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Mehrere Investoren am Expo-Park interessiert

Gewerbegebiet Mehrere Investoren am Expo-Park interessiert

Jahrelang galt der Expo-Park als Sorgenkind unter den hannoverschen Gewerbegebieten. Vor allem die Hightech-Ausrichtung machte Schwierigkeiten dabei, das ehemalige Gelände der Nationenpavillons zu vermarkten. Jetzt aber geht es spürbar voran: Mehrere Investoren haben sich nach HAZ-Informationen Grundstücke gesichert.

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Ein weiteres Stück Expo-Erinnerung ist verschwunden: Der spanische Pavillon wurde vor Kurzem abgerissen.

Quelle: Archiv

Hannover. Auslöser ist auch die bevorstehende Erweiterung des Wohngebiets Kronsberg nach Süden.

Schostok bei Expo-Lounge

Konkret sind die Pläne für das Grundstück des früheren estnischen Pavillons in der Südostecke. Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) verkündete, als er kürzlich zu Gast beim Unternehmertreff Expo-Lounge war, dass der Berliner Aufzughersteller Schindler dort seine Regionalverwaltung Nordwest ansiedelt. Sprecherin Birgit Dirks bestätigte am Montag, dass das Unternehmen wächst und daher sein Domizil von Laatzen nach Hannover verlegt. Etwa 70 Mitarbeiter sollen im modernen Bürogebäude Platz finden. Das Gebäude errichtet und vermietet Maximilian Nebel aus der hannoversche Investoren- und Stifterfamilie Nebel, die schon jetzt Vermieter für Schindler in Laatzen ist. Der Kaufvertrag sei unterschrieben, im Frühjahr hoffe man auf die Baugenehmigung, heißt es bei Nebel.

Nutzer für Polen-Fläche

Schostok berichtete bei dem Treffen auch, dass es eine Bauvoranfrage von einer hannoverschen Firma für das Gelände des abgerissenen Polen-Pavillons gebe. Interessierte Investoren gibt es jetzt zudem für zwei Grundstücke an der Endhaltestelle Expo-Ost im Bereich Mailänder Straße. Dort sollen Handelsflächen entstehen, damit die künftigen Bewohner der Neubausiedlung einkaufen können. „Wir merken, wie das Interesse anzieht“, sagt Karsten Klaus, Chef der Vermarktungsgesellschaft Hanova (früher: Expo-Grund). Am Montag sei ein schriftliches Kaufgebot für ein Grundstück nördlich des alten Jemen-Pavillons eingegangen, auch für eine freie Fläche nahe des Südeingangs gebe es derzeit Verhandlungen mit Interessenten.

Spanien-Pavillon abgerissen

Etwa 40 000 Quadratmeter sind noch verkäuflich. „Sehr positiv“ sei die Entwicklung derzeit, sagt Klaus. Nur zur Zukunft des Holland-Pavillons gebe es keine Entwicklung, und wer den abgebrannten Spanien-Pavillon gekauft haben soll, wisse auch niemand. Er ist in den letzten Tagen abgerissen worden.

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