 14.16 Uhr: „Wir lassen uns nicht provozieren, wir haben das nicht nötig": Mit Durchsagen per Megaphon versuchen die HogeSa-Demonstranten die Mitstreiter zurückzuordnern, die sich vermummt haben und dem Demozug der Linken genähert haben. Die Ansagen scheinen zunächst Wirkung zu zeigen, doch die Lautsprecherdurchsagen der Linken sind ebenfalls zu hören - und heizen die Stimmung am ZOB wieder an. Ein Bäller fliegt aus den Reihen der Rechten auf die Polizei.

+++ 14.13 Uhr: Alle Geschäfte im Hauptbahnhof auf der nördlichen Seite haben jetzt geschlossen. Die Läden liegen auf der nördlichen Seite im Bahnhof, auf der die Teilnehmer der Neonazidemo langsam zu ihren Zügen ziehen.

+++ 14.09 Uhr: Eine kleine Gruppe der HogeSa-Demonstraten bewegt sich an die Stelle, wo sie den linken Demonstranten am nächsten sind. Sie sind zum Teil vermummt, warten ab, was von der Gegenseite kommt. Dazwischen steht auf beiden Seiten ein massives Aufgebot von Polizisten.

+++ 14.07 Uhr: Die Polizei hat jetzt den Einsatz von Wasserwerfern angedroht, weil die Linken konsequent Böller und Flaschen werfen.

+++ 14.04 Uhr: Die Hälfte der 3000 Hooligans hört ihren Rednern nicht mehr zu und strebt dem Ende des Platzes entgegen, um dort die Linken zu erwarten, die schon zu hören sind.

+++ 14.02 Uhr: Die Lage im Zug der Gegendemonstranten hat sich beruhigt, was vor allem an der ernormen Polizeipräsenz liegt. Der Zug nähert sich jetzt dem Andreas-Hermes-Platz.

+++ 13.59 Uhr: So viele Polizisten hat Hannovers Innenstadt selten gesehen. Dresden, Stuttgart, Magdeburg - die Einsatzwagen kommen aus dem gesamten Bundesgebiet. Auch rund um die Oper stehen die Fahrzeuge der Polizei, allerdings herrscht hier für einen Samstag beinahe gespenstische Ruhe.

+++ 13.56 Uhr: Es geht feindselig weiter: Ein erster Böller ist explodiert. Die Polizei setzt die Reiterstaffel und Hunde ein, um den Zug der Gegendemonstranten auf der abgesprochenen Route zu halten.

+++ 13.49 Uhr: Es wird hitzig: An der Ecke Berliner Allee/ Königsstraße wollten einige Gegendemonstranten die Polizeisperre durchbrechen, um in Richtung ZOB zu gelangen. Flaschen flogen. Die Polizei verhinderte den Durchbruch.

+++ 13.47 Uhr: Die ersten Hooligans wollen aber bereits wieder nach Hause. Etwa 100 haben versucht die Demo zu verlassen. Die Polizei hat Absprachen mit dem Veranstalter getroffen. Nur wer mit dem Zug oder der Stadtbahn angereist ist, darf das Demo-Gelände verlassen. Wer mit dem Auto da ist, muss bleiben.

+++ 13.41 Uhr: Entgegen einer Twitter-Meldung sind genug Ordner bei der Hooligan-Demo am ZOB zugegegen. Die Ordner-Liste ist nach Angaben der Polizei fristgerecht eingereicht worden. 3000 Hooligans sollen jetzt vor Ort sein. In Richtung Andreas-Thielen-Platz ziehen sich die Polizeikräfte zusammen.

+++ 13.33 Uhr: Es waren die Niedersächsischen Polizisten rechts vom Gegendemozug, die die Helme abgenommen haben (Kennung: NI). Die Rheinland-Pfälzer (Kennung: RP) auf der linken Seite haben ihre Helme auf den Köpfen gelassen.

+++ 13.28 Uhr: Ein großer Block vermummte Gegendemonstranten für jetzt den Zug durch die Innenstadt an. Sie skandieren polizeifeindliche Parolen. Vom Führungswagen der Gegendemo kam wenige Minuten zuvor diese Ansage: "Hinter dem Hauptbahnhof haben sich 2000 Rassisten versammelt, wir gehen jetzt da hin und sagen Ihnen, was wir von Ihnen halten."

+++ 13.24 Uhr: Die Rede von Michael Stürzenberger auf der Hooligan-Demo ist vorbei. Musik der Gruppe "Kategorie C", die nicht live spielen durfte, kommt jetzt vom Band.

+++ 13.21 Uhr:  Der Demonstrationszug der Gegendemonstranten hat sich wieder in Bewegung gesetzt.

+++ 13.18 Uhr: Der Demozug ist in Höhe der Marktkirche stehengeblieben. "Wir werden nicht weitergehen, bis Ihr nicht die Helme abgenommen habt", heißt es über Lautsprecher in Richtung der Polizisten. Die Helme seien "eine Provokation - wir sind hier die Guten." Als erste Beamte die Helme abnehmen, gibt es lautstarken Applaus. Der Großteil der Polizisten behält die Helme aber auf.

+++ 13:14 Uhr: Ein HAZ-Reporter berichtet, dass die allermeisten Gegendemonstranten, die durch die Innenstadt ziehen, friedlich sind. Einige aber hätten sich vermummt und seien offensichtlich auf Krawall aus.

+++ 13.11 Uhr: Die Üstra weist darauf hin, dass die Busse der Linien 100/200, 120, 121, 128 und 134 weiterhin umgeleitet werden und nicht in der City verkehren.

+++ 13.08 Uhr: Michael Stürzenberger, Islamkritiker und Bundesvorsitzender der rechtspopulistischen Kleinpartei „Die Freiheit“, hat auf der Hooligan-Demo am ZOB gesprochen. Er hielt den Koran in die Höhe, bezeichnete ihn als "Betriebsanleitung der Salafisten" und rief der Menge zu: "Wollt ihr Salafismus oder Freiheit?"

+++ 13.03 Uhr: Am Steintorplatz haben sich die Demonstranten in Bewegung gesetzt. Sie werden über eine festgelegte Route zum Andreas-Hermes-Platz geführt. Dort soll dann die Abschlusskundgebung stattfinden.

+++ 12.57 Uhr: "Liebe Polizei, lasst uns endlich los": Am Steintorplatz werden die Teilnehmer der Gegenkundgebung langsam unruhig. Um 13 Uhr sollte der Marsch durch die Stadt starten, noch aber wirkt es hier nicht, als würde es losgehen.

+++ 12.51 Uhr: Hannes Ostendorf, Sänger der "Kategorie C", wollte in Hannover reden. Nach einem Gespräch mit der Polizei wird er dies nun nicht tun.

+++ 12.48 Uhr: Die Reden auf der Goseriede sind beendet. Jetzt gibt es noch Livemusik. Die Demonstration löst sich langsam auf.

+++ 12.45 Uhr: Die Hooligan-Gruppe "Beserker Pforzheim", die in Köln im Oktober so viel Ärger bereit hat, ist am ZOB gesichtet worden.

+++ 12.43 Uhr: Die Hooligan-Demo am ZOB beginnt mit dem Verlesen der Auflagen.

+++ 12.41 Uhr: Die Polizei hat neue Zahlen mitgeteilt: Am ZOB haben sich 1800 Hooligans eingefunden. Bei den Gegendemonstrationen sind es 1500 am Steintorplatz und 1600 an der Goseriede. Der Andreas-Hermes-Platz füllt sich auch langsam.

+++ 12.35 Uhr: Die Band darf nicht spielen, trotzdem ist Hannes Ostendorf, Sänger von "Kategorie C" mit einem schwarzen Van am ZOB vorgefahren.

+++ 12.31 Uhr: Immer mehr Menschen am Steintor: Langsam macht man sich bereit für den Demonstrationszug durch die Stadt. Er soll um 13 Uhr starten.

+++ 12.23 Uhr: Auch am Steintorplatz steigt die Zahl der Teilnehmer. Etwa 1500 Menschen haben sich mittlerweile dort eingefunden.  In der Innenstadt wird es dagegen kein guter Tag für die Händler. Unsere HAZ-Reporter berichten, dass nur ein Bruchteil der Menschen, die sonst shoppen gehen, zum Einkaufen gekommen ist. An einigen Orten sieht man schwarz gekleidete Gruppen mit abgeklebten Symbolen auf den Jacken. Eine Hundertschaft der Polizei aus Sachsen-Anhalt sorgt am Kröpcke für Sicherheit, hier ist alles friedlich.

Während sich die Hooligans in Hannover zu ihrem Aufmarsch rüsten, haben Gegendemonstrationen begonnen. Klicken Sie sich hier durch die Eindrücke. 

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+++ 12.19 Uhr: Etwa 1200 Teilnehmer haben sich nach Angaben der Polizei bei der HogeSa-Kundgebung versammelt. Einige Transparente und Deutschlandfahnen sind zu sehen. Menschliche Bedürfnisse machen derweil auch vor den Demonstranten nicht Halt: Weil es nichts zu essen gibt und sie Hunger haben, lassen sich einige Teilnehmer Pizza zum ZOB liefern.

+++ 12.05 Uhr: Rund 1500 bis 2000 Menschen haben sich inzwischen auf der Goseriede zur Kundgebung "Bunt statt Braun" versammelt. Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann sagte: "Wir sind für ein buntes, liebens- und lebenswertes Hannover, das nicht von Gewalt toleriert wird. Die Kinder dieser Erde dürfen überall auf der Erde zuhause sein. " Innenminister Boris Pistorius (SPD) beonte, er sei hier als Bürger und als Innenminister um Flagge zu zeigen. "Gemeinsam stehen wir hier für die Demokratie." OB Schostok sagte, man wolle die Ewiggstrigen hier nicht sehen, nicht haben und nicht hören. Zwischen den Reden gibt es immer wieder Livemusik. Kinder lassen sich Autogramme von Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth und Landesbischof Ralf Meister geben.

+++ 11.59 Uhr: Über dem ZOB kreist ein Hubschrauber der Bundespolizei. Noch immer sind nach Angaben der Beamten einige Demonstranten in Bussen und privaten Pkw unterwegs. Wie viele noch eintreffen werden, konnten sie aber nicht sagen. Per Lautsprecherdurchsage sind die Teilnehmer von der Bühne aus aufgefordert worden nicht mit der Presse zu sprechen. Die Ansage ist mit lautem Applaus gefeiert worden.

+++ 11.52 Uhr: Auch der kleine Penny-Markt am Steintor hat jetzt vernagelte Scheiben. Mitarbeiter der Firma Burckhardt haben sämtliche Schaufenster mit Kunststoffplatten verbrettert. In der Nachbarschaft finden sowohl die "Bunt statt Braun"-Kundgebung auf dem Goseriedeplatz statt wie auch die von Schwarzgekleideten geprägte Gegendemo auf dem Steintorplatz.

+++ 11.49 Uhr: Unser HAZ-Reporter vor Ort berichtet, dass die Stimmung aggressiver wird. Die Hooligans pöbeln Pressevertreter an. Ein Demo-Teilnehmer brüllt laut Unverständliches über den Platz.

+++ 11.44 Uhr: Die Versammlung am ZOB wird nach Angaben der Polizei nicht vor 12:15 Uhr starten. Aktuell sind demnach rund 650 Personen auf dem Platz.

+++ 11.41 Uhr: Die für heute angekündigte Demonstration der rechtsextremen Partei „Die Rechte“ in Wuppertal ist abgesagt worden. Der Kreisverband der Partei, der insgesamt drei Kundgebungen zum Thema „Für ein nationales Jugendzentrum“ angemeldet hatte, sagte die Veranstaltung am Morgen telefonisch ab, wie die Polizei in Wuppertal mitteilte.

+++ 11.36 Uhr: Knapp 1000 Menschen stehen auf dem Goseriede-Platz. Oberbürgermeister Stefan Schostok und Regionspräsident Hauke Jagau sind eingetroffen. Auch die FDP ist mit dem früheren Landesminister Walter Hirche und Stadtfraktionschef Wilfried Engelke vertreten. IG-Metall-Bezirksleiter sagt in seiner Rede, Hooligans und Neonazis hätten in Hannover keine Chance: "Haut ab, das ist unsere Stadt!" Auch Innenminister Boris Pistorius und Landesbischof Ralf Meister sind auf die Goseriede gekommen. "Rassismus und Gewalt gehören nicht nach Hannover", sagt ob Schostok.

+++ 11.31 Uhr: Kommando zurück:Die Demo hat doch noch nicht begonnen. Die Durchsage galt den Ordnern, die sich sammeln sollten. Polizeipräsident Volker Kluwe, Landespolizeipräsident Uwe Bineas und der Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt sind vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

+++ 11.23 Uhr: Die Hooligans beginnen mit ihrer Kundgebung. Am ZOB gibt es erste Lautsprecherdurchsagen, die Masse bewegt sich in Richtung Bühne. Immer mehr Teilnehmer kommen hinzu.

+++ 11.19 Uhr: Die Versammlung am Steintorplatz ist mittlerweile rapide gewachsen. Nach Angaben von Einsatzleiter Hauptkommissar Matthias Ulrich sind etwa 1200 Teilnehmer vor Ort. Die jüngste Verstärkung per Bus aus Lübeck. Vom Führungswagen kommt laute Popmusik vom Band, Flugblätter werden verteilt und die Kaffeebuden machen heute guten Umsatz. Die Stimmung erinnert bislang eher an ein Volksfest als an eine Demonstration. Der Demonstrationszug zum Andreas-Hermes-Platz soll wie bereits erwähnt um 13 Uhr starten. Das bestätigte Ulrich auf Anfrage der HAZ. Die Verzögerung kommt auf Wunsch der Veranstalter zustande, die noch auf weitere Teilnehmer warten wollten. Der Zug wird sich nach Angaben von Ulrich aber nur in Bewegung setzen, wenn auch diese Demonstranten ihre Auflagen erfüllen.

+++ 11.11 Uhr: Am eigentlichen Schauplatz am ZOB haben sich mittlerweile 700 Hooligans versammelt. Stetig werden es mehr. Auch ein Kind ist bei der Demonstration, offenbar hat ein Vater das Mädchen mitgebracht. Der Beginn der Hooligan-Kundgebung wird sich allerdings noch hinziehen: Der Aufbau läuft noch immer.

+++ 11.07 Uhr: Der Platz an der Goseriede, wo Kirchen, Gewerkschaften und Parteien zum friedlichen Protest aufgerufen haben, füllt sich langsam. Auf den meisten Fahnen sind die Logos der IG-Metall und der SPD zu sehen.  Inzwischen haben sich rund 500 Menschen aversammelt, darunter auch die Bundestagsabgeordneten Edelgard Bulmahn und Matthias Miersch (beide SPD) sowie die ehemalige Bundesvorsitzende der Grünen, Claudia Roth.

+++ 10.56 Uhr: Am Hauptbahnhof ist eine größere Gruppe von Hooligans eingetroffen. Sie skandieren "Hooligans, Deutschland, Hooligans, Deutschland", müssen aber bevor sie auf den Platz, noch durch die Polizeikontrollen. Am alten ZOB ist derweil in einem weißen Truck eine Bühne mit Musikinstrumenten und Anlage aufgebaut worden.

+++ 10.42 Uhr: Die Polizei berichtet, dass es am Hauptbahnhof wegen der Demo zu Behinderungen im Stadtbahnverkehr kommt. Sie bittet Reisende, andere Haltestellen als den Hauptbahnhof zu nutzen.

+++ 10.37 Uhr: Angst vor Krawallen: Zahlreiche Geschäfte in der City haben Sicherheitsdienste engagiert, zum Beispiel Douglas oder Esprit.

+++ 10.30 Uhr: Die HAZ-Redakteure am Steintor berichten, dass kontinuierlich neue Demonstranten zur linken Demo dazustoßen - etwa 500 Menschen sind mittlerweile dort. Viele weitere werden erwartet, sie verspäten sich aber "aus verkehrstechnischen Gründen".

+++ 10.17 Uhr: Am Steintorplatz beginnt in diesen Minuten die Gegendemonstration der linken Gruppen. Die Teilnehmer wärmen sich mit Musik auf - etwa 300 sind nach Polizeiangaben mittlerweile vor Ort, darunter auch zahlreiche Anhänger der Partei "Die Linke". Die Demonstranten sollen bis etwa 13 Uhr am Platz bleiben, bis sie durch die Stadt zum Andreas-Hermes-Platz ziehen, wo die Schlusskundgebung stattfinden soll.

+++10.00 Uhr: Auch am Hauptbahnhof ist nach Angaben der Bundespolizei noch alles friedlich. Rund um den ZOB hat die Polizei allerdings mindestens acht Wasserwerfer postiert. Der neue Busbahnhof soll mit Beginn der Demonstration mit Gittern geschützt werden. Die ersten Hooligans werden in Kürze erwartet. 180 bis 200 von ihnen treffen mit einem Zug aus Richtung Dortmund ein. Auch aus Halle werden etwa 200 erwartet. Aus Göttingen sollen dagegen etwa 200 linke Demonstranten eintreffen.

Der Protest von 3200 Hooligans und Rechtsextremen in Hannover ist weitgehend friedlich verlaufen. Einen Polizeieinsatz dieser Größenordnung hatte es jedoch seit Jahren in Hannover nicht mehr gegeben.

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+++ 9.57 Uhr: Noch ist es am Steintor ruhig. Nur etwa 30 bis 40 Demonstranten sind bis jetzt da. Ihnen gegenüber steht eine komplette Hundertschaft der Polizei. Alles ist voller Polizeiautos.

+++ 9.50 Uhr: Wer rund um den Hauptbahnhof parken will, muss sich heute umstellen:Das Parkhaus im Hauptbahnhof ist von den Sperrungen wegen der Demo ebenfalls betroffen. Seit 7 Uhr ist die Einfahrt von der Rundestraße aus bis zum Ende der polizeilichen Maßnahme nicht mehr möglich. Die Ausfahrt dagegen ist jederzeit möglich. Gesperrt ist ebenfalls die Tiefgarage am Raschplatz in der Berliner Allee.

+++ 9.40 Uhr: Am Bahnhof hat die Polizei Absperrgitter aufgestellt - auch überall an den Gleisen. Der Seiteneingang zum ZOB ist nicht passierbar. Die Polizei hat an dieser Seite einen Wasserwerfer aufgestellt. Der normale Bahnverkehr läuft ansonsten derzeit noch problemlos.

+++ 9.35 Uhr: Schon am frühen Morgen hat die Polizei mit Autokontrollen auf den Straßen begonnen. Zum Beispiel auf der B6 in Richtung Zentrum.

+++ 9.30 Uhr: Am Morgen sind zahlreiche der 17 Gegendemonstrationen abgesagt worden. Wie die Polizei mitteilte, sind die Kundgebungen am Theodor-Lessing Platz, Aegidientorplatz, Lodemannweg, Friedrichswall / Willi-Brandt-Allee, Friedrichswall / Culemannstraße, Waterlooplatz, Engelbosteler Damm, Braunschweiger Platz sowie am Köbelinger Markt und am Klagesmarkt abgesagt.

+++ 9.20 Uhr: Rund um den  ZOB werden heute wegen der Demo einige Straßen gesperrt. Betroffen ist die Berliner und die Hamburger Allee, einschließlich der Raschplatzhochbrücke in beiden Richtungen zwischen der Celler Straße und der Königstraße. Die Lister Meile vom Ernst-August-Platz bis zur Rundestraße sowie die Rundestraße selbst. Zudem ist auch die Fernroder Straße vom Ernst-August-Platz bis zur Rundestraße nicht befahrbar. In der gesamten Innenstadt kann es wegen der verschiedenen Demonstrationen zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Aus Angst vor möglichen Schäden durch die HoGeSa-Demo am Sonnabend werden die Glasfassaden mit Holzplatten geschützt. Auch im Verkehr werden Vorsichtsmaßnahmen getroffen.

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+++ 9.15 Uhr: Trotz der Demo auf dem ZOB soll der normale Betrieb im Hauptbahnhof heute nicht beeinträchtigt sein. Alle Geschäfte in der Ladenzeile haben geöffnet. Bahnreisende können wie sonst auch ihre Züge erreichen. Die Teilnehmer der HoGeSa-Veranstaltung werden auf den Gleisen von den Beamten in Empfang genommen und durch den Posttunnel zum Versammlungsort gebracht.

+++ 9.00 Uhr: Die Demonstration der Hooligans und der Rechtsextremen ist zwischen 11 und 16 Uhr auf dem gesamten Gelände des zentralen Omnibusbahnhofs geplant. Die Rundestraße wird deswegen gesperrt. Das Verwaltungsgericht und die Polizei haben den Veranstaltern extrem hohe Auflagen gemacht. So müssen alle Teilnehmer einzeln durchsucht werden. Alle Ordner müssen sich einem Alkoholtest unterziehen. Wer mehr als 0,3 Promille hat, darf die Funktion nicht ausüben. Deswegen darf bezweifelt werden, ob die Demo pünktlich beginnen kann. Die Polizei geht weiterhin von rund 5000 Teilnehmern aus und rechnet damit, dass es rund um den Bahnhof zu Ausschreitungen kommt.

tm/sag/mak/cli/med/sbü

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