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Mehr Krippenplätze in Kommunen

Quote von 33 Prozent Mehr Krippenplätze in Kommunen

Die Kommunen in der Region Hannover geben sich offenkundig aufrichtig Mühe, möglichst schnell neue Krippenplätze für unter Dreijährige zu schaffen. Einer neuen Prognose der Region zufolge wird es in den 15 Kommunen, für die sie Jugendhilfeträgerin ist, im Jahr 2013 für 32,8 Prozent aller Kinder einen Krippenplatz geben.

Hannover. Bisher war man nur von 30,4 Prozent ausgegangen. Zu den 15 Kommunen zählen vor allem die kleineren der Region sowie Garbsen. Hannover, Langenhagen oder Laatzen sind für ihre Jugendhilfe selbst verantwortlich.

Die Quote ist deshalb entscheidend, weil Eltern ab 2013 einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz haben. Als Richtwert für die Zahl der dann benötigten Plätze gilt die Marke von 35 Prozent der unter Dreijährigen. „Alle Bürgermeister haben im gemeinsamen Gespräch angekündigt, ihre Anstrengungen beim Ausbau des Betreuungsangebots zu verstärken“, sagte Sozial- und Jugenddezernent Erwin Jordan von der Region Hannover. „Ich bin erfreut, dass sich die Quote so positiv entwickelt und die Kommunen bereit sind, trotz zum Teil nicht ausreichender Fördermittel in die Kindertagesbetreuung zu investieren.“ Jordan wirbt dennoch dafür, dass das Land seine Zuschüsse aufstockt: „Es wäre ein positives Signal, wenn den Städten bei der Erfüllung des Rechtsanspruchs weiterhin unter die Arme gegriffen wird.“

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