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Margot Käßmann stimmt auf Ostertage ein

Reihe „Bach Heute“ Margot Käßmann stimmt auf Ostertage ein

Ob nun eine Buchpräsentation oder die Teilnahme an einer vorösterlichen Veranstaltungsreihe: Margot Käßmann wurde von ihrer ehemaligen Gemeinde in der Nazarethkirche am Freitag herzlich empfangen. Innerhalb der Reihe „Bach Heute“ las sie aus „Gesät ist die Hoffnung“, einem Band, der 2007 erschienen ist.

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Käßmann in der Nazarethkirche.

Quelle: Eberstein

Hannover . Eingesprungen für den Landesbischof Ralf Meister komplettierte die ehemalige EKD-Vorsitzende die von der Südstadt-Kirchengemeinde und der Capella St. Crucis initiierten Reihe „Bach Heute“. Vier Chöre aus Hannover setzen sich seit Anfang März mit Johann Sebastian Bachs Passionsmusiken auseinander. Höhepunkt der Konzertreihe wird im Rahmen der Karfreitags-Andacht die Passionskantate „Tilge, Höchster, meine Sünden“ sein, gesungen vom Mädchenchor Hannover (Beginn 15 Uhr, Pauluskirche, Eintritt frei).

Auch Käßmann beschäftigte sich in der Nazarethkirche mit dem Leidensweg Jesu: Unter dem Motto „Passion Heute“ las sie aus ihrem 2007 erschienenen Buch „Gesät ist die Hoffnung. 14 Begegnungen auf dem Kreuzweg Jesu“. Verbunden mit Orgelimprovisationen von Kreiskantor Oliver Kluge wurde so ein neuer Blick auf die Passionsgeschichte gelenkt: Auf der Suche nach einer Erklärung für den Ablauf der für das Christentum ausschlaggebenden Geschichte um die Kreuzigung des Jesus von Nazareth konzentriert sich Käßmann in ihrem Buch auf Weggefährten und Nebenfiguren wie Maria, Judas, Simon von Cyrene oder die im Lukas Evangelium erwähnten weinenden Frauen am Wegesrand.

Während der Lesung schlug sie einen Bogen zur aktuellen Flüchtlingsthematik, warb für Verantwortungsbewusstsein und Nächstenliebe. Käßmanns kraftvolle Art des Vortrags und der unprätentiöse Blick auf die Passionsgeschichte waren den Kirchenbesuchern eine gelungene Einstimmung auf die Ostertage. Beim nächsten Mal kann es aber auch gerne wieder eine Buchpräsentation sein.

Von Melanie Huber

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