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Auch MHH-Apotheke ist falsch geplant

Fehlplanung MHH Auch MHH-Apotheke ist falsch geplant

Erneut hat es bei einem Bau für die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) eine gravierende Fehlplanung gegeben. Betroffen ist in diesem Fall die Apotheke der Uniklinik. Sind die staatlichen Baufachleute überfordert?

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„Die Hochschule genießt unser Vertrauen“: Die Apotheke der MHH funktioniert nicht wie geplant.

Quelle: Samantha Franson

Hannover. Die Apotheke ist in großen Teilen schon 2015 fertiggestellt worden. Innerhalb des Gebäudes ist der sogenannte Reinraum zur Herstellung von Medikamenten und Nahrungsmitteln für Frühchen aber so schlecht geplant worden, dass er nur bedingt in Betrieb gehen konnte. Zuständig war hier nach HAZ-Informationen das Staatliche Baumanagement des Landes, das früher Staatshochbauamt hieß. Diese Planer waren offenbar auch an anderen Baupannen an der MHH beteiligt.

Schon wieder hat es eine gravierende Fehlplanung an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) gegeben. Diesmal ist die MHH-Apotheke betroffen. 

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Nach Angaben des Finanzministeriums, zu dem die staatlichen Baumanager gehören, läuft die sterile Medikamtenherstellung seit dem vergangenen Monat im Probebetrieb. Offenbar muss jetzt jedoch völlig neu geplant werden.

Die für die MHH-Aufsicht zuständige Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne) äußerte sich gestern im Landtag nicht klar zu möglichen Mehrkosten bei der Apotheke. In der Debatte zu einer Dringlichen Anfrage der CDU zu Fehlplanungen für die MHH sagte sie, dass es bei der Apotheke zu zusätzlichen Kosten kommen könne - ohne jedoch eine Summe zu nennen.

Die MHH selbst weist jede Verantwortung für die erneute Fehlplanung von sich: „Unsere Hochschule hat die Apotheke weder geplant noch gebaut“, sagte Sprecher Stefan Zorn.

In der gestrigen Landtagsdebatte stellte sich die Ministerin ausdrücklich hinter die Führungsspitze der MHH. Hinter den Kulissen war zuvor auch aus den Reihen von Rot-Grün Kritik an der Hochschule laut geworden. Das Präsidium genieße „selbstverständlich auch weiterhin das Vertrauen der Landesregierung, beziehungsweise des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur“, sagte Heinen-Kljajic auf eine Frage der CDU. Die MHH-Spitze erledige ihre Aufgaben „auf hervorragende Art und Weise“.

Seit Monaten werden immer wider neuen Planungsfehler bei Bauten für die MHH bekannt. Zugleich plant das Land, die Uniklinik in den kommenden Jahren mit einem Aufwand von vermutlich mehr als einer Milliarde Euro komplett zu sanieren. Wer die Planungen hierfür übernimmt, wird diskutiert.

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