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Meldestufe 3: Pegel der Leine sinkt wieder

Nach erneutem Regen Meldestufe 3: Pegel der Leine sinkt wieder

Nachdem am Sonnabend der Pegel in Herrenhausen Meldestufe 3 erreicht hatte, sinkt er nun wieder - der Scheitelpunkt lag bei 4,91 Meter. Das Hochwasser verlagert sich un die Unterläufe von Leine und Oker.

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Leinepegel Herrenhausen (Symbolfoto von 2016)

Quelle: Schaarschmidt

Hannover. Aufgrund des Dauerregens am Freitag sind die Pegel im Einzugsgebiet von Leine und Oker stetig angestiegen und hatten bereits am Sonnabendnachmittag Meldestufe 2, gegen Abend Meldestufe 3 erreicht.

In den Oberläufen von Leine und Oker sowie an ihren Nebenflüssen wie Innerste und Schunter entspannt sich die Lage am Sonntag aber wieder: Der Pegel wird nach Auskunft des Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) am frühen Nachmittag wieder Meldestufe 2 erreichen (Stand 11 Uhr: 4,86 Meter). Im weiteren Flussverlauf der Leine werden die Wasserstände in Neustadt und Schwarmstedt noch ansteigen und nach derzeitigem Kenntnisstand die Meldestufe zwei erreichen.

Die Flutwelle der Leine aus dem Harz erreicht Hannover. 

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Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) werden derzeit keine größeren Regenfälle erwartet.

Entwicklungen in Niedersachsen

Der für Braunschweig relevante Okerpegel in Groß Schwülper wird noch weiter ansteigen, voraussichtlich wird hier die Meldestufe 2 jedoch nicht erreicht.

Der Aller-Zufluss Fuhse hat in Peine ebenfalls seinen Scheitelpunkt erreicht und wird im Laufe des Tages die Meldestufe 3 wieder unterschreiten. Im weiteren Verlauf werden die Allerpegel wie beispielsweise in Celle noch leicht ansteigen, aber aller Voraussicht nach unterhalb der Meldestufe 2 bleiben.

Die drei schlimmsten Hochwasser seit dem Weltkrieg hatten 5,89 Meter (1981), 5,97 Meter (2003) und 6,44 Meter (1946) betragen. 

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Beim Hochwasser Ende Juli erreichte die Leine einen Höchststand von 5,80 Metern (+49,59 Meter über Normalnull in Herrenhausen). Straßen im Stadtgebiet Hannover und auch in der Region wurden überflutet, Keller liefen voll und Tausende Sandsäcke wurden zum Schutz gegen die Fluten aufgefahren. Schlimmer traf das Hochwasser jedoch andere Gebiete Niedersachsens wie etwa  Hildesheim, Bad Harzburg oder Goslar.

Während sich die Lage in vielen Teilen Niedersachsens nach dem Hochwasser langsam entspannt, drohen in Hildesheim die Dämme zu brechen: Das Wasser in der Domstadt steigt wieder.

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kad

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