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Mieten in Hannover steigen

Große Beliebtheit Mieten in Hannover steigen

Der Wohnraum in Hannover wird immer begehrter – aber nur wenige Neubauten entstehen. Einer Studie zufolge führt das zu steigenden Mieten. Neben den traditionell begehrten Stadtteilen wird auch Linden immer attraktiver.

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Die Mieten in Hannover werden einer Studie zufolge steigen.

Quelle: dpa

Hannover. Nach einer Studie der Immobilienexperten von Engel&Völkers sorgen eine steigende Zahl von Haushalten und eine geringe Neubautätigkeit in Hannover für steigende Mieten. Auch die hohe Zahl von Studenten trage dazu bei, dass Wohnraum immer begehrter werde. Der Studie zufolge werden in Hannover in sogenannten einfachen Wohnlagen derzeit Mieten zwischen vier Euro und 5,50 Euro pro Quadratmeter fällig, in sehr guten zwischen sieben und zwölf Euro. Beim Mieterbund Hannover spricht man dennoch von einem „befriedeten Wohnungsmarkt“. Rar seien lediglich kleine Wohnungen.

Als sehr gute Wohnlagen gelten laut Engel&Völkers Süd- und Oststadt, Mitte, Zooviertel, Waldheim und Waldhausen. Einfache Lagen sind nach Lesart der Immobilienfachleute fast sämtliche Stadtteile mit Stadtrandlage. Neben den traditionell begehrten Stadtteilen stellen die Fachleute auch die steigende Attraktivität Lindens fest. „Aufgrund der Nähe zur Universität und zur Fachhochschule besteht hier eine hohe Nachfrage durch Studenten“, sagt Peter Hanel, Bereichsleiter für Wohn- und Geschäftshäuser bei Engel&Völkers in Hannover. In Lindens alternativer Szene ist diese neue Angesagtheit umstritten. Zuletzt sorgte die sogenannte Gentrifizierung, also der Zuzug gut verdienender Mieter und die Verteuerung der Lebenshaltungskosten, im Stadtteil für Proteste. Anlass war der Verkauf eines alten Geschäftshauses.

Nach einer Studie des Handelsblattes werden vor allem in den Stadtteilen Nordhafen, Brinkhafen und Zoo Eigentumswohnungen gesucht.

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Insgesamt hat der Handel mit Mehrfamilienhäusern in der Region in diesem Jahr laut Studie ein bisschen an Schwung gewonnen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum seien 2011 statt 309 nun 336 sogenannte Wohn- und Geschäftshäuser mit mindestens vier Wohnungen verkauft worden. Die Käufer kämen vorwiegend aus der Region und aus Norddeutschland.

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