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M1-Tankstelle will nicht neuer Tuningtreff sein

Flughafemstraße M1-Tankstelle will nicht neuer Tuningtreff sein

Das Treffen von mehr als 400 Autotunern mit rund 200 aufgemotzten Wagen an der Flughafenstraße am vergangenen Freitag wird sich wohl nicht wiederholen. Zumindest wenn es nach dem Veranstalter der Zusammenkunft und dem Betreiber der M1-Tankstelle geht. Die fühlten sich mit der Menge überfordert.

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Rund 400 Tuning-Fans mit 200 Autos folgten dem Aufruf am vergangenen Freitag.

Quelle: Dillenberg

Hannover. „Das war eine einmalige Geschichte“, sagt M1-Pächter Ingo Franz, der von der Menge der Tuning-Fans, die sich am Freitag ab 20 Uhr auf seinem Gelände einfanden, überrumpelt wurde. „Der Organisator hatte sich zuvor an uns gewandt und gesagt, es handele sich nur um rund 50 Personen mit maximal 30 Autos.“

Dass letztlich etwa acht mal so viele Teilnehmer an die Tankstelle kamen, ist auch dem Initiator unangenehm. „Das ist ein bisschen aus dem Ruder gelaufen“, sagt der 32-Jährige aus Hannover. Eigentlich hatte er die Gruppe auf Facebook gegründet, weil man sich „in kleiner Runde einfach auf einen Kaffee oder einen Kakao treffen wollte“. Dass dann wesentlich mehr Tuner dem Aufruf im Internet folgten, habe er nicht voraussehen können. „Die Menge ist aber schon allein von der Örtlichkeit nicht zu bewältigen“, sagt er und rudert auf seiner Facebook-Seite zurück. „Das Treffen am Freitag an der M1 an der Flughafenstraße war ein Pilotprojekt und wir haben bereits Rücksprache mit den entsprechenden Betreibern gehalten und es wird vorerst keine weiteren Treffen dort geben“, heißt es dort in einem Statement.

Tüftler, Tuner und Autofans haben sich am Freitag zum jährlichen "Carfreitag" in Langenhagen getroffen.

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Nun muss er darauf hoffen, dass sich diese Ankündigung genauso schnell im Internet verbreitet, wie sein Aufruf zu dem Treffen am vergangenen Freitag. Offenbar andere Mitglieder der Tuningszene legten am Montag auf Facebook eine neue Gruppe mit dem Namen „Tuningtreffen M1 Tankstelle Hannover“ an. Im ersten Beitrag heißt es: „Die Aral an der Vahrenwalder Straße wurde uns genommen. Jetzt starten wir an der M1 am Flughafen durch!!“

Von Jörn Kießler

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