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Mehrere Straßen wegen Brückenbau voll gesperrt

Deutsche Bahn Mehrere Straßen wegen Brückenbau voll gesperrt

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert derzeit mehrere Eisenbahnbrücken in Hannover. Probleme gibt es jetzt bei zwei Brücken über die Davenstedter und die Wunstorfer Straße. Die Straßen sollen für 15 Wochen lang gesperrt werden.

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Die Davenstedter Straße wird für die Erneuerung der Brücke mehrere Wochen lang gesperrt. 

Quelle: Rainer Droese

Hannover. Betroffen sind vor allem die Brücken über der Davenstedter und über der Wunstorfer Straße. „Die Bauarbeiten werden deutlich umfangreicher. Der Grund ist ein Planungsfehler“, räumte Reinhard Schindler von der DB gestern im Bauausschuss ein. Um das Ziel, die beiden Brücken im April 2018 fertigzustellen, dennoch erreichen zu können, müssten jetzt lange Sperrungen auf beiden Straßen in Kauf genommen werden.

Arbeiten im April fertig

Für den Verkehr voll gesperrt werden beide Straßen insgesamt 15 Wochen lang, von Oktober bis Dezember, mit einer kurzen Unterbrechung im November. Die Alternative sei, sagt Schindler, dass sich die Arbeiten über fünf Jahre hinziehen und in dieser Zeit der Zugverkehr über Hilfsbrücken geführt werde. „Diese verursachen aber erheblichen Lärm“, sagt der DB-Planer.

In der Bauverwaltung hat das Vorhaben der Bahn Kopfschütteln ausgelöst. „Wir waren in hohem Maße verärgert“, sagt Stadtbaurat Uwe Bodemann in der Sitzung. Zunächst habe die DB sogar um zehn Monate lange Straßensperrungen gebeten, um die Brücken erneuern zu können. Das sei aber keinesfalls akzeptabel gewesen. Zähneknirschend habe man der kürzeren Frist zugestimmt. „Aber die Bahn muss uns garantiert, dass sie tatsächlich im April 2018 mit den Arbeiten fertig wird“, betont Bodemann. Schindler versichert: „Wir werden das schaffen.“

„Pendler sind Leidtragende“

Die Ratspolitik ist sich da nicht so sicher. „Wenn im Winter gebaut wird, kann es zu Verzögerungen kommen“, sagt etwa FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke. SPD-Baupolitiker Lars Kelich meint, dass Pendler und Anwohner letztlich die Leidtragenden der Planungsfehler seien. „Und die Beschwerden bekommen wir zu hören“, sagt er.

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