Hannover. Auf Transparenten stand: „Vergessene Werte, leere Werte, falsche Taten“ oder „Wir beschützen die Bank vor dem Untergang“. Der Streik wird bis einschließlich Montag fortgesetzt. Nach Einschätzung der Betriebsräte sollen die Postbank-Mitarbeiter für die Defizite der Investmentsparte ihrer Muttergesellschaft Deutsche Bank büßen.
„Wir wollen keine 42-Stunden-Woche, keine Reduzierung des Urlaubs auf 27 Tage, keine Regelarbeitstage an Weihnachten und Silvester und keine Einbußen beim Gehalt“, rief Betriebsratschef Rüdiger Kruse unter Applaus der streikenden Kollegen. Obwohl nur rund 180 streikberechtigte Angestellte am Standort arbeiten, waren zeitweilig mehr als 200 auf der Straße: Verbeamtete Kollegen gesellten sich zur „kreativen Mittagspause“ hinzu.
Morgens hatte es Ärger mit der Polizei gegeben, als es zu Staus an der Geländezufahrt kam. Die Aktionen sollen aber fortgesetzt werden. Für Montag ist ab 10 Uhr ein Demozug durch die Stadt mit Kundgebung am Georgsplatz geplant. Ein Autokorso mit 1100 Beschäftigten aus Hameln wird erwartet.
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