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Aus der Stadt Junge bei Stadtbahnunfall lebensgefährlich verletzt
Hannover Aus der Stadt Junge bei Stadtbahnunfall lebensgefährlich verletzt
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09:48 28.03.2017
Nach dem Unfall mit der Stadtbahnlinie 3 zwischen Altwarmbüchen und der Haltestelle Zentrum hat der Verkehrsunfalldienst die Ermittlungen aufgenommen. Quelle: Christian Elsner
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Hannover

Nach Angaben der Polizei kam der 15-Jährige vom Möwenkamp, als er anscheinend aus Unaufmerksamkeit vor eine Stadtbahn lief. Der 44-jährige Stadtbahnfahrer konnte den Zusammenstoß trotz Notbremsung nicht vermeiden. Nach Angaben von Zeugen habe der Jugendliche Kopfhörer aufgehabt und so die Bahn und ihr Klingeln nicht gehört. Der 15-Jährige kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus.

Mehrere Unfälle haben den Stadtbahnverkehr der Üstra beeinträchtigt. In Altwarmbüchen wurde ein Junge schwer verletzt. Außerdem gab es einen weiteren Unfall mit einem Silberpfeil.

Der erste Unfall ereignete sich laut Üstra-Sprecherin Katja Raddatz um 15.44: Nach einem Unfall an der Davenstedter Straße war die Kreuzung nicht mehr passierbar, sodass auch der Bahnverkehr mit der Linie 9 unterbrochen werden musste. Es wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Schwarzer Bär und Am Soltekampe eingerichtet werden, der nach einer Stunden wieder aufgehoben wurde.

Etwa eine halbe Stunde später legten gleich zwei Unfälle die Linien 3 und 7 lahm. Um 16.38 Uhr lief eine 64 Jahre alte Frau an der Haltestelle In den Sieben Stücken vor eine einfahrende Bahn der Linie 3. Auch mit einer Notbremsung konnte der 56-Stadtbahnfahrer den Zusammenstoß nicht vermeiden. Die Frau soll nach Polizeiangaben auf ihr Handy geschaut haben. Sie zog sich schwere Verletzungen am Fuß und eine Kopfplatzwunde zu. Ein zufällig vorbeikommender pensionierter Notarzt leistete Erste Hilfe, dann wurde die 64-Jährige in die MHH gebracht. Bis 17.45 pendelten Busse zwischen Buchholz und Oldenburger Allee sowie zwischen Buchholz und Misburg.

Der dritte und wohl folgenschwerste Unfall ereignete sich um 16.55 Uhr in Altwarmbüchen, als ein Junge in Höhe des Farrelweges unter eine Stadtbahn geriet. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Junge Kopfhörer auf. Dort wurde ein Schienenersatzverkehr von und bis zur Noltemeyerbrücke eingerichtet.

sbü/pah

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