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Aus der Stadt Das sind die Highlights auf dem Maschseefest
Hannover Aus der Stadt Das sind die Highlights auf dem Maschseefest
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00:15 17.07.2016
Von Juliane Kaune
Eröffnen das maritime Fest: Meermaid Kat, Hans Christian Nolte und ein grünes Seepferdchen. Quelle: Rainer Dröse
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Hannover

Keine Frage, das Maschseefest hat viele Höhepunkte. Einer aber sticht im wahrsten Wortsinn besonders hervor: Von dem 81 Meter hohen Skyliner auf dem Vorplatz der HDI Arena aus lässt sich der beste Überblick über das Fest gewinnen. Der höchste mobile Aussichtsturm der Welt kommt nach einer einjährigen Pause zurück zum See. Hans Christian Nolte, Geschäftsführer der Hannover Veranstaltungs GmbH (HVG), ist froh, dass es ihm und seinem Team gelungen ist, den Turm wieder nach Hannover zu holen. "Der ist sehr begehrt, zwischenzeitlich war er in Schweden und auf der Bundesgartenschau", sagt Nolte.

Über Hannovers Grenzen hinaus begehrt ist aber auch das Maschseefest mit seinem maritimen Flair, Konzerten, Kunst und kulinarischen Leckereien. "Wir brauchen  keine Werbung mehr zu machen", sagt Nolte selbstbewusst. "Schon Weihnachten hatten wir Anfragen aus Städten wie Hamburg oder Nürnberg, wann das Fest denn losgeht." Nun ist es so weit: Vom 27. Juli bis zum 14. August werden die Leinen los gemacht für die 31. Party rund um den See. Im vergangenen Jahr kamen 2,25 Millionen Menschen zum Feiern - und Nolte hofft, dass die Zwei-Millionen-Marke dieses Mal wieder erreicht wird. Er freut sich besonders, dass der gute Ruf des Festes auch in der Bundeshauptstadt angelangt ist: Die Tourismus-Experten aus Berlin laden zwischen dem Pier 51 und der Löwenbastion zum "Visit Berlin" ein - mit einer Lounge, in der Currywurst und Berliner Weiße serviert werden und ein virtuelles 360-Grad-Panorama der Stadt gezeigt wird:

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Drei Wochen lang wird der Maschsee zur Partymeile. Auf den Bühnen stehen unter anderem Mangamädchen Jamie-Lee aus Bennigsen, die Deutschrocker von Torfrock und der Popsänger Adesse.

Das Programm, das die Organisatoren für die 19 Festtage zusammengestellt haben, bietet viel Abwechslung für (fast) jeden Geschmack.

Gastronomie: Die Fest-Kenner können sich auf Bewährtes wie das Karibische Dorf am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer oder die irische Temple Bar am Südanleger freuen. Für diese Saison hat die HVG nur die Lizenzen für die Food-Meile am Sprengel Museum neu ausgeschrieben - Spezialitäten aus dem Sudan, Marokko und Ungarn kommen dazu. Nahe der Puerto Espanol und der Ibiza Lounge am Westufer gibt es ebenfalls eine kleine Neuerung: Am "Linden-Steg" direkt am Wasser wird Bier der Kultmarke Lindener Spezial ausgeschenkt.

Musik: Voll dürfte es am Eröffnungsabend um 20 Uhr am Nordufer beim Auftritt von Jamie Lee aus Bennigsen werden, die mit Sicherheit weitaus mehr Zuspruch bekommen wird als beim Eurovision Song Contest. Ein weiterer Publikumsmagnet ist die deutschen Pop-Rock-Band Stanfour, die am 29. Juli um 21.30 Uhr auf der Bühne steht. Nicht verpassen sollten Musik- und Gourmetfans am 31. Juli ab 18 Uhr den Auftritt von Spaghetti Swing, einer Band aus Bologna. Die Musiker spielen nicht nur auf ihren Instrumenten, sie kochen währen der Show auch italienische Pasta - und servieren sie dem Publikum.

Kleinkunst: Jede Menge Artisten und Komiker tummeln sich an den Wochenenden am Nordufer, darunter Björn de Vil mit dem einzigen Fünf-Rad der Welt und Spaßmacher Bett-Mann, der im Krankenbett unterwegs ist. Für die jüngsten Gäste sind die Maschseepiraten zuständig, mit denen die Üstra dienstags und donnerstags in See sticht; Karten für das Schiff gibt es im Vorverkauf bei Üstra-Reisen in der Nordmannpassage 6.

Sicherheitskonzept: "Wir haben das Sicherheitspersonal aufgestockt, um immer schnell und flexibel reagieren zu können", sagt Nolte. Im vergangenen Jahr war es bei dem Auftritt des Sängers Johannes Oerding zum Gedränge gekommen. Veranstalter und Polizei mussten das Nordufer absperren. Das Sicherheitskonzept  des Maschseefests genüge höchsten Anforderungen, betont Nolte. So würden zusätzliche Funkanlagen installiert und die Fluchtwege erweitert. Wie viele Mitarbeiter in Sachen Sicherheit im Einsatz sind, wollte der HVG-Chef nicht sagen. Im vergangenen Jahr waren es 150.

Der Terrorverdächtige Ahmed A. darf ein weiteres Jahr nicht aus Deutschland ausreisen. Das teilte die Stadt Hannover mit. Seiner Lebensgefährtin, mit der er in Afghanistan den Märtyrer-Tod sterben wollte, war ebenfalls der Pass entzogen worden. Ihre Klage dagegen war vor einer Woche vom Gericht abgewiesen worden.

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