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Maschsee-Unfall: VW-Fahrerin muss Großteil zahlen

Streit um Spuren am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer Maschsee-Unfall: VW-Fahrerin muss Großteil zahlen

Zwei Autos kollideren am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer. Das wirft zwei Fragen auf: Wer hat Schuld? Und wie viele Spuren hat die Straße? Jetzt hat das Amtsgericht entschieden. Eine VW-Fahrerin muss zwei Drittel des Schadens zahlen.

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Der Unfall: Ein Mercedes und ein VW sind zusammengestoßen.

Quelle: Repro: Zgoll

Hannover. Der Streit um die Kosten eines Verkehrsunfalls am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer ist gestern entschieden worden.  Zwei Autofahrer waren sich zwischen Altenbekener Damm und Geibelstraße ins Gehege gekommen; eine auf der linken Spur überholende Passat-Fahrerin wollte einem vor ihr haltenden Wagen ausweichen und steuerte leicht nach rechts. Dabei kollidierte sie mit dem rechts fahrenden B-Klassen-Mercedes eines 63-Jährigen. Wie Richter Matthias Löffler urteilte, muss die VW-Fahrerin den Großteil des Schadens begleichen und dem Unfallgegner 2212 Euro zahlen. Auch dieser muss sich ein knappes Drittel des Schadens anrechnen lassen und der Gegenseite 965 Euro überweisen.

Wie Löffler sagte, sei der Unfall generell vermeidbar gewesen. Allerdings treffe die Passat-Fahrerin eine größere Verantwortung, da sie so weit nach rechts ausgeschert sei, dass der Mercedes-Fahrer nicht mehr ausweichen und bremsen konnte.

Der Amtsrichter äußerte sich auch zu der viele Autofahrer irritierenden Straßenführung am Maschseeufer, wo es auf einigen Teilstrecken keine gestrichelte Mittellinie gibt. Grundsätzlich gebe es hier nur eine Fahrspur, so Löffler. Hätte sich die VW-Fahrerin also an das Rechtsfahrgebot gehalten und wäre hinter dem Mercedes geblieben, hätte es keinen derartigen Unfall gegeben.     

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