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Gamer messen sich bei Spieleklassikern

Pixelpokal im Béi Chéz Heinz Gamer messen sich bei Spieleklassikern

Zwei Leinwände, vier Teams und sechs Videospiele – beim Pixelpokal im Chez Heinz am Sonnabendabend geht es ums gemeinsame Spielerlebnis. "Wir wollen die Spieler aus ihrer Vereinzelung holen, weg vom Tunnelblick, und zusammenbringen", sagt Mitinitiatorin Regine.

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Quelle: Körner

Hannover. "Der Gegenspieler sitzt nicht irgendwo in einer anderen Stadt und man kommuniziert mit ihm nur online über Headset, er hat ein Gesicht und sitzt gleich nebenan auf der Couch." Es gehe auch darum, der Spielergemeinde in Hannover eine Plattform zu geben, fügt Organisator Marko hinzu.

"Ich bin wegen der Geselligkeit hier", sagt denn auch Tung (28) aus Sarstedt (Kreis Hildesheim), außerdem mache es Spaß, einfach mal anders zu spielen. Vereinzelt wirkt er nicht, er hat Freundin Palma (23) und noch ein paar Freunde mitgebracht. Sie spielen am liebsten Rollen-, Kampf- und Abenteuerspiele, erzählen sie. Gleich müssen auf kleine bunte Figuren, die durch ein Labyrinth gehen, Bomben werfen. "Bomberman" heißt das Spiel, das laut Hai (22) aus Ahlten "ein Klassiker" ist: "Das gibt's schon mindestens zehn Jahre, viele von uns sind quasi damit aufgewachsen."

Beim Pixelpokal im Béi Chéz Heinz haben sich 50 Spieleliebhaber gemessen.

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Nebenan auf der Couch müssen die Teilnehmer mit ihren Controllern virtuelle Pfeile verschießen, wer als erstes zehn Punkte gesammelt hat, hat gewonnen. "Towerfall" heißt das Spiel, bei dem selbst Ungeübte ganz gut abschneiden könnten, meint Aaron (22) aus Linden.

Der 26-jährige Ken ist nicht nur mit seinen Brüdern, sondern auch mit seiner Mutter Gudrun und deren Lebenspartner Michael ins Chez Heinz gekommen. Die Eltern gucken zu, bedienen nicht selbst den Controller. Den Anschluss an die Spielewelt ihrer Kinder habe sie nie verloren, sagt Gudrun, auch wenn sie selbst lieber Majong als Videospiele spiele. Sohn Ken, selbster erklärter Fifa- und Rollenspielfan, freut sich über die Unterstützung und Anfeuerungsrufe der älteren Generation. Dass seine Mutter sich mit Videospielen auskennt, findet er nicht verwunderlich: "Wer drei Söhne hat, die gern zocken, der muss das wissen." 

Stundenlanges Spielen habe sie nicht zugelassen, berichtet Gudrun. "Wenn die Eieruhr klingelte, mussten die Jungen raus, Skateboard fahren oder Fußball spielen." Große Konflikte habe es darum nie gegeben.

Das gelbe Team gewinnt in den Spielen Towerfall, Fifa 16 und Smash Bros. und wird somit Mannschaftssieger.

Wenn alles gut läuft, soll es alle drei Monate eine Nacht mit Videospielen geben, bei denen nicht nur die besten Spieler - im Team und einzeln - sondern auch derjenige ausgezeichnet wird, der die meisten Spiele-Soundtracks errät, die an diesem Abend im Hintergrund laufen.

Noch schwebt aber das Damoklesschwert der möglichen Schließung im Zuge der Fössebad-Sanierung über dem Chez Heinz. "Wir wissen nicht, wie es weitergeht", sagt Marko, "die Stadt hat sich offiziell immer noch nicht geäußert."

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